Ein Blick auf das neue Simfy

3. Februar 2013 Kategorie: Android, Internet, iOS, Mobile, geschrieben von: caschy

Simfy, das war hierzulande mit der erste Dienst, über den man sich ohne viel Stress Musik legal und ohne Ende anhören konnte. 10 Euro für mobilen, offline- und Desktop-Zugriff, ein Preismodell, welches bis heute noch Usus ist (außer bei Nokia, die rocken alles für 3,99 Euro raus). Doch ihr wisst ja selber, was passierte. Spotify, rdio und andere kamen nach Deutschland und konnten sich vor Simfy setzen, was nicht schwer war: die Software von Simfy war auf allen Plattformen schlechter als die der Mitbewerber.

Simfy-3.0

Anfang Dezember ging dann noch eine Nachricht rum, dass man bei Simfy noch einmal Gas geben wolle. Und nun? Wir haben Februar und es stehen neue Apps für Android und iOS in einer Beta zur Verfügung. Ich habe sie mir natürlich für euch angeschaut und darf sagen: jau, die machen zum jetzigen Zeitpunkt Spaß. Vernünftig zu bedienen, füssig, kein überladener Kram – einfach Musik.

Simfy-3.0_2

Ob diese neuen Apps allerdings Simfy helfen, zurück in die Spur zu kommen, ist ungewiss. Der Musikmarkt ist hart umkämpft, wer als Vielhörer Musik kauft statt mietet, der verschenkt eigentlich Geld. Die Zeiten des materiellen Besitzes sind in Sachen Musik vorbei, es gibt für den normalen Käufer keine Plattencover und Schallplatten mit Mehrwert mehr und auch die Musik CD riecht schon nach Schaufel. Das mag für manche traurig klingen, ist aber der Lauf der Dinge. Aber das ist ja ein anderes Thema. Ich habe euch hier einmal im Blog die Screenshots der kommenden Version 3.0 der Simfy-Software eingebunden, damit Kunden von Simfy wissen, worauf sie sich freuen dürfen.

Simfy-3.0_3

Das Entdecken von Musik ist mittels Genre möglich, alternativ kann man Neuheiten durchstöbern. Tracks lassen sich schnell zu einer Playlist oder den Favoriten hinzufügen, Songs natürlich auch im Hintergrund herunterladen. AirPlay und Sonos ist natürlich weiterhin möglich. Lässt sich richtig gut und logisch bedienen, definitiv eine Verbesserung zur alten Version. Zu den Screenshots: unfassbar, aber wahr: das Heino-Album ist ein reines Brett, für mich schon jetzt das Album des Jahres. Unfassbar gut.

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Über den Autor: caschy

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26 Kommentare

OlliMe 3. Februar 2013 um 13:18 Uhr

Haha, caschy als Heino-Fan…noch ne Prise “Pur” dazu, wie der Tony Kroos? ;)

Jan 3. Februar 2013 um 13:19 Uhr

Kann die Beta von jeden getestet werden? Bin schon lange Zeit simfy-User (trotz der schlechten Apps) und kann es kaum erwarten endlich die neuen Apps auszuprobieren.

caschy 3. Februar 2013 um 13:21 Uhr

@OlliMe: da muss ich aber ganz betrunken sein.
@Jan: ich meine nicht, habs direkt bekommen, aber kann ja nicht mehr SO lange dauern.

Jan 3. Februar 2013 um 13:28 Uhr

Na dann warte ich mal gespannt :-)

Stefan 3. Februar 2013 um 13:37 Uhr

Die supereklige Werbung mit den sprechenden Augenbrauen half bestimmt nicht bei der Generierung von Neukunden.

Nik 3. Februar 2013 um 13:43 Uhr

Bei HEINO ging mir ebenfalls die Kinnlade runter… ;-)

Uli 3. Februar 2013 um 14:17 Uhr

Als GMX-Kunde hat man Sonderpreise für das simfy Premium PLUS-Paket (Normal 9,99 Euro)
FreeMail-Nutzer nur 7,99 €/Monat
Premium-Kunde (ProMail/TopMail) nur 5,99 €/Monat

Man kann erstmal 1 Monat kostenlos testen.- Preise gelten für Laufzeit 12 Monate.

Ist doch unschlagbar…

Jack68 3. Februar 2013 um 14:19 Uhr

Sorry, aber Heinos Album ist ein Gag. Einmal hören, schmunzeln und das war’s.
Und Simfy ist wie MySpace, da hilft leider auch ein Neuanstrich.

Don 3. Februar 2013 um 14:34 Uhr

Naja, solange Spotify immernoch so schlecht sortiert ist, muß man ja bei Simfy bleiben. Trotz mieser App!

Mr.Gerard 3. Februar 2013 um 15:15 Uhr

Schade, aber ohne WP8 App keine Alternative für mich. Als Telekom-Kunde ist Spotify durch die Inklusivvolumenlösung deutlich attraktiver.

Rattapp1 3. Februar 2013 um 15:33 Uhr

Mir platzt der Kragen. “Anfang des Jahres”, beim Support hieß es dann wieder “Ende der Quartals” – bald bin ich bei Rdio! Und statt die Beta, wenigstens “versteckt” für “Nerds” als apk zur Verfügung zu stellen wird man weiter vertröstet….

