Europäische Kommission untersucht Steuerabkommen zwischen Apple und Irland

30. September 2014 Kategorie: Apple, geschrieben von:

Irland ist bei diversen Unternehmen ein sehr beliebtes Land, was nicht zuletzt an den Steuergesetzen liegt. Die Europäische Kommission kam jetzt darauf, dass Irland möglicherweise Steuervereinbarungen mit Apple getroffen hat und diese als illegal angesehen werden könnten. Ausschlaggebend hierfür sind 2 Steuervereinbarungen zwischen Apple Operations International, Apple Sales International und Apple Operations Europe, die 1990 und 2007 getroffen wurden.

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Irland ist aber nur ein Teil des Steuer-Puzzles. Auch die Niederlande spielt eine Rolle in der von vielen Firmen angewandten „Double Irish with a Dutch Sandwich“-Steuer-Strategie (Wikipedia). Gelder werden von den eigenständigen Unternehmen hin und her geschoben, um so eine geringere Steuerbelastung zu haben. Apple soll so 9 Milliarden Dollar pro Jahr sparen.

Apple selbst gab bereits im Juni eine Stellungnahme zu den Steuervorwürfen ab. PR-technisch gekonnt verwies man allerdings nur darauf, dass sich die Steuerzahlungen durch Apple in Irland seit dem Verkaufsstart des iPhone mehr als verzehnfacht haben. Allerdings sagte man auch, dass Apple keine Sonderbehandlung von Irland erhielt und die gleichen Steuergesetze greifen, die auch für zahlreiche andere Firmen in Irland gelten.

Die Europäische Kommission fordert nun von allen Beteiligten entsprechende Unterlagen, richtet sich sowohl an Irland, als auch an Apple. Einen Monat haben diese Zeit, entsprechende Dokumente einzureichen.


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Quelle: Apple Insider |

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