Ein iPhone, ein Netzteil und ein Todesfall

15. Juli 2013 Kategorie: iOS, geschrieben von: caschy

Eine 22-jährige Chinesin stirbt, nachdem sie ihr iPhone aufnahm. Das iPhone hing angeblich an einem Netzteil. Ein menschliches Schicksal, über welches man nicht diskutieren muss. Doch die Medienberichte lesen sich natürlich wieder einmal klasse. Apple in der Überschrift, gepaart mit iPhone und Tod, das zieht sicherlich gut.

SkyGo iPhone

Auch bei irgendwelchen Akku-Sprengsätzen ist diese Konstellation immer für eine schmissige Headline gut. Doch was lehrt die Vergangenheit? Man sieht die Momentaufnahme, das tragische Schicksal. Im Kopf bleibt hängen: Firma XYZ ist Schuld. Doch wie oft kam es vor, dass sich im Nachhinein herausstellte, dass ein Billig-Anbieter Schuld war? Darüber wird dann natürlich nicht mehr so gerne berichtet.

Die Details und Fakten im konkreten Fall sind noch unklar. Die Nachricht machte in den chinesischen Netzwerken schnell die Runde, was natürlich nicht bedeutet, dass jede Mitteilung wahr ist. Die Nachrichtenagentur Xinhua aus China teilt mit, die junge Frau sei ums Leben gekommen, als sie versucht habe, einen Anruf zu beantworten – mit dem iPhone am Netzteil.

Der chinesische Verbraucherverband hatte im Mai vor den Gefahren einer Flut von nicht zertifizierten Ladegeräten gewarnt. In einer Pressemitteilung hieß es, die Produkte könnten Smartphones in eine „Handgranate“ verwandeln und Explosionen, Elektroschocks und Feuer verursachen, so das Wall Street Journal.

China benutzt übrigens 220 Volt. Das iPhone kann es demnach nicht gewesen sein, maximal als Leiter, bleiben zwei Möglichkeiten: inoffizielles Netzteil mit Fehlfunktion, oder offizielles Netzteil mit Fehlfunktion – vielleicht aber ist die Dame auch aus der Wanne gekommen und hat irgendeinen Schlag bekommen.

Doch wie ich oben erwähnte: es sind Spekulationen, keine Fakten.  Ein Fall, der aufgeklärt werden muss. Auch Apple äußerte sich über einen Sprecher wie folgt: We are deeply saddened to learn of this tragic incident and offer our condolences to the Ma family. We will fully investigate and cooperate with authorities in this matter.”.

Was letzten Endes dabei herauskommt, werden die Untersuchungen zeigen. Ich behalte das mal im Auge. Und deshalb: man kauft auch keine Bremsscheiben für 1/4 des Preises für seinen Audi oder den BMW in der Türkei, denn durch schlechte Fakes ist auch da unter Umständen Todesgefahr im Anmarsch. Ähnlich verhält es sich mit den eben erwähnten Netzteilen, die unter Umständen auch auf anderen Kanälen nach Deutschland gelangen können.

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36 Kommentare

de.merq.org 15. Juli 2013 um 17:01 Uhr

Leider werden auch immer Fälschungen wieder im Netz angeboten. So lassen sich originale Netzteile und Nachbauten kaum unterscheiden :/

H G (@HzweiG) 15. Juli 2013 um 17:03 Uhr

Son Billigteil hat damals meinen iPod gekillt.

scinaty 15. Juli 2013 um 17:12 Uhr

Bei der Süddeutschen ist die Dame ein Jahr älter, die Fahrzeugmarke Audio kannte ich vorher auch nicht ;)

Andreas G. 15. Juli 2013 um 17:21 Uhr

Ist schwer vorstellbar das ein Billigladegerät hier Schuld sein soll. Soweit ich weiß laufen vom Netzteil zum Handy max. 5V und 2,1 A. Das reicht in der Regel nicht aus um einen tödlichen Schlag zu bekommen.

Claudia 15. Juli 2013 um 17:34 Uhr

Ein Solarzellenladegerät hat mein erstes Iphone im wahrsten Sinne des Wortes in Rauch aufgehen lassen.

Zu dem Zeitpunkt habe ich es nicht berührt. Von daher kann ich keine Aussage in der Hinsicht treffen.

