Synology DSM 6.0: Cloud Station Backup sichert den PC

18. Februar 2016 Kategorie: Backup & Security, geschrieben von: caschy

Artikel_SynologyWer ein Synology NAS hat, der wird bald schon die finale Version 6.0 des DiskStation Managers in den Händen halten können. Cloud Station Backup ist dabei eine neue Option, die aber nicht das Rad neu erfindet, sondern auf der Cloud Station aufsetzt. Statt hier einzelne Ordner zur Synchronisation in den Fokus zu rücken, soll man komplette Rechner auf dem Synology NAS sichern können. Das Sichern geschieht im Hintergrund, die App ist auf Wunsch immer aktiv.

Wer die Cloud Station schon einmal angeschaut hat, der wird die großen Parallelen natürlich sehen. Man sichert natürlich nicht den kompletten Rechner, auch wenn man dies könnte, man kann selbstverständlich auch Partitionen oder Ordner aussuchen, die gesichert werden sollen.

Hier muss man für sich entscheiden, was man denn alles sichert. Festplatten kosten heute nicht mehr ein Vermögen, doch vielleicht ist der Platz auf eurem NAS nicht so groß als dass ihr euren kompletten Rechner da wegsichern wollen würdet. Zu bedenken ist natürlich auch, dass ein Backup bei Synology standardmäßig mit Versionen arbeitet, wenn der Platz ausreichend ist mit ganzen 32 Sätzen. Bringt ja wenig, so ein Backup anzuwerfen, nur um hinterher festzustellen, dass das lokal gelöschte Daten-Gelöt auch auf dem NAS verschwunden ist.

Die Einrichtung ist recht simpel und in wenigen Augenblicken erledigt. Das Backup kann verschlüsselt erfolgen, ihr könnt euren QuickConnect-Namen eingeben oder eben manuell IP und Nutzernamen auf dem NAS. Der Download der Sicherungssoftware „Cloud Station Backup“ ist via Cloud Station auf dem NAS möglich, zu haben für Windows und Mac:

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Nach dem Herunterladen wird installiert:

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Daten eingeben, IP und Nutzername – oder QuickID – und wählen, ob das Ganze verschlüsselt sein soll:

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Abschließend sucht man sich die Ordner am PC aus, die gesichert werden sollen:

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Fertig? Theoretisch schon – die Software würde jetzt mit dem Sichern der Daten vom PC auf das NAS beginnen. Letzten Endes wird man gefragt, ob der Ordner auf dem NAS noch schreibgeschützt sein soll und ob die App beim Systemstart gestartet werden soll. Ansonsten findet man nicht mehr viel vor, außer die Auswahl der Ordner.

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Standardmäßig wird jetzt alles gesichert. Ihr könnt dann mal sicherheitshalber in das Interface des NAS wechseln um euch dort mit den Möglichkeiten vertraut zu machen. Standardmäßig ist es so, dass auf dem Rechner gelöschte Dateien auf dem NAS verbleiben – ein bisschen Backup- statt Sync-Feeling soll ja aufkommen. Die wichtige Frage ist aber natürlich: wo finde ich die ganzen Versionen von Dateien eigentlich, wo finde ich eine Datei, die ich auf dem PC gelöscht habe?

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Standardmäßig verbleiben Dateien in dem Ordner auf dem NAS, der auch das Ziel ist. Sichert ihr also die Datei Wichtig.txt aus dem Ordner Dokumente von Festplatte C auf das NAS, dann liegt die Datei auch noch da, wenn ihr sie auf dem PC gelöscht habt. Bei Versionen ist das etwas anders. Der entscheidende Gang ist hier dann in den Cloud Station Server auf dem NAS, Bereich Versionsverlauf. Hier kann der Nutzer schauen, wie viele Versionen vorhanden sind, diese vergleichen und auch auf Wunsch wiederherstellen oder separat herunterladen

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Auch ein Blick in die Einstellungen des Cloud Station Servers kann man empfehlen, denn hier lassen sich noch diverse Dinge justieren. So lassen sich Versionen auch ändern, wenn man der Meinung ist, man benötigt keine 32. Intelliversioning spart übrigens Speicher, hierbei werden nur die wichtigsten Versionen beibehalten.

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Alles in allem eine Lösung, die man nach der Aktualisierung von DSM auf Version 6.0 mal ausprobieren sollte. Vielleicht für die Mac-Nutzer mit TimeMachine witzlos, wenn diese ihr System komplett auf das NAS sichern. Unter Windows aber eine gute Wahl, wenn man eh auf ein Synology NAS setzt.


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Über den Autor: caschy

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