Dropbox zieht durch Änderung der Nutzungsbedingungen den Ärger der Nutzer an

22. Februar 2014 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von:

Dropbox stellte diese Woche neue Nutzungsbedingungen vor und zog sich damit direkt den Ärger der Nutzer heran. Die neuen Nutzungsbedingungen treten am 24. März 2014 in Kraft. Unter anderem gelten die gleichen Bedingungen nun auch für den von Dropbox gekauften E-Mail-Client Mailbox, das ist aber nicht das, woran sich die Nutzer stören. Dropbox führt ein Schlichtungverfahren ein, wenn es zum Streit zwischen den Nutzern und dem Unternehmen kommt. Klingt toll, so lassen sich Probleme schneller lösen, ohne ein Gericht bemühen zu müssen. Was Dropbox aber in diesem Zusammenhang verschweigt, beziehungsweise in den Nutzungsbedingungen versteckt, ist die Tatsache, dass man sich nach der Akzeptierung der Bedingungen keiner Sammelklage gegen Dropbox anschließen darf. Ein Opt-Out ist zwar möglich, aber dazu muss man dies natürlich erst einmal wissen.

Dropbox_blog_logo

Die Kommentare unter dem Ankündigungs-Blog-Post von Dropbox (aktuell 229) geben einen recht amüsanten Einblick in die Denkweise der Nutzer, die sich dadurch irgendwie bedroht fühlen. Sicher ist das von Dropbox kein eleganter Schritt, auf der anderen Seite, warum sollte man sich als privater Nutzer einer Sammelklage anschließen? Und warum hört man bei einer Änderung der Nutzungsbedingungen nicht einfach auf, einen kostenlosen Service zu nutzen? Mich erinnert das sehr an die Leute, die auf Facebook posten, dass sie kein WhatsApp mehr nutzen, weil Facebook den Dienst gekauft hat. Es wird ja keiner gezwungen einen bestimmten Dienst zu nutzen, genauso wie keiner gezwungen wird, eine bestimmte Seite zu lesen oder in einem bestimmten Supermarkt einzukaufen. Das ganze Drama könnt Ihr quasi live auf dem Dropbox Blog verfolgen.


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Quelle: Neowin |

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