Evernote stellt Verkauf von Produkten über den Evernote Market ein

2. Februar 2016 Kategorie: Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

evernote artikelEvernote war eines der ersten umfangreicheren Notiz-Tools für Smartphones. Im Laufe der Zeit wuchs Evernote so stark, dass man letztendlich sogar einen Shop eröffnete, über den man Produkte kaufen konnte, die gut mit Evernote zusammenspielen. Dazu zählen Notizbücher von Moleskine, der Jot Script Stylus und Scan Snap Scanner in der Evernote Edition. Aus den Verkäufen hat Evernote nach eigenen Angaben viel gelernt und die Nutzer haben gezeigt, dass auf dem Weg zum papierlosen Leben eben nicht auf alles verzichtet werden kann. Handschriftliche Notizen, hochwertige Scans, all das benötigen auch Evernote-Nutzer.

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Nun möchte sich Evernote wieder auf das konzentrieren, wodurch Evernote groß wurde: die Software. Aus diesem Grund wird man ab dem 3. Februar keine Produkte mehr über den Evernote Market verkaufen. Stattdessen sollen dort Produkte beworben werden, die mit Evernote genutzt werden können. Der Verkauf erfolgt aber nicht mehr direkt über den Evernote Market. In Zukunft möchte man dort dann weitere Hersteller präsentieren, die zu Evernote passende Produkte anbieten.

In den vergangenen Jahren konnte Evernote über den Market 800.000 Moleskine Notizbücher verkaufen, ebenso wie 300.000 Jot Script und immerhin 20.000 Scan Snap Evernote Edition Scanner. Es ist also nicht so, dass man bei Evernote gar keine Produkte losgeworden ist, der Aufwand wird sich vermutlich nur nicht rechnen. Auswirkungen auf andere Bereiche soll dies – abgesehen von der Fokussierung auf Software – nicht haben.

(Quelle: Evernote)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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