Dokumente sollen Windows 10 Cloud-Voraussetzungen zeigen

21. April 2017 Kategorie: Windows, geschrieben von: caschy

Im Mai wird Microsoft ein Event abhalten. Das große Gerücht heißt Windows 10 Cloud. Eine spezielle Version von Windows 10, darauf getrimmt, performant auch auf schwächeren Geräten zu laufen. Möglichst Akkuschonend und schnell betriebsbereit. Quasi das Chrome OS von Microsoft, mit dem man günstigere Laptops ausrüsten und so vielleicht Studenten mit begrenztem Budget ansprechen will. Blickt man auf die Bildungseinrichtungen in den USA, da wird man unter Umständen feststellen: Chromebooks sind da nicht unbeliebt.

Bis zum Event am 2. Mai trennen uns nur wenige Tage und nun gibt es ein angeblich von Microsoft stammendes, internes Dokument, welches so genannte Performanceziele von Windows 10 Cloud angibt sowie die Mindestvoraussetzungen an die Hardware. Gesetzt sind mindestens 10 Stunden Akkulaufzeit sowie:

  • Quad-Core- (Celeron oder besser) Prozessor
  • 4 GB Arbeitsspeicher
  • 32 GB of Speicher (64 GB für die 64 Bit-Ausgabe)
  • Akkugröße von min. 40 Wattstunden
  • schneller eMMC- oder SSD-Specher
  • optionale Stift- oder Touch-Eingabe

Gerade die Akkulaufzeit wird spannend, die Angaben der Hersteller weichen doch oftmals von den echten Erfahrungen der Nutzer ab. Aber vielleicht kommen hier die neuen Stromspartechniken zum Einsatz, die Microsoft auch schon in der Insider-Build 16179 hat einfließen lassen. Diese in der normalen Version genannte Möglichkeit wiederum würde aber nicht mit allen Prozessoren funktionieren.

Funktioniert nämlich nur in Kombination mit Intel-Prozessoren, welche die Technik Speed Shift unterstützen. Im Klartext sind das die Intel Core der sechsten Generation (Skylake) und der siebten Generation (Kaby Lake). Laut Microsoft arbeite man aber daran weitere Prozessoren zu unterstützen, vielleicht ein Zeichen. In einigen Szenarien soll das bis zu 11 % an Ersparnis beim Stromverbrauch einbringen.

Im Wesentlichen erlaubt das Power Throttling, Prozessen im Vordergrund mit voller Leistung zu arbeiten, während Anwendungen im Hintergrund mit weniger Ressourcen auskommen sollen. Windows soll dabei automatisch erkennen, welche Prozesse für den Nutzer aktuell wichtig sind, z. B. Office-Apps oder die Musikwiedergabe, und jene natürlich nicht drosseln.

(via Windowscentral)

Anzeige: Der neue Karriereservice von Caschys Blog in Kooperation mit Instaffo. Lass dich von Unternehmen finden. Jetzt kostenfrei anmelden!

Über den Autor: caschy

Hallo, ich bin Carsten! Daddy von Max, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter, Gerne-Griller und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING, Linkedin, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Carsten hat bereits 24322 Artikel geschrieben.