Drosselung: Verbraucherzentrale NRW mahnt Deutsche Telekom ab

6. Mai 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Die Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen mahnt die Deutsche Telekom ab. Hierbei geht es um die Klauseln, die sich in den AGB des rosa Riesen zur Thematik Flatrate-Drosselung finden. Die Deutsche Telekom kam in die Medien, als sie ankündigte, neue Strukturen auf Basis von Volumen-Verträgen beginnend mit 75 GB ab dem 2. Mai für Neukunden einzuführen. Hinterher kam heraus, dass wohl alle Kunden betroffen sein werden, hierfür ruhig einen Blick auf die Beiträge am Ende dieses Textes werfen.

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Die Verbraucherzentrale NRW hat die Telekom jetzt per Abmahnung aufgefordert, diese seit dem 2. Mai 2013 geltenden Klauseln wieder aus ihren DSL-Verträgen zu streichen.

Die Verbraucherschützer sehen es als unangemessene Benachteiligung der Verbraucher an, dass deren heimischer Internetzugang auf eine Übertragungsgeschwindigkeit von 384 kbit/s gedrosselt werden soll, wenn ein bestimmtes Volumen erreicht wurde. So steht es nun in den Vertragsbedingungen der Telekom für DSL-Verträge (Call&Surf, Entertain), sobald ein vom jeweiligen Tarif abhängiges Datenvolumen (z.B. 75 GB) im Monat überschritten wurde. Dies bedeutet beispielsweise für VDSL-Kunden („bis zu 50 MBit/s“) eine satte Reduzierung der Surfgeschwindigkeit um bis zu 99,2 Prozent – und das im Rahmen einer „Internet-Flatrate“.

Die Verbraucherzentrale NRW dazu: Die verbleibende Übertragungsrate von 384 kbit/s macht eine zeitgemäße Nutzung des Internets unmöglich. Während die Geduld der Kunden bereits beim Aufruf von Internetseiten oder dem Versenden von E-Mails oder Dateien auf eine harte Geduldsprobe gestellt wird, sind manche Online-Dienste praktisch nicht mehr nutzbar.

Dass all dies zu einer nicht hinnehmbaren Benachteiligung der Verbraucher führt, liegt nach Ansicht der Verbraucherzentrale NRW auf der Hand. „Die Anbieter übertreffen sich in der Werbung für Internettarife seit jeher mit Flatrate- und Geschwindigkeitsversprechen“, kritisiert NRW-Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller das Verhalten des Telefonriesen nach Gutsherrenart, „wer Verbrauchern den Saft fürs Surfen dann übers Kleingedruckte derartig abdreht, lässt sie auf der Datenautobahn auf der Standspur stranden und nimmt ihnen damit die Möglichkeit zum diskriminierungsfreien Zugang zu allen Diensten.“

Die Telekom kann nun bis zum 16. Mai 2013 per Unterlassungserklärung erklären, dass sie künftig auf die Verwendung der Klausel verzichtet. Sonst müssen die Gerichte entscheiden, ob diese Drossel-Klausel zulässig ist oder nicht.

Fragen und Antworten zur Internetdrosselung hat die Verbraucherzentrale NRW unter dieser Adresse zusammengestellt.

Chronologie der Ereignisse:

1. Gerüchte über die Drosselung erreichen das Netz

2. Deutsche Telekom äußert sich und relativiert

3. Deutsche Telekom gibt Drosselung bekannt

4. Mein Kommentar zur Telekom-Drosselung und Info zu Kabel Deutschland

5. Petition gegen die Drosselung wird ins Leben gerufen

6. Viprinet ist schockiert von den Plänen der Telekom

7. Telefon-Interview: Telekom verteidigt Drosselung

8. Telekom-Chef mit offenem Brief an Vizekanzler Rösler

9. Telekom: auch Bestandskunden können von der Drosselung betroffen sein

10. Telekom-Drosselung: das schreibt ein Insider

11. Deutsche Telekom in Verhandlungen mit Diensten, die nicht gedrosselt werden sollen



Über den Autor: caschy

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38 Kommentare

mini 6. Mai 2013 um 11:43 Uhr

das wird spannend!

