Droplr wird kostenpflichtig

3. Januar 2014 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Der Cloudspeicher Droplr, der es erlaubt, schnell kleine Dateien und Screenshots von OS X und Windows aus zu sharen, wird komplett kostenpflichtig. Hatte man vorher Freemium-Pläne, so wird man diese nun komplett einstellen und nur noch zahlenden Kunden den Zutritt zum Dienst erlauben. Man wird nächste Woche neue Funktionen vorstellen und alle bisherigen Accounts sind auch betroffen. Wer bislang nichts für den Dienst zahlt, sondern die kostenlose Version in der Vergangenheit nutzte, der wird ebenfalls eingeschränkt – 30 Tage Testzeit heißt es dann.

droplr

Sollten Kunden eine Mitgliedschaft im Premiumbereich nicht wollen, so können keine Daten mehr hochgeladen werden, Links und alte Daten bleiben aber erhalten. Man wird zukünftig Droplr Lite und Droplr Pro nutzen können, Bestandsnutzer können 30 Prozent „Lifetime-Discount“ bekommen, ebenfalls wird es ein Empfehlungsprogramm geben, mit welchem man sich Droplr Pro verdienen kann. Ob so viele auf die neuen Pläne umsteigen, bleibt abzuwarten – alternative Cloudspeicher gibt es mittlerweile wie das Sand am Meer, Droplr konnte allerdings mit einer App und der schnellen Uploadmöglichkeit für Dateien und Screenshots dienen. Aber auch dafür gibt es Alternativen.



Über den Autor: caschy

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15 Kommentare

WarpigtheKiller (@WarpigtheKiller) 3. Januar 2014 um 08:39 Uhr

Wirst du umsteigen oder bleibst du bei Droplr? Ich nutze seit ca. 1 Jahr Lightshot und bin ganz damit zufrieden. 🙂

Dan (@sir_wen) 3. Januar 2014 um 08:43 Uhr

CloudApp (www.cloudapp.com) bietet die gleiche Funktionalität und bleibt kostenlos. Die Pro-Accounts sind sogar günstiger. Ebenfalls gibt es eine OSX-App und für viele weitere Applikationen wie Safari, Photoshop, Chrome, etc. sogenannte Raindrops.

Timo 3. Januar 2014 um 08:45 Uhr

Danke für den Tip mit Lightshot, werde ich mir mal ansehen. Droplr war ganz nett, um mal schnell einen Screenshot zu teilen. Aber jetzt nicht so wichtig oder häufig benutzt, um dafür Geld zu bezahlen.Mal schauen, wie lange Lightshot kostenlos bleibt.

Frank 3. Januar 2014 um 09:12 Uhr

Verflixt! Und nun?
Es mag zwar Alternativen geben aber werden diese auch von den zahlreichen iOS Apps unterstützt? Ich meine Nein.
Na wenn es was mit 30% Lifetime gibt – ich denke mal drüber nach.

Tom 3. Januar 2014 um 11:27 Uhr

Und Caschy, welchselst du? Oder holst du dir einen Lifetime Account?

Thomas 3. Januar 2014 um 13:04 Uhr

Ich bin gespannt. Vielleicht wird es für uns zahlende Künden (so deute ich die Kommentare vor mir) sogar ein noch attraktiverer Dienst.

icoco_de 15. Januar 2014 um 08:27 Uhr

Ich wundere mich, dass Dropbox bisher noch keinen Weg anbietet, Daten ähnlich einfach zu teilen wie Droplr oder Wetransfer das tun. Demzufolge nutze ich bisher auch die drei Dienste parallel: Dropbox in erster Linie zum (dauerhaften, privaten) Speichern von Daten, Droplr und WeTransfer zum Teilen (wobei ich auf Droplr eher meine anderswo -dauerhaft- verlinkten Daten liegen habe und Wetransfer für einmalige Sharing-Aktionen verwende). Droplr fliegt jetzt allerdings bei mir raus. Einerseits, weil ich Droplr eh am wenigsten genutzt habe und es deshalb leicht ersetzen kann, und andererseits, weil ich die Minimalfrist für die Zwangsgeld-Umstellung für sehr unfreundlich halte.




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