Facebook: selectr.me hilft euch beim Sortieren eurer Freunde

20. September 2012 Kategorie: Social Network, geschrieben von: Gastautor

Egal bei welchem Social Network: das Sortieren der Freunde in Listen, Circles, Gruppen, whatever halte ich für eminent wichtig. Gerade durch die Bloggerei komme ich mit so vielen Menschen in Kontakt, deren Freundschaftsanfrage ich zwar gerne annehme, aber nicht um jeden Preis alles von ihnen in meinem Newsfeed haben möchte. Mit den Listen bei Facebook tue ich mich ein wenig schwer, weil es – wie viele Dinge bei Facebook – alles andere als intuitiv und einfach zu bewerkstelligen ist.

Ich persönlich habe schon lange den Überblick verloren darüber, welche Leute in welchen Listen untergekommen sind, oder ob mir welche durchgeschlüpft sind, die ich noch gar nicht in irgendeine Liste gepackt habe. Dem Facebook Marketing-Experten Thomas Hutter ging es da ganz ähnlich wie mir – glücklicherweise hat er mit selectr.me was gefunden, was uns da gehörig auf die Sprünge hilft.

selectr.me ist eine Anwendung innerhalb Facebooks, die euch eure Facebook-Freunde nach vier Kategorien anzeigt:

  • Great wide open: Hier könnt ihr eure Facebook-Freunde ganz simpel per Drag and Drop in Listen verfrachten, um überhaupt erst einmal ein wenig Struktur in die ganze Sache zu bekommen.
  • Friends: hier seht ihr alle Freunde alphabetisch aufgelistet und seht direkt, in welchen Listen sie sich befinden. Ein Knopfdruck entfernt die entsprechende Person aus einer Liste oder fügt sie einer neuen hinzu. Auch neue Listen können angelegt werden.
  • Friendlists: Hier wird das Pferd andersrum aufgezäumt, indem die einzelnen Listen angezeigt werden mit allen bestehenden Mitgliedern.
  • Not in Friendlist: Zu guter Letzt werden euch unter diesem Menüpunkt die Menschen angezeigt, die noch gar nicht in irgendeiner Liste untergekommen sind.

Ich hab mir diese einzelnen Reiter mal nach der Reihe angeschaut und denke schon, dass uns das hier ein wenig Arbeit abnimmt beim Organisieren unserer Kontakte. Zumindest bei meiner Testerei lief es mitunter jedoch auch teilweise ein wenig zäh, was einem die Sortier-Motivation direkt wieder ein wenig nimmt.

Wer gar nicht großartig sortieren will, sondern einfach nur die Spreu vom Weizen trennen möchte, kann sich natürlich auch der Bordmittel von Facebook bedienen und die weniger spannenden Menschen einfach unter Bekannte ablegen. Die dort einsortieren Personen werden von Facebook automatisch viel seltener im Newsfeed angezeigt. Wie üblich gut versteckt bietet uns das Social Network sogar ein Tool, welches uns potentielle Kandidaten für die Bekannten-Liste vorschlägt.

Abschließend mal die Frage in die Runde: nutzt ihr die Listen-Funktion überhaupt bei Facebook? Und wenn ja: geht es euch da mehr um die Übersichtlichkeit eurer Kontakte, oder eher um die Privacy – also dass nicht jede Gruppe gleich viel Informationen von euch bekommt?

Quelle: Thomas-Hutter.com



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Über den Autor: Gastautor

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