mailbox.org zeigt bereits bei der Eingabe des E-Mail-Empfängers dessen Sicherheitsverschlüsselung an

31. Mai 2015 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von:

Das Thema Sicherheit bei E-Mail- und Messenger Diensten haben wir ja des Öfteren zum Thema gehabt. Vielleicht erinnert Ihr Euch an eine Meldung von vor wenigen Wochen, in der mehr oder weniger erstmals offiziell bekannt wurde, dass Google offenbar bei seinen Diensten nicht sonderlich viel von sicherer SSL-Verschlüsselung hält. Solche Meldungen sind es, die uns das Wort Sicherheit immer mehr ins Gehirn prägen und uns auf die Suche nach sicheren Alternativen umschauen lassen.

mailbox.org_mailtext

Der E-Mail Anbieter mailbox.org möchte ein leuchtendes Beispiel auf diesem Feld sein und gibt nun laut eigener Aussage noch vor dem Versand einer E-Mail Auskunft über das Sicherheitslevel der Empfänger. Bereits bei der Eingabe einer E-Mail-Adresse des Empfängers soll klar erkennbar sein, ob die E-Mail nach dem Versand über eine SSL-verschlüsselte Verbindung gesichert übertragen wird.

Um es dem Versender vereinfacht darzustellen, führt mailbox.org eine drei Stufen-Klassifizierung mit entsprechenden Symbolen ein. Ein rotes offenes Schloss-Icon soll davor warnen, dass das Zielsystem keine Verschlüsselung anbietet. Eine normale SSL-Verschlüsselung wird über einen grünen gesicherten Briefumschlag symbolisiert. Und wenn das Zielsystem schlussendlich den höchsten Sicherheitsstandards inklusive DANE und DNSSEC-gesicherter Verbindung entspricht, erscheint ein Briefumschlag mit Siegel.

 

mailbox.org selbst setzt beim Versand der E-Mails ausschließlich auf PGP-Verschlüsselung, die zwei unterschiedliche Sicherheitsschlüssel erzeugt. Der Public Key, dessen Zweck es ist, empfangene E-Mails so zu verschlüsseln, dass sie nicht mehr entschlüsselt werden können und der Private Key, mit dem ausschließlich der Empfänger entschlüsseln kann, was andere gesendet haben.


Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Über den Autor:

Nerdlicht in einer dieser hippen Startup-Städte vor Anker. Macht was mit Medien…

Auch bei den üblichen Kandidaten des sozialen Interwebs auffindbar: Google+, Twitter, Xing,
LinkedIn und
Instagram.
PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Pascal hat bereits 940 Artikel geschrieben.