EFF kritisiert Wegfall von XMPP und Archivierung in Google Hangouts

24. Mai 2013 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von:

Die EFF (Electronic Frontier Foundation) kritisiert Googles Verhalten bezüglich Hangouts in zwei Punkten. Zur Erinnerung, was die EFF eigentlich ist, hier die Erklärung von Wikipedia: Die Electronic Frontier Foundation (EFF) ist eine im Juli 1990 von John Perry Barlow und Mitchell Kapor gegründete nichtstaatliche Organisation mit Sitz in San Francisco, die sich mit den Bürgerrechten im Cyberspace beschäftigt. Ziel ist eine mediale Selbstbestimmung des Bürgers.

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Im Detail wird die Archivierung der Hangouts kritisiert, die nicht unterbunden werden kann. Außerdem, und das haben wir auch schon in zahlreichen Kommentaren von Euch gelesen, ist der Wegfall von XMPP/Jabber als offener Standard nicht gern gesehen. XMPP ermöglichte es, direkt aus Google Talk mit anderen Chat-Services oder auch selbst gehosteten Lösungen zu kommunizieren.

Google erklärt den Wegfall der XMPP-Unterstützung damit, dass es für die neuen Dienste nicht mehr ausreichend sei. Laut EFF wäre es das einfachste für Google, wenn man die Technik hinter Hangouts freigeben würde und so eine Interoperabilität mit anderen Diensten ermöglichen würde. Ein neuer Standard quasi, der XMPP ablösen könnte. Im momentanen Status ist es allerdings ein geschlossenes System, das eine Client-Server-Kommunikation erlaubt, das heißt, solange man sich mit einem Google-Konto anmeldet, man auch andere Dienste nutzen kann. Allerdings lässt Google keine Server-Server-Kommunikation zu, wie es XMPP eben ermöglichte.

Ebenso wird gefordert, dass es eine Möglichkeit zur Löschung der Hangouts-Archivierung anbietet. Google will mit Hangouts ja ein riesiges Kommunikations-Archiv erschaffen, das jederzeit alle Informationen bereit hält, die man später eventuell noch einmal nutzen möchte.

Wie seht Ihr das? Verschließt sich Google immer mehr, oder sind solche Schritte einfach notwendig, um in Sachen Kommunikation nicht zu stagnieren?


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Über den Autor:

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