Klaus 6. Mai 2013 um 11:46 Uhr

Wenn ich noch Telekom Kunde wäre,würde ich kündigen.
Es müsste dann aber gute Alternativen vorhanden sein.Auf dem Land ist manchmal die Telekom der einzige Anbieter……

Zeisel 6. Mai 2013 um 11:47 Uhr

Richtig so! Abzocker-Banditen!

PsychoHH 6. Mai 2013 um 11:50 Uhr

Ich hoffe die kassieren Ihre Strafe.

In und um Hamburg kann ich jeden nur raten mal bei willy.tel/wilhelm.tel nach einem Anschluss zu fragen.

100Mbit Leitung + Festnetz Flat + Fritzbox + Digi. KabelTV für 29,90€/ Monat.

Und die Leitungen laufen 1a, klasse Service. Haben zum Glück eigene Leitungen gelegt.

Frank 6. Mai 2013 um 11:51 Uhr

Find ich gut, Telekom und GEMA sind für mich in etwa gleichwertige Parasiten.
Wenn man Vodafone glauben schenken darf, so verzerrt die Telekom seit Jahren den Wettbewerb. Beispiel: Als neuer Vodafone Kunde könnte ich VDSL kriegen, als Bestandskunde erlaubt die Telekom Vodafone die Schaltung nicht. Mir wurde sogar angeraten, vielleicht über die Kündigungsabteilung mich als Neukunden durchmauscheln zu lassen.

Bernd (@rosenkrieger) 6. Mai 2013 um 11:54 Uhr

Endlich kommt Bewegung in die ganze Sache.

Ich hoffe das NRW nicht das einzige Land sein wird das diesen Schritt geht sondern andere Bundesländern nach ziehen. Das Thema darf nicht still stehen und schon gar nicht unter den Teppich gekehrt werden.

chrzfl 6. Mai 2013 um 11:56 Uhr

Fragt sich warum nicht auch gleich Vodafone und 1&1 mit abgemahnt werden.

Siehe hier bei Vodafone http://dslshop.vodafone.de/esh.....AAAA%3D%3D

Frank 6. Mai 2013 um 11:58 Uhr

@ chrzfl: LTE ist allerdings Mobilfunk, da sind Volumenbegrenzungen bisher nicht unüblich

Christoph 6. Mai 2013 um 12:01 Uhr

@Frank
Du solltest dich erstmal erkundigen was die GEMA eigentlich tut bevor du solche Aussagen triffst. Ich nehme einfach mal an du meinst die ehemalige GEZ neu Rundfunkbeitrag. Auch deren Arbeit ist nicht zu unterschätzen.

Fraggle 6. Mai 2013 um 12:06 Uhr

@Christoph:
Was die GEMA macht ist einfach, einen Nutzen aus der Kunst anderer ziehen. Die Künstler selber haben nicht so großen Vorteil durch die GEMA.
GEZ Arbeit ist nicht zu überschätzen. Unabhängige Berichterststattung der ÖRs? Mitnichten. Ich erinnere einfach mal an den Egoshooterbericht in Panorama (welcher durch bewußt falsches Zusammenschneiden falsche Eindrücke hinterließ sowie manche Aussagen schlichtweg falsch waren, z.B. war GTA4 nach Meinung von Panorama ein Spiel, in dem man möglichst viele Frauen vergewaltigt. Weitere Beispiel ist der Amazonbericht. Von diesem hat sich mittlerweile das Hauptopfer, das in dem Bericht angeführt wurde, von diesem deutlichst distanziert.)

Frank 6. Mai 2013 um 12:07 Uhr

Als ich das letzte mal gechecked habe war YouTube nach wie vor zu großen Teilen dank des GEMA Rechtsstreits geblockt. Das geht nun schon seit Jahren so weil die GEMA (meiner Meinung nach) absolut realitätsfern ist, genauso wie die Telekom anscheinend, mit der Behauptung 75GB wären ausreichend… auch noch in 3 Jahren. Um nur einen Punkt zu nennen, warum ich denke GEMA ist auch Müll. Von der GEZ fang ich lieber nicht erst an.

