f.lux fordert von Apple Freigabe des iOS 9.3 Lichtfilters für Entwickler

15. Januar 2016 Kategorie: Apple, iOS, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_fluxVon f.lux habt Ihr das letzte Mal bei uns gelesen, als Apple die Entwickler aufforderte, die Verbreitung der iOS-App über den nicht offiziellen Kanal einzustellen. F.lux ist ein Tool, das die Farben von Bildschirmen regelt, so verhindern will, dass man zur falschen Tageszeit dem falschen Lichtspektrum ausgesetzt ist. Das soll nämlich sehr gesundheitsschädlich sein. Eine App für mobile Geräte, die gerne auch abends direkt vor dem Schlafengehen genutzt werden, wäre da natürlich sehr hilfreich. Ist im Fall von iOS mit den Möglichkeiten für Entwickler aber nicht möglich. Das hatten wir ja.

Nun hat aber auch Apple erkannt, dass Licht schädlich sein könnte und bietet in der iOS 9.3 Beta einen Blaulichtfilter an. Die Funktionsweise ist genau so wie die von f.lux, zu bestimmten Tageszeiten werden unterschiedliche Lichtspektren angezeigt, blaues Licht am Abend kann so vermindert werden. Für f.lux natürlich sehr ärgerlich, wenn Apple die eigene App nicht zulässt, die Funktion dafür aber selbst anbietet.

Aus diesem Grund wendet sich f.lux nun wieder an die Öffentlichkeit, fordert von Apple, die f.lux-App für iOS zuzulassen. Beziehungsweise möchte f.lux, dass Apple die diese Woche vorgestellte Funktion auch für Entwickler freigibt, was f.lux dann auch App Store-kompatibel machen würde. Man möchte bei f.lux weiterhin eine App anbieten, die auf jeden Nutzer zugeschnitten ist, denn in den 6 Jahren, in denen man an dem Programm gearbeitet hat, ist eines klar geworden: jeder ist unterschiedlich, eine pauschale Antwort auf das Lichtproblem gibt es nicht.

Vermutlich wird Apple auf diese öffentliche Aufforderung nicht reagieren. Auch ist noch gar nicht klar, welche der neuen iOS-Funktionen für Entwickler freigeben werden. Bei dieser speziellen Funktion scheint es mir jedoch unwahrscheinlich, dass Apple Entwicklern einen Zugriff ermöglicht, wie ihn die Macher von f.lux benötigen würden. Dazu ist Apple zu sehr am ganzen Gesundheitsthema interessiert, um dies dann in Entwicklerhand zu geben.

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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