Facebook: Poke, Messenger mit Selbstzerstörungsmechanismus

21. Dezember 2012 Kategorie: iOS, Social Network, geschrieben von: caschy

Achtung! Diese Nachricht zerstört sich in 10 Sekunden von selbst! James Bond-Style? Mitnichten, wenn es nach Facebook geht. Facebook hat eben Poke vorgestellt, einen eigenständigen Messenger, der erst einmal nur für die iOS-Plattform vorgestellt wurde. Das Anstupsen kennt man bei Facebook seit 2004, die App bietet ein wenig mehr.

Die App wurde nicht im Store gefunden. :-( #wpappbox

Über die Poke-App kann man zusätzlich noch Text, ein Foto oder ein Video verschicken. Das funktioniert an Einzelpersonen und Gruppen. Jede Nachricht ist nur für eine bestimmte Zeit gültig: 1, 3, 5 oder 10 Sekunden. Ist die Zeit um, verschwindet die Nachricht. Sinn der Sache? Kurzes, unkompliziertes Austauschen. Dürfte zumindest für weniger Beziehungsprobleme sorgen – soll ja Leute geben, die kompromittierende SMS oder Nachrichten vergessen. Kann mit Poke ja anscheinend nicht passieren.

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Über den Autor: caschy

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10 Kommentare

MiNiMALLOUNGE (@MiNiMALLOUNGEer) 21. Dezember 2012 um 21:51 Uhr

hab zwar kein handy… womit ich das nutzen könnte. aber geile sache.

ich suche seit jahren ein programm, womit ich zb fotos bearbeiten kann, die nur einmal geöffnet und nicht kopiert werden können, und sich dann von selbst löschen.
gibt es so etwas?
schönen abend noch!

mnemo 21. Dezember 2012 um 21:52 Uhr

Man sollte noch erwähnen, dass das Prinzip von Poke ganz stumpf bei Snapchat geklaut ist.

basti 21. Dezember 2012 um 22:04 Uhr

Nette Idee mit durchaus fadem Beigeschmack. Ich würde das Produkt zusammen mit den zahlreichen Antiviren Programmen im Snake Oil Bereich ansiedeln.

Was ist mit Screenshots? Was ist mit einer Bildschirmaufzeichnung mit einem RAT wie bspw. Teamviewer (SGS3)? Oder einem primitiven Abfilmen des Bildschirms? Fakt ist: Die übermittelten Daten sind nicht wirklich geschützt. Das mag der naive Nutzer nicht wissen, durch die Annahme ist er aber möglicherweise eher geneigt, intimes Material jedweder Art zu übersenden.

Darian 21. Dezember 2012 um 22:42 Uhr

Leider ist das auch ideal für Cybermobbing und Bullying. Keine Beweise.

Dominik 21. Dezember 2012 um 22:54 Uhr

ja und facebook löscht die Sachen dann auch.

ohje noch mehr heikle Sachen Die Facebook speichern kann.

Luca 22. Dezember 2012 um 00:54 Uhr

yeeehaaaah! Tittenbilder!
Nein, im Ernst, wer braucht sowas? Soll ich jetzt zu Facebook, Jabber, ICQ, AIM, MSN, SMS, WhatsApp, Twitter, tumblr und so weiter NOCH mehr Kommunikationsmittel installieren? Ich meine, ich bin jetzt schon von meinem Twitter-Feed überfordert, die Mails prasseln wie ein tropischer Regenschauer auf mein GMail-Konto ein, das Handy ist mittlerweile dauerlautlos weil mich einfach jeder wegen irgendeiner Scheiße anschreibt.
Nein danke.

Knut 22. Dezember 2012 um 07:06 Uhr

Danke Luca!

Genau darum geht es ja: Die Leute sollen so mit sich selbst beschäftigt sein, das sie nicht mal ans Demonstrieren denken!

Gibts occupy noch?

JSG 22. Dezember 2012 um 19:02 Uhr

@mnemo: Haben beide bei Harry Potter geklaut…. ;-)

@Luca: Schonmal von abschalten von Benachrichtigungen gehört? Oder: Benachrichtigung nur für wichtige Mails (bei Google Mail)


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2. Januar 2013
Facebook in Links (Dezember 2012) |

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