Dieter 6. Mai 2013 um 12:11 Uhr

Auf sie mit Gebrüll!
Ich könnte die Telekom noch verstehen, wenn die Drosselung bei z.B. 2000 wäre, damit kann man, wenn auch langsam, wenigstens noch einigermaßen surfen.
384 ist ein witz, davon dann 10% Upload, das reicht gerade mal um einen Text wegzuschicken..

Hubi 6. Mai 2013 um 12:15 Uhr

@chrzfl @Frank
Als ich den Artikel las kam mir der gleiche Gedanke. Ich nutze selber Vodafone LTE für zu Hause und war mir von Vertragsbegin an bewusst über die Drosselung. Leider blieb mir keine andere Wahl da ich sehr ländlich wohne.
Ob man da nun nach Mobilfunk und DSL unterscheiden sollte weiß ich nicht. Ich nutze es ja nicht als „mobilen“ Zugang sondern surfe und telefoniere zu Hause damit.
Laut Vertrag wird ab 15GB gedrosselt, effektiv sind es derzeit aber 30GB. In der Regel komme ich damit hin, aber wenn gedrosselt wird ist das schon, wie im Artikel oben genannt, unzumutbar.
Surfen etc. macht damit keinen Spaß da heutzutage alle Webseiten und Dienste auf Breitbandanschlüsse abgestimmt sind.
Ich finde die Verbraucherzentrale sollte alle Anbieter unter die Lupe nehmen.

Dennis Klein (@klein2) 6. Mai 2013 um 12:18 Uhr

Zu 1&1 sei mal angemerkt, dass dies nur EINEN Tarif betrifft, den „Surf & Phone Flat Special“ wo es deutlich bei steht. Das ist ein vergünstigter Tarif. Die anderen Flats sind wirklich unbegrenzt. Ich stimme allerdings insofern zu, dass „Flat“ hier wiedermal nicht korrekt wäre…

Alex 6. Mai 2013 um 12:23 Uhr

@Frank
es ist im Mobilfunkbereich „nicht unüblich“ weil’s alle machen. Wenn alle Anbieter auch im Festnetz ähnliche Modelle einführen, wird’s auch hier „nicht unüblich“ sein. Und Drosselung auf 64 kbit/s im Mobilfunk bei einem UMTS- oder gar LTE-Stick macht „eine zeitgemäße Nutzung des Internets“ mit dem Laptop auch unmöglich.

Der wichtigste Punkt ist, dass: a) die Telekom im Festnetz-Breitband-Bereich zu den größten Anbietern gehört und b) immer wieder ein Breitband-Anschluss für alle gefordert wird und die neuen Volumentarife der Telekom nicht dazu passen. Daher ist es im Festnetz-Bereich schlecht und bei Mobilfunk-Tarifen müssen die Anbieter nur deutlich genug auf die Drosselung hinweisen. Es wird also nur dort mehr gemacht, wo es politisch mehr rauszuholen gibt. Der Schritt von VZ mag richtig sein, konsequent ist dies nicht wirklich.

Christoph 6. Mai 2013 um 12:25 Uhr

Mir geht es einfach darum, dass ohne GEMA viele weniger Möglichkeiten hätten mit ihren Werken etwas zu verdienen.

Wie viel Gewinn macht die GEMA?
Die GEMA schüttet alle Einnahmen nach Abzug von Verwaltungskosten an die Urheber im In- und Ausland, deren Rechte genutzt wurden, aus. Die GEMA selbst macht dabei keinerlei Gewinn.

Max 6. Mai 2013 um 12:27 Uhr

Was micht irritiert, es sollen doch nur 3% sein, die zuviel verbrauchen. Das heißt 97% werden bestraft. Vielleicht sollte man erst mal sich um die 3% kümmern. Aber wahrscheinlich geht es gar nicht den Verbrauch. Sondern die Telekom will einfach wieder einmal Geld abgreifen.

Max

Norbert 6. Mai 2013 um 12:47 Uhr

@Christoph
Spar dir doch die Mühe der Aufklärung. Einige reagieren eben reflexhaft auf bestimmte Begriffe, ohne im Ansatz zu wissen, was die jeweiligen Vereine/Firmen machen.

germandutchman 6. Mai 2013 um 13:26 Uhr

Die springen doch genau so auf den Aufmerksamkeitszug auf wie damals der Bundestag bei Amazon. Warum wird Kabeldeutschland oder der komplette Mobilfunkmarkt nicht auch abgemahnt? Diese Heuchler…..