Aber beide Geräte gingen in Flammen auf und waren nur durch Sauerstoffentzug zu “löschen”.

Sicher, ist anders ;)

Dirk 15. Juli 2013 um 17:34 Uhr

Großalarm in Caschys Blog. Negative Meldung über iPhone :-)
Zur Sache an sich: Hauptverdächtiger wäre das Netzteil und nicht das iPhone. Da die 220Volt(China) im Netzteil mit der ungefährlichen Ausgangsspannung räumlich nahekommen, könnte eine normalerweise Bauartbedingt verhinderte Verbindung möglich sein.

Ingmar 15. Juli 2013 um 17:39 Uhr

@Andreas G.: Richtig, bei einem normalen Ladengerät kommen max. 5V raus. Aber was ist mit gefälschten / Billig-Ladegeräten? Es reicht ja, wenn die Masse die normale Netzspannung führt.

Olaf 15. Juli 2013 um 17:56 Uhr

hier sieht man wunderschön, wie nah die netzspannung an der niederspannung verläuft.
bei nem originalladegerät kann prinzipiell nix passiern, die sind schon safe. sollte tatsächlich ma was passiern, isses halt so, is nunmal keine militär/raumfahrtelektronik.

Aleksandar 15. Juli 2013 um 18:04 Uhr

Normalerweise wäre eine solche Meldung nicht wichtiger wie ein Reis Sack der in China umfällt. Genauso wie es die Leute dort nicht interessiert ob ein Herr Müller bei uns warum auch immer tot umfällt …

Da aber das Reizwort Apple fällt ist natürlich in der schlagzeilengeilen Medien(un)welt alles Möglich ^^

Mike 15. Juli 2013 um 18:12 Uhr

“Doch die Medienberichte lesen sich natürlich wieder einmal klasse. Apple in der Überschrift, gepaart mit iPhone und Tod, das zieht sicherlich gut.”

vs.

“Ein iPhone, ein Netzteil und ein Todesfall”

Öhm, ja?!

Vaan 15. Juli 2013 um 18:18 Uhr

Vielleicht hatte sie aber auch einfach nur einen Herzstillstand. Weil Sie so geschockt darüber war, wer da anruft. Vielleicht ist aber auch das kleine Mädchen von The Ring aus dem iPhone Display geklettert…….

Finde das aufgreifen der Meldung allerdings sehr gut von dir, da es mal wieder zeigt, wie die Medien aus zwei Dingen, die vermutlich nur zufällig zeitgleich passiert sind, ein riesiges Fass draus machen.
Das niemand den Mobilfunkanbieter für tödliche Strahlung verantwortlich macht ist aber auch alles. :D

Andreas G. 15. Juli 2013 um 18:24 Uhr

@Ingmar:

Trotzdem sollte sowas im Normalfall nicht tödlich sein wenn derjenige das Teil nicht mehrere Sekunden in der Hand hält.

Ich hab schon mehrfach eine mit 220V gewischt bekommen und bin immer noch da.

Rolf 15. Juli 2013 um 18:58 Uhr

Also ich kaufe Bremsscheiben für 1/4 des Preises des Originalhändler-Preises :-) Voraussetzung ist, das man sich in diesen Gebiet auskennt…
naja nicht ganz 1/4, aber nahe dran :-)
Jemand der sich nicht auskent, kauft eventuel Mangel-Bremseiben für 3/4 des Originalpreises und ist womöglich der Meinung die wären sicherer als ‘meine’ billigeren :-(

mich stört das immer gesagt wird “es liegt an irgend ein Billigteil”… jaa nicht das schnuckelige teure Markenteil, das kann gar nicht schuld sein, schließlich ist das ja Teuer gewesen :-/
Frage mich z.B. warum trotzdem Flugzeuge (jaa euch Teure Militär Apparate) oder Züge (auch Made in Germany) u.s.w. Technische defekte haben können ;-)
zum Glück habe ich kein iPhone :-)

Matze.B 15. Juli 2013 um 19:02 Uhr

‘benutzt übrigens 220 Volt. Das iPhone kann es demnach nicht gewesen sein’
Hmm, da stehe ich auf dem Schlauch. Wo ist da der logische Zusammenhang. Haben wir hier doch auch. Auf der einen Seite immer 110/220-30 Volt – auf der anderen Seite die Spannung fürs Ladegerät.

