Dropbox schließt Hackpad

1. Mai 2017 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Wenn eine Firma eine andere aufkauft, dann könnte es sein, dass das Produkt der Ursprungsfirma verschwindet. Da gibt es zahlreiche Beispiele, unter anderem Wunderlist. Die ToDo-App wird von Microsoft zugunsten der eigenen App namens Microsoft To-Do eingestellt. Aber auch Dropbox ist bekannt dafür, ab und an kleinere Firmen aufzukaufen und die Apps einzustellen. So hat sich Dropbox in der Vergangenheit unter anderem eine Mail- und Foto-App einverleibt, wie es mit denen weiterging, ist bekannt.

Aber auch die Office-Ambitionen des Unternehmens sind geläufig – mit Dropbox Paper hat man eine einfache Textverarbeitung im Angebot. Teile davon stammen aus dem Produkt Hackpad. Hackpad wurde 2014 gekauft, 2015 wurde der Code für das Projekt Open Source. Sprung ins Jahr 2017: Hackpad wird eingestellt, am 19. Juli ist Feierabend. Dokumente der Nutzer werden automatisch zu Dropbox Paper umgezogen, sofern der Nutzer nicht widerspricht. Tut er dies, so werden die Dokumente gelöscht. Wer bereits jetzt von Hackpad zu Dropbox Paper umziehen möchte, der findet bereits die entsprechenden Import-Werkzeuge auf der Hackpad-Homepage.


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Über den Autor: caschy

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