Facebook: meine Privatsphäre-Einstellungen

26. Juni 2011 Kategorie: Social Network, geschrieben von:

Tja, ich wurde gefragt, ob ich einmal über meine Privatsphäre-Einstellungen bloggen könnte. Klar – kann ich. Ist ja keine Rocket Science. Für Alt-Nutzer des sozialen Netzwerkes wird sicherlich nichts Neues geboten – so spannend ist das Thema nicht. Aber: man sollte zumindest mal einen Blick auf die Privatsphäre-Einstellungen geworfen haben.

Fangen wir einmal mit dem Urschleim an. Wo findet man eigentlich die Privatsphäre-Einstellungen von Facebook und vor allem: warum solltest du etwas an den Standards verändern? Die Privatsphäre-Einstellungen von Facebook befinden sich in deinen Kontoeinstellungen. Du erreichst sie direkt über diesen Link. Warum man daran etwas ändern sollte? Nun ja – standardmäßig ist man halt ein offenes Buch. Ich vertrete zwar die Aussage, dass man nie etwas ins Netz stellen sollte, was kein anderer sehen darf – aber ich möchte doch schon festlegen, wer und ob überhaupt man was sehen kann.

Beispiel: Ich persönlich nutze Facebook zu beruflichen und privaten Zwecken. Ich möchte mich durch diesen Umstand aber nicht gänglen lassen, also entziehe ich Menschen oder Gruppen ganz einfach Rechte, Fotos oder Statusmeldungen zu sehen. Dies hat nichts mit Geheimniskrämerei oder Ähnlichem zu tun – gewisse Dinge teile ich mit Freunden, andere Dinge mit Kontakten und wieder andere Dinge bekommen vielleicht nur Arbeitskollegen zu sehen. Solltet ihr, wie ich auch, zur kommunikativeren Sorte Mensch mit vielen Kontakten gehören, dann solltet ihr eure Privatsphäre-Einstellungen vielleicht über Listen regeln.

Solltet ihr also nicht einzelne Personen ausschließen wollen, sondern mehrere, dann legt euch unbedingt Listen an. Für diesen Beitrag lege ich eine Liste namens Testkontakte an. Diese dürfen zwar mit mir kommunizieren, aber nicht alles frei sehen. Diese Gruppe / Liste dient als meine Grundlage. Falls ihr das Ganze live nachvollziehen wollt, eine Liste mit Freunden könnt ihr hier anlegen. Vielleicht wollt ihr ja auch nicht, dass eure Arbeitskollegen oder Familien-Mitglieder etwas sehen. Ich habe testweise einmal meine wunderbare Frau auf die Liste Testkontakte gesetzt.

Nun geht es aber in die Privatsphäre-Einstellungen. Diese sollten auf jeden Fall Benutzerdefiniert geregelt werden. Denn durch diese Art der Einstellung könnt ihr explizit Dinge zulassen oder verbieten.

Hier könnt ihr nun jeden Einzelpunkt einstellen. Ihr könnt diese Dinge wie folgt einstellen: Alle, Freunde, Freunde von Freunden oder eben Benutzerdefiniert. Benutzerdefiniert heißt: nur ihr, nur bestimmte Personen oder bestimmte Gruppen. Folgende Einzelpunkte bietet Facebook in den Einstellungen an:

Hier könnt ihr jetzt ansetzen. Beispiel: Ich möchte nicht, dass die Gruppe Testkontakte etwas über meine Familie erfahren kann. Also muss ich die Einstellungen für den Punkt Familie ändern. Die Einstellungen müssen Benutzerdefiniert gesetzt sein.

In diesem Falle führen übrigens zwei Wege nach Rom. Ihr könnt euer Profil standardmäßig dicht machen und nur bestimmten Leuten etwas erlauben, oder ihr geht den Weg, wie ich ih gehe: standardmäßig dürfen Freunde alles sehen, ausser eben die definierten Listen. Ich setze also Familie auf „nur Freunde“ und nehme die Gruppe Testkontakte davon aus.

Ob eure Umstellung funktioniert hat? Könnt ihr einfach testen. Facebook bietet eine Vorschau für euer Profil. Schaut euch einfach euer Profil aus Sicht einer Person an, die vielleicht von Informationen ausgesperrt ist. Ist eine ideale Möglichkeit, um eure Einstellungen zu überprüfen.

Konkrete Anwendungsbeispiele sind hier vielleicht religiöse Ansichten oder Ähnliches. Eben Dinge, von denen ihr nicht wollt, dass bestimmte Personen sie sehen. Einfach, um eure Privatsphäre zu wahren. Denn Facebook und Privatsphäre sind nicht zwingend ein Widerspruch in sich. Übrigens: auch Fotos haben Privatsphäre-Einstellungen.

Tja, was soll ich nun noch schreiben? Meine Einstellungen habe ich hier einmal ganz transparent offen gelegt, sind kein großes Geheimnis. Noch Fragen?


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Über den Autor:

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