Ich kenne mich mit iPhones nicht so aus: findet der eigentliche Ladevorgang nicht im Handy statt? Der Akku ist ja da fest eingebaut. Wäre also in jedem Falle Sache der Ladeelektronik so etwas zu verhindern.

Suppenkaspa 15. Juli 2013 um 19:25 Uhr

Die Todesursache ist doch klar: Ein Bekannter rief an und sagte ihr, daß er Bremsscheiben für 1/4 des Preises für seinen Audi(o) oder den BMW “in der Türkei gekauft hat.”

Schreibt der Blogger, der Stromstoß-Trinkspiele in China bestellt.

Finde den Fehler.

caschy 15. Juli 2013 um 19:33 Uhr

Schreibt der Suppenkaspa, der den Unterschied zwischen Netzteil und Batterie nicht kennt. Finde den Fehler. m(

FlyingT 15. Juli 2013 um 22:52 Uhr

“Und deshalb: man kauft auch keine Bremsscheiben für 1/4 des Preises für seinen Audio oder den BMW”

Du hast kein Auto oder? Alle Autohersteller kaufen ihre Teile bei Zulieferern. Ohne Markenemblem kostet mich das Bauteil vom OEM Hersteller bedeutend weniger. Teilweise sogar nur 1/4.

Desweiteren sind 220v jetzt nicht die Welt, die hat unser Strom hier auch. Wenn man bei jedem Schlag sterben würde, dann wäre ich eine Katze. Sowas haut nur hin wenn die Elektrik eher unter aller Sau ist und in deutschland definitiv nicht zulassungsfähig wäre, aber ein Header wie “Ein iPhone, ein Netzteil und ein Todesfall” zieht da einfach besser

Andy 16. Juli 2013 um 00:30 Uhr

Klingt nach Billig-Netzteil aus China. Hier ist ein Teardown von einem ohne Sicherheitsschaltung:

http://www.eevblog.com/2012/11/20/eevblog-388-apple-clone-usb-charger-teardown/

Christian 16. Juli 2013 um 01:19 Uhr

Wir haben das mal getestet und waren schockiert, wie fahrlässig die Billignetzteile konstriert waren: http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Handy-iChina-Gadget-Zubehoer-iPhone-iPad-EarPod-8461370.html

klaus dieter 16. Juli 2013 um 10:46 Uhr

den unterschwelligen rassismus und das “wir deutschen machen alles besser als alle anderen” kann man sich getrost da hin stecken, wo die sonne nicht scheint!

ist ein bmw den man in der türkei kauft minderwertiger als der eines deutschen? warum? weil ein türke ihn gefahren hat? zu viel n24 – der tüv in der türkei geguckt? warst du selbst mal in der türkei?

wie viel geld bekommt ihr eigentlich von apple für deren verteidigung und von google für die unaufhörbare anpreisung der tollen prepaidcards?

sorry, aber ein artikel, der sich liest wie von der arischen bruderschaft verfasst ist einfach minderwertig und niveaulos. auch in deutschland gehen dinge kaputt und deutsche technik ist nicht das maß aller dinge, genausowenig technik aus den usa…warst du mal in fernost? die technik dort ist zumeist viel fortschrittlicher als bei uns oder den amis…

caschy 16. Juli 2013 um 10:51 Uhr

@klaus dieter, du musst lernen zu lesen. LESEN! Und dann verstehen! Ich bin nicht für das zuständig, was du verstehst. Und deine Behauptung ist Schwachsinn. Mach dich mal zum Markencheck der ARD kund – Thema Fake-Bremsscheiben aus dem türkischen Ausland. m(

klaus dieter 16. Juli 2013 um 11:05 Uhr

achso die ard ist das maß aller dinge und lügt niemals um die eigene wirtschaft zu sichern…wie leichtgläubig von dir :-) ard markencheck als die quelle zu bezeichnen..sorry, aber da entlockst du mir nur ein lautes lachen!

das beste daran ist ja, dass du dich selbst über diese sendung aufgeregt hattest als es GEGEN apple ging! aber immer so hindrehen wie es passt und keiner wird es merken, nicht wahr? ;-)

ich dachte ich bin hier in einem technikblog, der selbst testet, statt sich sein wissen wie die boulevardmedien nur von anderen sendungen und agenturen zu kopieren?!

caschy 16. Juli 2013 um 11:14 Uhr

@klasu dieter: troll woanders, du willst es anscheinend nicht verstehen. Deine Vergleiche hinken und zu verdrehst Wörter. Solche Leute kann ich leiden.