Jomei 6. Mai 2013 um 13:31 Uhr

Komisch. Was mischt sich da der Verbraucherschutz ein, wenn eine Firma ihr Produkt ändert? Kündigen kann jeder, man wird nicht mit Waffengewalt gezwungen dort zu bleiben und Neukunden sollten eh erst einmal lesen was sie unterschreiben.

Joern Gerken (@joern_gerken) 6. Mai 2013 um 14:10 Uhr

Vormals 5 TB durch neue Bedingungen aber zum alten Preis mal so eben auf 200 GB drosseln!? Drosseln geht auch noch ganz anders: http://bit.ly/16Mj0Hf 😉

UnsignedLong 6. Mai 2013 um 14:30 Uhr

@Jomel

Weil hier der Verdacht besteht das es sich durch die Bevorzugung einiger Dienste um ein Verstoß gegen §41a TKG handelt – in dem die Netzneutralität geregelt ist.

TheCuda 6. Mai 2013 um 14:58 Uhr

Mich würde ja mal interessieren, wie hoch die Kündigungsrate der Drosselkom-Kunden im Vergleich zum Vorjahr ist. Oder im Vergleich zum Monat vor der Drossel-Ankündigung. Sicherlich eine spannende Steigung.

Marcel 6. Mai 2013 um 15:03 Uhr

Wenn dann irgendwann auch der letzte Privatkunde bei den Kabelnetzbertreibern gelandet ist – wollte ich eigentlich nie hin – dann wird das Geschrei beim Magenta-Riesen groß sein.

Würde es begrüßen, wenn die Gerichte da ein Urteil sprechen! Mag sicherlich auch für den Verbraucher in die Hose gehen können, aber der wechselt dann einfach und hofft von derartigen Aktionen beim neuen Provider verschont zu bleiben.

Jali 6. Mai 2013 um 15:05 Uhr

Keiner meiner Freunde und auch ich liegen unter 75GB. Dabei mache ich keine großen Downloads. Ich höre Musik, Surfe viel und schaue Youtube-Filme. Nebenbei noch Wow und Teamspeak. Und nätürlich mal ne Linux Distri oder Windows Update.
Hoffe die Verbraucherzentrale hat Erfolg.

Telekom ist gekündigt und Unitymedia hat nen Kunden mehr. Ist sogar schneller und günstiger. War bisher zu faul zum Wechseln, manchmal brauch man eben einen ruck.

Vollo 6. Mai 2013 um 15:24 Uhr

Der Verbraucherschutz ist doch dazu da, um die Verbraucher zu schützen. Und das versuchen sie in diesem Fall. @Jomei sei froh dass es einen Verbraucherschutz gibt. Dein Kommentar war überflüssig und unüberlegt.

Albert 6. Mai 2013 um 15:35 Uhr

Ich habe nichts gegen eine Drosselung aber wie schon erwähnt, sollte sie sich in einen Rahmen bewegen, in dem man das Internet auch noch nutzen kann und nicht auf die meisten Dienste, aufgrund mangelnder Geschwindigkeit, verzichten zu müssen. Eine 75 % Drosselung würde dem Nutzer sehr schmerzen aber eine Internet Nutzung wäre wenigstens noch möglich auch bei einer 6 Mbit Leitung.

Falk D. 6. Mai 2013 um 16:17 Uhr

Ich denke, es wäre sinnvoller die Telekom zu zwingen, ihre Flatrates als „384kBit/s-Flatrate mit variablen Speed-Upgrade“ zu vermarkten.

SIR-SAPP 6. Mai 2013 um 16:34 Uhr

Es ist schwachsinnig so auf das Unternehmen zu schimpfen.
Die Überlegungen sind absolut legitim und sinnig.
3% der Power-User nutzen massig Daten, die anderen 97 % gleichen das bisher mit ihren Zahlungen aus. Jetzt soll einfach alles fairer umgestellt werden…
Außerdem der große Aufschrei und entsetzen, wie die Telekom sowas nur einführen kann… Es gibt schon massig andere Anbieter, die eine Volumenbegrenzung vorschreiben (darüber gab es einen super Artikel vom Spiegel!)…aber Mensch muss ja erstmal über den Magenta-Riesen herziehen….
Shame on ya!

