Facebook Live erhält Streaming über den Browser und weitere Neuerungen

12. Januar 2017 Kategorie: Internet, Social Network, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Mit Facebook Live hat das Social Network einen Nerv getroffen. Livestreaming zu jeder Zeit an jedem Ort, für jeden sichtbar. Damit die Erfahrung, die Nutzer mit Facebook Live machen, noch besser wird, gibt es neue Funktionen und es werden weitere angekündigt. Einige der Funktionen basieren auf Feedback der Facebook Live-Nutzer. Neu ist, dass Seiten nun auch via Browser live gehen können, das erlaubt feste Kamera-Setups und dürfte für einige der Angebote wesentlich komfortabler sein. Erst einmal nur für Seiten, Facebook teilt auch nicht mit, dass sich dies in naher Zukunft ändern sollte.

Seiten wird es auch einfacher gemacht, Live-Video anzubieten. Musste man bisher Admin einer Seite sein, um Facebook Live broadcasten zu können, das ändert sich. Admins können andere Nutzer als „Live Contributor“ bestimmen, sie können dann auf dieser Seite live streamen. Gerade für Nachrichtenseiten eine gute Möglichkeit, noch mehr Live-Inhalte einfacher an den Mann zu bringen.

Für Profile, die mehr als 5000 Follower haben, gibt es in den nächsten Wochen außerdem Statistiken zu den Video Views. Das gilt sowohl für Live Video als auch für normale Videos, die gepostet werden. Die Gesamtminuten, die geschaut werden, die Anzahl der Views und die Anzahl der Interaktionen werden für individuelle Videos angezeigt. Zusätzlich kann man sich die Gesamtperformance der Videos für einen Zeitraum von 7 Tagen, 30 Tagen oder 60 Tagen anzeigen lassen.

Auch das Ansinnen von Kommentaren in Live Videos ist nun möglich. Broadcaster können so bestimmte Kommentare für alle jederzeit sichtbar machen. Seiten erhalten außerdem einen Permalink für Videoinhalte. Nutzer können so direkt die Stelle ansurfen, die die Inhalte bereithält. Die letzte Änderung betrifft das Crossposting von Videos über verschiedene Seiten. Auch das ist nun einfach möglich, nach einer Live-Übertragung können die Videos einfach auf mehrere Seiten verteilt werden.

Die Änderungen unterstreichen einmal mehr Mark Zuckerbergs Auffassung, dass Video in jeglicher Form die Zukunft ist – und der Erfolg gibt ihm irgendwo auch recht.


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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