Evernote rudert zurück: Keine neuen Nutzungsbedingungen zum 23. Januar

16. Dezember 2016 Kategorie: Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

evernote artikel logoNeue Nutzungsbedingungen sollte es ab dem 23. Januar bei Evernote geben. Diese sahen unter anderem vor, dass Evernote theoretisch auf Inhalte der Nutzer zugreifen kann, was praktisch zu zahlreichen Beschwerden der Nutzer führte. Zahlreich genug, dass Evernote direkt einen Tag nach der Ankündigung auch schon wieder zurückrudert. Anstatt die neuen Nutzungsbedingungen ab dem 23. Januar durchzusetzen, wird sich Evernote in den nächsten Monaten mit einer neuen Version beschäftigen, die dann auch für Nutzer passen sollten, die bei der vorgestellten Version kein gutes Gefühl hatten.

Das heißt in jedem Fall, dass keine Evernote-Mitarbeiter Zugriff auf die von Nutzern gespeicherten Inhalte haben werden, solange die Nutzer das nicht explizit erlauben (Opt-in). Auch wird Evernote sich weiterhin an die Prinzipien halten, dass die Daten dem Nutzer gehören, sie privat und mitnehmbar sind. Außerdem wird man sich natürlich an bestehende Datenschutzgesetze halten. Nachzulesen im Evernote-Blog.

Schnelle und gute Reaktion von Evernote oder hätte es erst gar nicht so weit kommen müssen? Es kommt immer wieder vor, dass Dienste Dinge ändern, die dem Nutzer nicht schmecken. Dass es manchmal durchaus etwas bringen kann, das Ganze aus Nutzersicht laut anzugehen, zeigt Evernote. Das ist aber in den seltensten Fällen tatsächlich so, in der Regel beruhigt sich so eine Situation schnell wieder, auch wenn das Unternehmen nicht nachgibt. Insofern kann man Evernote schon ein gewisses Zuhören zuschreiben.


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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