Facebook knipst Grooveshark die Lichter aus

10. Mai 2012 Kategorie: Internet, Social Network, geschrieben von:

Ihr lest schon länger hier mit? Alles klar, dann habt ihr Grooveshark natürlich auf dem Zettel. Der Musikdienst ist für einige ja zu schön um wahr zu sein. Nimmt man es ganz genau, dann ist er sogar fast ein wenig zu schön, um legal zu sein – Grund genug, dass Facebook diesem Dienst jetzt den Stecker gezogen hat. Besser gesagt: Grooveshark kann die Schnittstellen Facebooks nicht mehr nutzen, was man anfangs für einen technischen Defekt hielt, wie ihr dem Screenshot entnehmen könnt:

Somit ist jetzt nicht nur die Grooveshark-App bei Facebook betroffen, auch der Zugang über die Grooveshark-Seite via Facebook-Login funktioniert nicht mehr. Facebook bestätigt übrigens, dass man ganz bewusst diesen Zugang unterbrochen habe. Dementsprechend ist der Traffic bei Grooveshark auch in den Keller gesunken, wenngleich man sich natürlich auch anders anmelden kann als über den FB-Account. Grooveshark selbst empfiehlt, sich nun über die E-Mail-Adresse einzuloggen, aber es bleibt zu befürchten, dass sich nun der ein oder andere User von Grooveshark abwendet. Eine mögliche Alternative wäre hier natürlich – gerade für die Facebook-Begeisterten – Spotify, der Streaming-Service, der – was ein Zufall – ganz eng mit Facebook verbandelt ist. Was meint ihr? Richtiger Schritt von Facebook, weil Grooveshark von je her in einer rechtlichen Grauzone unterwegs ist – oder handelt es sich hier einfach nur um eine Machtdemonstration von Facebook, die hier den Gatekeeper spielen?

Quelle: Digital Music News via heise.de


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