Facebook ruft zum Kampf gegen Ebola auf, bezieht Nutzer mit ein

7. November 2014 Kategorie: Internet, Social Network, geschrieben von:

Facebook erreicht eine ganze Menge Menschen auf der ganzen Welt. Nun zeigt sich das soziale Netzwerk noch ein bisschen sozialer und stellt Mittel zur Verfügung, die bei der Bekämpfung von Ebola helfen sollen. Drei unterschiedliche Initiativen hat Facebook gestartet, eine einfache Möglichkeit zur Spende, gesundheitliche Aufklärung und Kommunikationskapazitäten für die Helfer in den betroffenen Gebieten.

Facebook_Ebola

Laut WHO (World Health Organisation) gibt es bisher über 13.000 Ebola-Fälle weltweit, hauptsächlich in westafrikanischen Ländern. Um diesem Umstand entgegen zu wirken, wird Facebook folgende Maßnahmen zur Unterstützung ergreifen:

Spenden: Facebook-Nutzern werden in der kommenden Woche Spenden-Buttons im Newsfeed angezeigt. Auf diese Weise kann schnell und unkompliziert an die drei Einrichtungen International Medical Corps, Rotes Kreuz und Save the Children gespendet werden. Diese drei Organisationen leisten wichtige Arbeit direkt vor Ort in den betroffenen Regionen. Die Organisationen nutzen Facebook auch bereits, um Spenden einzusammeln, Facebook wird also die Sichtbarkeit erhöhen. Mehr dazu erfahrt Ihr bei Facebook, dort habt Ihr auch direkt die Möglichkeit, eine Spende zu leisten.

Gesundheitliche Aufklärung: Wichtig bei solchen Krankheiten wie Ebola ist eine gesundheitliche Aufklärung der Bevölkerung. Wie muss man sich in welchen Situationen verhalten, wie erkennt man die Krankheit, wie verhindert man eine Ansteckung. Zusammen mit UNICEF wird Facebook in den betroffenen Regionen und deren Nachbarn entsprechende Informationen in den Newsfeed spülen. So soll eine Ansteckung (und somit weitere Ausbreitung) vermieden werden, die Krankheit soll zudem besser von den Menschen erkannt werden.

Kommunikationsnetz: Die Kommunikation in den betroffenen Gebieten gestaltet sich für Helfer schwierig, da es oftmals keine Telefonleitungen oder Mobilfunkverbindungen gibt. Facebook wird 100 mobile Satelliten Kommunikations-Terminals bereitstellen, die in den Gebieten von Guinea, Liberia und Sierra Leone installiert werden. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit NetHope, einem Zusammenschluss aus 41 Nichtregierungsorganisationen.

Die Beweggründe und die Maßnahmen erklärt Mark Zuckerberg auch in einem Video, dass Ihr in seinem Facebook-Post ansehen könnt.


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Quelle: Facebook |

Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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