Facebook testet angekündigte Änderungen im Umgang mit Fake-Namen

16. Dezember 2015 Kategorie: Internet, Social Network, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_facebookEnde Oktober kündigte Facebook Verbesserungen im Umgang mit der Klarnamenpflicht im sozialen Netzwerk an. Während Facebook generell darauf pocht, dass Nutzer ihren echten Namen verwenden müssen, gibt es Ausnahmen, denn Facebook möchte gefährdete Gruppen auch schützen. Aus diesem Grund wird Facebook bei Unklarheiten bezüglich des verwendeten Namens erweiterte Informationen einholen, um den kompletten Sachverhalt besser verstehen zu können. Das gilt sowohl für Nutzer, die ein „Fake“-Profil melden, als auch solche, die nicht mit ihrem echten Namen bei Facebook unterwegs sind.

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Diese beiden Änderungen sind die größten einer ganzen Reihe, die Facebook innerhalb des letzten Jahres implementiert hat. Reichte es bisher für einen Meldenden aus zu sagen, dass es sich um ein Fake-Profil, beziehungsweise um die Verwendung eines Fake-Namens handelt, müssen nun mehrere Schritte erledigt werden, bevor eine solche Meldung durchgeht.

Auf der anderen Seite können sich Nutzer eines Fake-Namens nun auch genauer erklären. Facebook möchte hier die genauen Umstände erfahren, die zur Nutzung eines falschen Namens führten. Die Review-Teams sollen die Situationen so besser einschätzen können und auch entsprechend handeln, also nicht zwangsläufig den Account sofort sperren, auch wenn er gegen die Facebook-Regeln verstößt.

Neu ist zudem auch, dass Nutzer nun sieben Tage lang ihren Account weiter nutzen können, während Facebook die Namensgeschichte überprüft. Facebook erklärt außerdem, dass bei der Behandlung von Dokumenten zum Nachweis des Namens erweiterte Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Die neue Funktion wird jetzt in den USA getestet und je nach Feedback dann auch weltweit ausgerollt.


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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