Ein Blick in die Google+ Communities

6. Dezember 2012 Kategorie: Software & Co, geschrieben von: caschy

Freund und Kupferstecher Casi hat an dieser Stelle ja schon beschrieben, was die Google+ Communities sein werden. Geschlossene Räume, quasi Gruppen wie bei Facebook. Interessen-Gemeinschaften, die für alle offen oder aber auch geschlossen sein können.

Die Communities werden erst nach und nach ausgerollt, sodass wir zum jetzigen Zeitpunkt keinen Zugriff haben – aber ich habe mal den Moritz angehauen, damit er meinen Bloglesern mal ein wenig Bildmaterial besorgt.

Erster Screenshot: Google+ Community anlegen: Hier seht ihr schon die Möglichkeiten, privat auf Einladung oder offen. Späteres Ändern der Privacy ist nicht möglich.

Zweiter Schritt, Festlegen der Zutrittsberechtigung. Soll vorher ein Moderator schauen, wer reinkommt – oder darf jeder direkt rein?

Festlegen von Motto, Bild und Co. Der Screenshot verrät viel. Wir können Diskussionen abhalten, dazu einzelne Kategorien anlegen. Könnte ein Schlag in die Gesichter einiger Forenbetreiber sein. Wozu in einem Apple-Forum diskutieren, wenn es auf Google+ vielleicht tolle Gruppen gibt? Foren-Besitzer: macht euch erst einmal keine Sorgen, hat bei Facebook auch nicht geklappt ;)

Ein Blick hinein. Communitys können editiert werden. Beschreibung  Foto und Co. Einladungen können verschickt werden, ebenfalls kann man die Community teilen oder verlassen.

So schaut das aus, wenn ihr Leute in eure Community einladen wollt.

Hier einmal die Übersichtsseite einer Community. Einzelne Postings finden sich nach Topic sortiert in der Seitenleiste, ebenfalls sieht man Mitglieder.

Der Admin-Bereich: Entfernen, Bannen oder Hochleveln. Wie in Foren.

Ersteindruck? Schlau von Google. Kann man so den versprengten Haufen Menschen in Interessenbereiche einteilen und besser adressieren. Schaue ich jetzt zu Google+, sehe ich zwar viele Menschen, von denen ich aber gar nichts weiss (oder wissen will). Der Mensch ist aber ein soziales Wesen und tauscht sich gerne mit Seinesgleichen aus. Und das macht man eben in Interessenverbänden. Ich bin gespannt, was da alles aus dem Boden sprießt. Spannend ist es auf jeden Fall.

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Über den Autor: caschy

Hallo, ich bin Carsten! Dortmunder im Norden, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING, Linkedin und YouTube.

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4 Kommentare

Dirk 6. Dezember 2012 um 17:33 Uhr

Nunja, als Forenbetreiber fehlt mir da die Möglichkeit mein Forum bzw. die Community zu monetarisieren. Bezahlte Abos, Artikel, Werbebanner etc.
Wie du schon sagst, hat bei Facebook auch nicht geklappt.

Steffen 6. Dezember 2012 um 17:56 Uhr

intressant wird es aber wenn die Communities in den Google Suchergebnissen auftauchen. Da würden die schon mehr Zulauf bekommen.

Fel. 6. Dezember 2012 um 22:19 Uhr

@steffen: das wäre dann eine richtig geile sache. Hoffe, dass kommt. Würde dann sicher nochmal ordentlich Zulauf bringen, da sich dann viele anmelden würden, nur um mit diskutieren zu können. @ Dirk: hoffentlich bleibt das auch erst mal so:-)

Hansbert 7. Dezember 2012 um 10:20 Uhr

Klasse Neuerung. Es gab bei einigen Foto-Communities Berichte, dass es nicht möglich ist, einen Beitrag in mehreren Communities zu teilen. Also ein Beitrag über den BVB kann entweder in der (jetzt mal fiktiven) Community “Fußball” oder in “Borussen-Fans” geteilt werden, nicht aber in beiden. Habs selbst noch nicht ausprobieren können, wollts nur hier anmerken.

Auf jeden Fall sind Communities viel besser, um sich einer Interessensgemeinschaft anzuschließen, als Leute mühsam in zig Kreise einzusortieren.

Jetzt noch DRINGEND eine hübsche, einfache, gut integrierte und vor allem übergreifende Chatfunktion für Google+ / Android und das Ding wird langsam aber sicher auch bei uns seine Nutzer kriegen! Go El Goog!


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