Volker 3. Februar 2013 um 18:04 Uhr

Bevor die Allzeitverfügbarkeit von Musik besprochen wird, sollte doch eine Kulturdiskussion von Musik stattfinden. Vielleicht bin ich da auch sehr altmodisch … Bin mit Vinyl großgeworden, auf CD umgestiegen und kaufe in letzter Zeit wieder Vinyl, Eine Datei kann mir niemals das Musikerlebnis eines gekauften Tonträgers ersetzen. Ich will nicht alles zu jeder Zeit zur Verfügung haben. Ich will mich auf eine neue Scheibe freuen, sie auspacken auflegen und HÖREN. Dabei nutze ich intensiv das Netz in Sachen Musik: Hintergründe, Geschichte oder Live-Videos auf YT. Mit Kulturdiskussion meine ich auch die Werttschätzung von Musik. Ähnlich wie bei Büchern, die ich auch gerne auf meinem Kindle lese. Reduziert nur weiter alles auf Apps oder Zugänge, es geht auch eine Menge verloren.

Nik 3. Februar 2013 um 18:22 Uhr

@Volker:
Bin schon froh wenn sich die Idee zunehmend von der Materie emanzipiert.
Mag sein dass der Übergang ein wenig chaotisch verläuft . . .

Nik 3. Februar 2013 um 18:27 Uhr

Ausserdem ist Konservenmusik doch generell schon immer ziemlich schal . . .
Eine derartige ‘Kulturdiskussion’ hätte man bereits vor Entwicklung der Tonträger
führen sollen – vielleicht hat man es ja auch :)

Volker 3. Februar 2013 um 18:35 Uhr

€Nik – Die Konserve ist ja kein Argument: Produktion gehört auch zur Musik. Ich mag viele Lieder lieber, als diverse Liveaufnahmen davon. Die Diskussion kann ja erst nach Entstehung des Mediums geführt werden.
Wen sich die Idee von der Materie emanzipiert, muss auch der Künstler noch vorkommen. Nach meinem Verständnis soll er davon leben können. Bei einer Flatrate kriegen alle ja ein bisschen.

tux. 3. Februar 2013 um 18:50 Uhr

Bitte was?

“es gibt für den normalen Käufer keine Plattencover und Schallplatten mit Mehrwert mehr”

Quatsch.

Habe allein 2012 mehrere Alben mit einmaligem “artwork” gekauft, mit Aufklappcovern und ähnlichem Kram. Geht mit’m Download nicht. Caschy, nur weil DU nur Mainstreamscheiße in Plastikhüllen hörst, ist so eine Aussage trotzdem nicht richtig.

caschy 3. Februar 2013 um 18:58 Uhr

@tux: “seht her! Ich mache mich durch die von mir gehörte Musik zu einem besseren Menschen. Meine tollen Sachen gibt es mit Artwork”.

Schwachsinn.

Es gibt für viele Musikrichtungen einfach kein Vinyl mehr.

Und tue bitte nicht so, als würdest du mich kennen oder anhand von Musik klassifizieren.

tux. 3. Februar 2013 um 19:00 Uhr

Wenn du mich schon als “nicht normalen Musiknutzer” hinstellst, weil ich gutes artwork als Mehrwert betrachte, dann lebe damit, dass ich entsprechend reagiere. Übrigens ist Vinyl in fast jedem Genre wieder im Kommen.

Volker 3. Februar 2013 um 19:32 Uhr

Da muss ich tux mal beispringen. Es gibt wahrscheinlich alle Neuerscheinungen auch auf Vinyl. Womit die Bands eine kleine aber wahrscheinlich verlässliche Kundenbasis haben. Keiner fängt die Diskussion an, dass er besser wäre wenn er physische Tonträger kauft. Es gibt aber eindeutig eine andere Fraktion, die fühlt sich damit besser – wenn auch alle anderen mit Dateien zufrieden sind. Das Nebenher ist doch allemal spannender als das Gegeneinander.

Christian Baer 3. Februar 2013 um 22:14 Uhr

Heino for president!

Marcus 4. Februar 2013 um 13:05 Uhr

@Rattapp1 Du kannst Dich auf next.simfy.de für Neuigkeiten zu den V3-Apps anmelden. Voraussichtlich morgen wirst Du dann eine E-Mail zu den Beta-Versionen bekommen.

Viele Grüße
Marcus (simfy PR)

DasMaddin (@dasmaddin) 5. Februar 2013 um 01:57 Uhr

Vinyl ist die analoge Fotografie der Musikkonsumenten: verklärt, von mittelmäßiger Qualität, umständlich und Hipstertum (Achtung: Provokation!).
Die CD allerdings kaufe ich, da ich dort hochwertige, unkomprimierte und vor allem artefaktfreie Musik zu Hause auf sehr guten Boxen, über einen guten Amp in großen Dynamikumfang hören kann. Nicht nur einfach um des Konsumierens Willen. Denn hier ist es auch wie mit dem Fernsehen. “Mehr” heißt nicht “mehr gut”.
Ich möchte Musikalben besitzen, sie auch mal anschauen können und mir dann auch ein mp3 für’s Auto daraus machen. Und für die Party. Und für den mp3 Player. Und für einen Freund.

Nik 6. Februar 2013 um 09:53 Uhr

Seit Erfindung des Tonträgers befindet sich das Volkslied im Rückzug.Essentieller Bestandteil unserer musikalischen Kultur.
Singe mit meinem Töchterlein gerne auf dem Weg morgens . . .
Nicht weniger schlau noch doof (sicher weniger geil) – kein Akku oder Netzteil/Gerät nur ein bisschen Gedächtnis und wir haben eine prima Zeit!


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