DreamMe Orbit: Neuauflage greift nach den Sternen

3. September 2017 Kategorie: Hardware, Mobile, geschrieben von: André Westphal

Vor fast einem Jahr hatte ich schon einmal über DreamMe berichtet: Im Grunde handelt es sich dabei um ein recht einfach gestricktes Accessoire, das ihr mit eurem Smartphone nutzen könnt. Es ist eine Art Linse, die ihr auf den Bildschirm packt. Dann könnt ihr mit der offiziellen App Inhalte an die Decke projizieren. Jetzt kommt eine Neuauflage namens DreamMe Orbit. Dieses Mal rückt man eine neue App in den Vordergrund, während die Aufsatz-Linse hingegen identisch geblieben zu sein scheint.

Wer Interesse an DreamMe Orbit hat, findet das Projekt derzeit bei Kickstarter. Finanziert wurde die Kampagne bereits erfolgreich – 5.000 Euro wollte man sammeln, ca. 8.000 Euro sind bereits zusammengekommen. Die Auslieferung soll wiederum noch dieses Jahr zu Weihnachten beginnen. Klingt für mich realistisch, denn die Aufsetz-Linse existiert ja im Grunde schon und vor allem muss man letzten Endes eine neue App raushauen.

Da liegt aber natürlich auch ein wenig der Hund begraben: Hat man sich das erste DreamMe ins Haus geholt, dürfte wohl der Download der neuen App zur Verwendung ausreichen. Da wir hier von relativ kleinen Projekten reden, fällt das aber natürlich nicht so stark ins Gewicht. Zudem niemand daran gehindert wird abzuwarten und sozusagen die Abwärtskompatibilität mal anzutesten.

Was soll die neue App für DreamMe Orbit denn so treiben? Man kann Atemübungen im Rhythmus zur Projektion ausführen und soll sich dadurch quasi wie beim Yoga entspannen. Dabei läuft dann auf Wunsch eine beruhigende Soundkulisse. Das Procedere soll besonders gut als Einschlafhilfe geeignet sein. In diese Kerbe schlug ja auch schon das erste DreamMe. Erscheinen sollen die jeweiligen Apps dann für Apple iOS und Android Ende des Jahres – zeitgleich zur Auslieferung von DreamMe Orbit.

Klingt insgesamt also durchaus der Idee des ersten DreamMe recht ähnlich und der Aufwand fließt offenbar in erster Linie in eine professionellere und vielseitigere App. Es kann aber auch sein, dass man die Aufsetz-Linse dezent überarbeitet hat, damit die Schärfe am Rand nicht so schnell abnimmt. Das Problem trat bei einigen Nutzern bei der ersten Generation auf. Ihr könnt euch das oben verlinkte Kickstarter-Projekt bei Interesse ja einmal ansehen.


Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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