Electronic Frontier Foundation: Benutzerdaten und Unternehmen, WhatsApp pfui, Apple hui

18. Juni 2015 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von:

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Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat mal wieder den jährlichen „Who has your Back“-Bericht veröffentlicht. In diesem geht es darum, wie nach Ansicht der EFF Unternehmen mit Benutzerdaten umgehen. Wer die EFF nicht kennt, hier einmal die Informationen seitens Wikipedia: Die Electronic Frontier Foundation (EFF) ist eine im Juli 1990 von John Perry Barlow und Mitchell Kapor gegründete nichtstaatliche Organisation mit Sitz in San Francisco, die sich mit den Bürgerrechten im Cyberspace beschäftigt.

Ziel ist eine mediale Selbstbestimmung des Bürgers. Die Initiativen der Organisation behandeln Themen wie Zensur im Internet, Überwachung, Software-Patente, Urheberrechte und Tauschbörsen.

Doch zurück zum Thema. Die EFF hat unter fünf verschiedenen Gesichtspunkten Dienste bewertet. So geht es unter anderem darum, ob ein Unternehmen Transparenz-Berichte veröffentlicht, ob die Benutzer über Anfragen seitens der Behörden informiert werden oder aber auch, ob der Dienst seinen Benutzern mitteilt, wie es mit Behörden-Anfragen umgeht. Ebenfalls ein Kriterium: setzt sich die Firma gegen die staatliche Überwachung ein und bezieht Position?

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Da die EFF hauptsächlich in Amerika aktiv ist, ist es nicht verwunderlich, dass wir Dienste wie Verizon und AT&T vorfinden, die für uns wenig spannend sind. Aber wir finden auch die global agierenden Unternehmen und hier gibt es dann schon recht interessante Einblicke.

In Kurzform: es gibt Firmen, die konnten alle Sterne in der Bewertung durch die Electronic Frontier Foundation (EFF) bekommen: Adobe, Apple, CREDO, Dropbox, Sonic, Wickr, Wikimedia, Wordpress.com und Yahoo.

Erstmalig ist auch WhatsApp dabei, hier kann man zum derzeitigen Stand noch nichts zu Behördenanfragen sagen – und auch sonst sieht es da noch mager aus: einer von fünf Sternen. Laut EFF hatte man WhatsApp einige Dinge vorgeschlagen, beispielsweise Verfahren zu nutzen, die die Mutterfirma Facebook umsetzt. Bislang ist davon aber offenbar nichts umgesetzt worden. Den einen Stern gab es für das Standing von Facebook gegen Backdoors und staatliche Überwachung.

Die hier in Deutschland auch aktiven und bekannten Anbieter sehen wie folgt aus: Amazon 3/5, Facebook 4/5, Google 3/5, LinkedIn 4/5, Microsoft 3/5, Pinterest 4/5, Reddit 4/5, Slack 3/5, Snapchat 3/5, Tumblr 3/5 und Twitter mit 4/5.


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