Facebook: Können wir Statusmeldungen bald editieren?

5. August 2012 Kategorie: Social Network, geschrieben von:

Schon seit einer Weile haben wir ja glücklicherweise die Möglichkeit, unsere Kommentare bei Facebook zu editieren. Zunächst hatte man diese Chance nur wenige Sekunden lang nach dem Schreiben des jeweiligen Kommentars, und auch nur dann, wenn nicht bereits eine weitere Person danach kommentiert hat. Aktuell können wir auch nachträglich noch den Inhalt bearbeiten und damit da kein Schindluder getrieben wird, sind die Änderungen bzw die früheren Versionen auch noch in der History für jeden einsehbar, der dort das Recht hat zu kommentieren.

Die Frage, die sich da logischerweise für Viele stellte: Wieso können wir das denn nur bei den Kommentaren machen, aber nicht bei den Statusmeldungen selbst? Wenn ich einen Tippfehler in meinem Status-Update entdecke, habe ich genau folgende Möglichkeiten: ich lasse es einfach so stehen und mache mich bei allen zum Löffel, ich schreibe einen Kommentar direkt unter meine eigene Meldung und verweise auf den richtigen Inhalt/die richtige Grammatik – oder ich lösche die Meldung und schreibe sie richtig noch einmal. Letzteres führt dann auch oft zum Unmut anderer Facebook-Nutzer, bei denen ich dann zwei Mal im Stream auftauche.

Zum Glück könnte sich das nun in absehbarer Zeit ändern, wenn wir Facebook Product Manager Vadim Lavrusik glauben. Der sprach nämlich auf einer Konferenz für Journalisten und deutete dabei an, dass dieser Schritt nun folgen könnte, wie ein Journalist via Twitter verkündete:

You can edit comments and captions. You can infer what we will do next.

Lavrusik erläuterte dazu, dass es eines der meist geforderten Features ist, und oft sind es diese Rückmeldungen von Nutzern, die dazu beitragen, etwas Neues auf den Weg zu bringen. Also hoffe ich nun auf zwei Dinge: zum Einen natürlich, dass diese Editierfunktion wirklich bald kommt. Zum Anderen hoffe ich aber, dass sie eben wie schon bei den Kommentaren auch eine History mitbringt, anhand der wir die Änderungen nachvollziehen können.

Quelle: Wired


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