Facebook sperrt Rachepornos für erneuten Upload via Facebook, Messenger und Instagram

6. April 2017 Kategorie: Internet, Social Network, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Soziale Netzwerke, nicht immer werden sie nur zur Kommunikation unter Freunden verwendet, auch Rache lässt sich mit ihnen problemlos servieren – und sei es in Form von intimen Bildern anderer Menschen. Das, was man allgemein als „Racheporno“ bezeichnet, möchte Facebook nun technisch aus der Welt schaffen. Wieder einmal mit Hilfe der Nutzer allerdings. Diese sollen solche Bilder melden, werden sie tatsächlich als nicht den Gemeinschaftsregeln entsprechend eingestuft, geht es weiter.

Verstößt ein Bild gegen die Gemeinschaftsregeln, wird es nicht nur gelöscht, sondern der betroffene Account auch gesperrt (mit Möglichkeit eines Einspruchs). Darüber hinaus werden die Bilder aber per digitalem Fingerabdruck abgeglichen. Versucht nun jemand, ein bei Facebook gemeldetes und gelöschtes Bild bei Facebook, im Messenger oder bei Instagram zu teilen, wird dies nicht mehr möglich sein.

Der Teilende erhält dann einen Hinweis, dass dieses Bild gegen die Gemeinschaftsregeln verstößt und der Upload verhindert wird. Die Tools wurden zusammen mit diversen Organisationen erstellt und sind ein Teil von Zuckerbergs Plan einer globalen Community, die für jeden das Passende bereithält. Facebook ist damit nicht allein, seit 2015 gehen auch Google und Microsoft gegen Rachepornos vor und bieten Opfern Hilfe an.


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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