Performer 6. Mai 2013 um 17:16 Uhr

@SIR-SAPP

Hat die Telekom dich geschickt? Die 3 % sind komplett erfunden. Es sind min 60-70 % die jeden Monat über 75 GB kommen. Es wurde schon mehrmals erwähnt, dass die Telekom KEINE Verstopften Leitungen hat und ein GB Daten unter 0,1 Cent kostet.

Die Telekom ist einfach SCHLECHT!

Jake 6. Mai 2013 um 17:28 Uhr

@SIR-SAPP
Aber leider kann das so nicht stimmen. Wenn es wirklich nur 3% wären, wäre ja auch meiner Meinung nach alles ok. Nach http://www.dslweb.de/breitband.....4-2012.php hatte die Telekom im letzten Quartal so um die 12430000 aktive DSL-Anschlüsse als Kunden. 3% davon sind 372900 betroffene Anschlüsse. Diese sollen die Aufhebung der Drosselung (laut Telekom) mit der Zahlung eines einstelligen Euro-Betrages pro Monat erreichen können. Wenn sie als 9,99€ dafür bezahlen müssen dann verdient die Telekom damit 3725271€ im Monat mehr. Bei einem Umsatz von 58,2 Milliarden Euro im letzten Jahr (siehe Wikipedia) sind diese 3,7 Millionen pro Monat bzw. 44,4 Millionen im Jahr nicht mal 1 % vom Gesamtumsatz. Geschweige denn das man damit plötzlich irgendeinen Breitbandausbau finanzieren kann.
Das macht es in meinen Augen schon einmal sehr unglaubwürdig, dass da wirklich nur 3% betroffen wären. Selbst wenn es so ist, dann ist das jetzt so.
Man geht davon aus, dass sich der Traffic pro Haushalt bis 2016 vervierfacht (diese Zahl wurde hier schon mal in einer Diskussion genannt). Wenn also jetzt der Durchschnittshaushalt 20 GB (laut Telekom) im Monat verbraucht, dann verbrauchen sie 2016 80 GB und werden damit alle (also so eher die Richtung 50% und nicht 3%) gedrosselt und zur Kasse gebeten.
Findest du das dann noch so gerecht?

Metin 6. Mai 2013 um 18:18 Uhr

Daß hier bei Caschy mehr als ein Telekom-U-Boot unterwegs ist, ist ja allen klar. Also musst Du ja irgendwas richtig machen, und ansonsten drauf geschissen… 😉

Das heimliche Traumziel der Drosselkomiker wird wohl eher 200 GB/1024 kbit sein, der netzaffine Wutbürger wertet das 2016 als seinen Erfolg, lehnt sich selbstzufrieden zurück, und akzeptiert so nebenbei 15% Preissteigerung… 🙁

Genau das wäre zum Kotzen, wenn die Schufte damit durch kämen!

Adrian 6. Mai 2013 um 21:14 Uhr

@SIR-SAPP
„3% der Power-User nutzen massig Daten, die anderen 97 % gleichen das bisher mit ihren Zahlungen aus. Jetzt soll einfach alles fairer umgestellt werden…“

Habe ich wasverpasst? Wird danach der Preis für die anderen 97% gesenkt?

Wenn man mit der Kalkulation einer Flatrate nicht klarkommt, dann muss man es entweder lassen oder den Preis anpassen…

Was ist denn daran fairer, die „teuren“ 3% zu drosseln und den Rest trotz weniger Kosten immer noch das gleiche bezahlen zu lassen?

Recoil 7. Mai 2013 um 09:56 Uhr

Sind nicht alle Surfverträge die die Telekom seit 2.Mai abschließt ungültig?

Sollte ein Kunde nicht bei Vetragsabschluß über alle preislichen Forderungen die auf ihn zukommen könnten informiert sein?

Gibt die Telekom den die Preise für zusätzliches Volumen bekannt?

Auf der Website der Telekom ist immer noch von Flatrate die Rede. Zurecht?

Ich denke hier sollten die Verbraucherzentralen auch aktiv werden und gegen die Telekom juristisch vorgehen.




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