Erstes japanisches Firefox OS-Smartphone ist ein halbtransparentes Designerstück

23. Dezember 2014 Kategorie: Hardware, geschrieben von:

Das japanische Telekommunikationsunternehmen KDDI hat heute auf einer Pressekonferenz in Tokio das erste Smartphone mit Firefox OS für den japanischen Markt vorgestellt. Soweit nicht unbedingt bahnbrechend – bis man sich das Smartphone ansieht. Dieses ist nämlich ein Designer-Stück mit einem semi-transparenten Gehäuse, das Einblick auf die gesamten Innereien des Firefox-Phones offenlegt.

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KDDI hat das durchsichtige Firefox-Smartphone mit dem geekigen Namen „Fx0“ erneut vom japanischen Designer Tokujin Yoshioka konzeptionieren lassen, der bereits 2004 ein Mobiltelefon für das Unternehmen designt hat. Das damalige Telefon kann man heute sogar im Museum of Modern Art in New York City bewundern. Falls jemandem das Design des Fx0 irgendwie bekannt vorkommt, kann es sein, dass er die Design-Linie vom LG G3 wiedererkennt. Das liegt daran, dass LG ein stiller Partner des Projekts ist und die Geräte auch für KDDI baut.

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Die internen Komponenten, die man von außen mit dem bloßen Auge begutachten kann, sind hingegen nicht so atemberaubend wie das Design. Ein 1,2 GHz Qualcomm Snapdragon 400 ARM-SoC ist hier verbaut, ebenso wie 1,5 GB RAM, 16 GB interner Speicher und ein 2370 mAh Akku. Hierzu gesellen sich diverse Verbindungstechnologien wie LTE und NFC. Auch wenn die Daten auf dem Papier niemanden hinter dem Ofen hervorlocken, muss dazu gesagt werden, dass Firefox OS als Web-zentriertes Betriebssystem konzipiert ist und keine schweren Pferdestärken benötigt.

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Der Preis für das Fx0 von KDDI liegt umgerechnet bei rund 420 US-Dollar, was die Politik „möglichst günstige Smartphones herstellen“ von Mozilla ein wenig konterkariert. Klar ist hier jedoch, dass man sich dieses Smartphone nicht wegen der Usability oder der technischen Ausstattung zulegt, sondern weil es ein reines Design-Objekt ist. Das Fx0 wird ab dem 6. Januar 2015 ausschließlich in Japan erhältlich sein.

(Quelle: Mozilla via The Verge)


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