Ein kurzer Blick auf das neue Samsung Chromebook inklusive Video

19. März 2013 Kategorie: Google, Hardware, Mobile, geschrieben von:

Eben berichtete ich hier noch darüber, dass die neuen Chromebooks auch in Deutschland erhältlich sind. Auch ich habe es mir nicht nehmen lassen zumindest einen kurzen Blick auf das Gerät zu werfen. Wie ich bereits hier im Blog erwähnte: das Chrome OS kann derzeit keinen Rechner mit Mac OS X oder Windows ersetzen. Persönliche Meinung.

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Dennoch wird es Menschen geben, auf die das Chrome OS einfach passt. Online alles erledigen, dazu ein paar Web-Apps. Einige kommen ja bereits mit Offline-Funktionalität daher. Nein, das Chrome OS ist noch nichts komplett für mich – doch etwas, was ich selbstverständlich im Auge behalte. Seitdem ich das erste Chromebok besaß, hat sich viel, viel im Bereich von Chrome OS getan. Es fühlt sich mittlerweile mehr wie ein echtes Betriebssystem an.

Das Samsung Chromebook könnte ein idealer Begleiter sein, sofern man sich auf das Web einlassen will. Moderne Schnittstellen? Ja, man findet nicht nur USB 3.0 und HDMI vor, ebenfalls gehört ein Kartenleser nebst Einschub für eine SIM-Karte zur Ausrüstung. SIM-Karte rein – surfen. Kein tethern mehr.

Samsung setzt beim Chromebook nicht auf Technologie von Intel, sondern man verbaut den eigenen Dualcore-Prozessor Exynos 5250 – dürfte dann das erste Chromebook auf ARM-Basis in Deutschland sein. Weiterhin gehört 16 GB Flashspeicher und 2 GB RAM zur Ausstattung.

Mit dem Erwerb des 299 Euro teuren Geräts (3G-Variante 349 Euro) bekommt ihr gleich für 2 Jahre 100 GB Onlinespeicher im Google Drive dazu. Würden normalerweise 120 Dollar kosten. Das 11,6 Zoll große Display löst mit 1366 x 768 Pixeln auf, das Schriftbild ist meines Erachtens gut. Auch die Tastatur lässt sich gut bedienen. Zudem ist sie relativ gut von der Haptik, mit Grausen erinnere ich mich an klappernde Tasten aus billigstem 1mm-Plastik bei anderen Notebooks dieser Preisklasse.

Das Gerät ist seinen Preis sicherlich wert, für 299 Euro habe ich ehrlich gesagt weniger erwartet. Für Blogger und andere Internet-Aktivisten könnte das eine ganz spannende Kiste sein, denn wir haben hier ein Gerät, welches mit SIM (kostet dann 349 Euro) ausgestattet werden kann. Man wäre immer und überall online, sofern das Netz mitmacht.

Man hätte ein günstiges Gerät, aber dennoch in Sachen Hardware einen vollständigen Laptop. Man muss sich sicherlich erst einmal umstellen. Während Texte unter Umständen das geringste Problem sind, muss der geneigte Schreiber seinen Workflow etwas umstellen, was Bildbearbeitung und gängige Apps unter Windows und Mac OS X betrifft. Die gibt es nun einmal nicht.

Kurzform: Samsung hat ein anständiges Gerät für das Geld mit ansprechender Haptik gebaut. Google hat in der letzten Zeit viel am Chrome OS geschraubt. Der Webmensch findet ein interessantes Gerät vor, auf welches er sich aber auch einlassen muss. Es wäre ein Fehler, Chrome OS von vornherein abzuschreiben, da wächst schon etwas heran, was in Zukunft einiges an Impact haben wird.

Falls ihr noch Fragen zum Gerät habt, welche das Internet nicht beantworten kann, dann lasst hören.


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