Thalon 16. Juli 2013 um 11:26 Uhr

Ich freue mich immer wieder ein Handy mit Kunstoffrahmen zu haben ;o)

klaus dieter 16. Juli 2013 um 11:29 Uhr

ist auch ne art mit lesern und damit finanzierern durch werbeeinnahmen des blogs umzugehen und vorallem mit kritik…absolut lächerlich und kindisch dein verhalten mein lieber…wenn man keine argumente hat muss man natürlich wie ein kleines, beleidigtes und zickiges mädchen reagieren…ganz schwach und ganz arm meiner meinung nach!

tun dir die paar hundert leser nicht gut? bekommst du langsam einen höhenflug, der dich denken lässt, du könntest auch ohne leser noch das gleiche geld verdienen?

caschy 16. Juli 2013 um 11:36 Uhr

@Klaus Dieter: Leute, die mir Rassismus vorwerfen, den gebe ich normalerweise einen Tritt in den Allerwertesten. Dann will ich von dir gar kein Geld ;) Und ich kann gut mit Kritik und Lesern…..ich bin mit Dutzenden täglich in Kontakt. Sind allerdings anders unterwegs als du. Ich gehe nicht so mit Lesern um, sondern mit dir, aufgrund deiner lächerlichen Aussage den Rassismus betreffend. Eigentlich schade, bislang waren deine Diskussion immer fruchtbar…. EOT.

klaus dieter 16. Juli 2013 um 11:49 Uhr

ich denke wir wissen beide das du das magazin, welches du noch lächerlich nanntest, als es um eine iphone-berichterstattung ging jetzt als quelle für qualitativ minderwertige bmw ersatzteile hinzuziehst…darüber hinaus ließ der schreibstil, der gegen billigware aus fernost und der türkei hinweisen soll nur rassismus in frage kommen…auch wenn es für dich nicht aussieht, doch rassismus heißt nicht “scheiß kanacken”, sondern auch die undifferenzierte kritik an anderen staaten und das kam in dem artikel definitiv vor!

“..bekommen von mir einen tritt in den allerwertesten” lässt das niveau auch nicht gerade steigen finde ich. hat irgendwie etwas von proletentum…hinter dem rechner trete ich jedem in den allerwertesten blablabla…

caschy 16. Juli 2013 um 11:53 Uhr

@klaus dieter: fühl dich auf ein Bier eingeladen, Adresse haste ja. Dann erklärst du mir das noch einmal gerne mit dem Rassismus und so. Vor dem Rechner…

Und noch einmal: du liegst mit deiner Vermutung falsch. Kein Rassismus, lediglich Hinweis & leicht verständlicher Vergleich. Der Text kommt von mir, ich muss es wissen. Definitiv ist also nur eins, deine Ansicht, wie DU den Artikel verstanden hast. Es ist eine Frechheit, mir so etwas vorzuwerfen.

FlyingT 16. Juli 2013 um 13:41 Uhr

@Klaus Dieter

Man kann auch übers Ziel hinaus schiesse. Find den Artikel und den Vergleich auch nicht so prickelnd. Aber im großen und ganzen bezieht sich Caschy nur auf eine Reportage die vor ein paar Tagen oder Wochen kam, obs der Markencheck war weiss ich nicht. Da ging es um Produktpiraterie bei Autoersatzteilen. Dort wurde die Türkei bzw ich glaube es war Istanbul als hochburg genannt. Tests im BMW Testcenter haben dann gezeigt das diese gefälschten Produkte eine mindere Qualität haben und teils lebensgefährlich sind.

Hat er nicht so deutlich geschrieben, aber da kommt man recht schnell drauf.

Es dreht sich also nicht darum ob der BMW in der Türkei produziert oder verkauft wurde. Auch nicht ob der OEM oder ein anderer Markenhersteller in der Türkei fertigen lässt. Es geht um Produktpiraterie und das man teilweise selbernen Schrott mit BMW Label kaufen kann.

