Facebook VR: Social Network stattet virtuelle Avatare mit Selfie-Sticks aus

14. April 2016 Kategorie: Social Network, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_oculusriftMark Zuckerberg ist so der Typ Geschäftsmann, der einen Dienst auch einmal aufkauft, anstatt ihn mit eigenen Ressourcen nachzubauen. Hat man sehr schön beim Kauf WhatsApp gesehen, noch deutlicher aber wohl beim Kauf von Oculus, der Firma hinter dem VR-Headset Oculus Rift. Virtual Reality und Social Network passt auf den ersten Blick vielleicht nicht so ganz zusammen, Facebook zeigte nun auf der F8 Entwicklerkonferenz aber, wo die Reise hingehen soll, auch über einen längeren Zeitraum gesehen. Virtual Reality steckt noch in der Anfangsphase, die Entwicklung in diesem Bereich sollte in den nächsten Jahren große Sprünge machen.

Welche Idee Facebook von der virtuellen Vernetzung hat, zeigte CTO Mike Schroepfer. Virtuell unterhielt er sich mit einem Kollegen, der nicht vor Ort war, die Figuren werden durch Köpfe und Hände dargestellt, können logischerweise angepasst werden. Hierzu stehen Stiftwerkzeuge zur Verfügung, mit denen man das Aussehen verschönern kann.

Neben der Unterhaltung selbst, können Teilnehmer auch Aktionen ausführen. So kann man zum Beispiel ein Bild in den Raum werfen, das dann den Hintergrund der Situation ersetzt. Am meisten begeisterte das Publikum jedoch die Situation, in der Schroepfer – nachdem ein Bild der London Tower Bridge als Hintergrund gewählt wurde – einen virtuellen Selfie-Stick auspackte und ein Selfie der Virtual Reality-Figuren auf der Tower Bridge schoss.

Yaser Sheikh von Oculus räumt ein, dass die Nutzung der virtuellen Avatare noch sehr beschränkt ist, was sich aber schnell ändern soll. Langfristig soll es letztendlich möglich sein, dass Virtual Reality viel näher am Leben ist und Inhalte zusammen mit anderen erkundet werden können, auch wenn diese vielleicht nicht mit vor Ort sind. Das soll sich dann auch für intimere Momente, wie beispielsweise einer Geburt bewähren.

Das ultimative Ziel der Virtual Reality-Macher ist es aber, diese so zu gestalten, dass sie nicht mehr von der Realität unterscheidbar ist. Mal sehen, wie lange das dauern wird. Mir kommt das Ganze aktuell noch so ein bisschen wie Second Life vor, also mehr Spielerei als tatsächlicher Mehrwert, aber das wird sich in den nächsten Jahren hoffentlich ändern.

(Quelle: Facebook)

 

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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