Es kann also nicht nur BMW, die ihre Bremsscheiben afaik bei Zimmermann kaufen, gute bremsen herstellen kann, nein das kann auch ATE oder sonst wer. Ebenso kann nicht Apple Netzteile herstellen, Belkin kann das z.b. auch sehr gut. Aber natürlich ist ein Netzteil keine Raketenwissenschaft, das kann so ziemlich jeder herstellen für ein paar Cent. Aber teilweise gibt es da auch einfach schrott da man einfach nur Geld machen will.

mig 16. Juli 2013 um 14:54 Uhr

> “Ähnlich verhält es sich mit den eben erwähnten Netzteilen, die unter Umständen auch auf anderen Kanälen nach Deutschland gelangen können.”

Also ich möchte nicht aufzählen was hier so für ein misst produziert und verkauft (oder exportiert) wird :-?
Teuer oder Made in DE heißt nicht immer = GUT… So wie die Wirtschaftsriesen das gerne Propagieren …

FlyingT 16. Juli 2013 um 17:16 Uhr

@mig

Naja irgendwie schon, zwar nicht immer bezogen auf Preisleistung, aber für gewöhnlich verkauft dir kein Markenhersteller irgendeinen Kernschrott. Das würde den Markennamen zerstören was teuer ist. Man läuft also höchstens die gefahr zu viel zu bezahlen. Bei billigheimern ist es mal so und mal so, die haben meist eine starke Serienstreuung. Da kann ich glück haben oder eben pech.

Stephan Funke 16. Juli 2013 um 18:41 Uhr

Kurz erwähnt sei auch, dass auch schon vermeintliche (gute) Fälschungen als Ausrede für fehlerhafte Chargen der Großen herhalten mussten. Da im Endeffekt sowieso ein Großteil der Geräte aus Südostasien, oft China kommt, lässt sich nicht immer so klar sagen, ob Kopie oder nicht.

Adrenalize 17. Juli 2013 um 15:04 Uhr

Das original Apple-Netzteil kommt ja sicher auch als China. Aber die Vermutung liegt schon nahe, wenn man sich ansieht, wie günstig dort produziert wird. siehe auch Netzteiltests von z.B. Computerbase. Da sind immer öfters Geräte dabei, die erstens ihre 80+ Norm nicht einhalten und zweitens teilweise ziemlich abfackeln können.
Und Geräte, die bei uns mangels CE-Zeichen gar nicht verkauft werden dürfen, sind dort halt frei erhältlich…

Tchooe 17. Juli 2013 um 20:19 Uhr

@ FlyingT:
„Desweiteren sind 220v jetzt nicht die Welt, die hat unser Strom hier auch. Wenn man bei jedem Schlag sterben würde, dann wäre ich eine Katze. Sowas haut nur hin wenn die Elektrik eher unter aller Sau ist und in deutschland definitiv nicht zulassungsfähig wäre, …“

Ob du an einem Stromschlag stirbst, ist nicht nur von der Spannung abhängig, sondern auch von dem Strom, der durch deinen Körper fließt. Wenn du auf einem Isolator stehst, kannst du problemlos einen Netzspannung führenden Leiter anfassen, ohne dass dir etwas passiert. Stehst du hingegen mit nackten, nassen Füßen auf dem Badezimmerboden, dann kann das schon tödlich sein.

Bitte verbreite nicht weiter die Ansicht, Netzspannung „kann ja wohl so gefährlich nicht sein“, nur weil du schon ein paar Stromschläge überlebt hast. Das ist einfach hanebüchener Unsinn und verleitet noch Unbedarftere als dich womöglich dazu, allzu sorglos mit elektrischen Geräten umzugehen.

Nebenbei bemerkt: Die Netzspannung (nicht unser Strom) in Deutschland beträgt 230 V bei 50 Hz. 220 V ist schon lange Geschichte.

Stephan Funke 17. Juli 2013 um 20:54 Uhr

Außerdem kommt es auf die körperliche Verfassung des Stromgeschockten an. Wer ein schwaches oder lädiertes Herz hat, kann schneller mal umfallen und liegen bleiben.


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