Documents: Ein Blick in die Neuerungen meiner Must Have-App

1. August 2016 Kategorie: iOS, geschrieben von: caschy

artikel_documentsEine neue Version von Documents ist erschienen (wir berichteten). Da die kostenlose iOS-Anwendung für mich zu den besten ihrer Gattung im App Store gehört, werde ich die Neuerungen noch einmal etwas genauer beschreiben. Wer Documents für iOS noch nicht kennt, der sei noch einmal ins Boot geholt. Hinter Documents steht Readdle, die machen unter anderem Apps wie Calendars, Scanner Pro, Spark, Printer Pro oder auch PDF Expert. Documents ist für das iPhone und das iPad zu haben und ist unter anderem ein Dateibetrachter. Ihr könnt eine Vielzahl von Dokumentenarten in der App betrachten. Texte, Bilder, Videos oder Musik. Für mich gewann die App damals durch die Integration von Cloud-Diensten.

Andere Apps lassen oft die Integration externer Dienste oder Synchronisation außen vor, für mich sehr wichtig. So kann ich mit Documents nicht nur Dropbox-Ordner auf mein iPad oder iPhone synchronisieren, sondern auch welche von Google Drive, OneDrive, Box und Co. Doch nicht nur das – ich kann Ordner aus Netzwerkfreigaben synchronisieren. Bequemer Zugriff im Netzwerk auf das NAS oder den Rechner von Documents aus? Jap, machbar.

Obwohl Must Have-App, bin ich kein Dauer-Nutzer der App. Ihre Stärken spielt sie für mich immer im Vorfeld von Reisen aus, da ich tatsächlich noch jemand bin, der lokal vorliegende Mediendateien auf sein iPhone oder iPad transferiert, des Weiteren bin ich immer gerne gut vorbereitet und habe Scans von Reiseunterlagen und Co immer gerne offline vorliegen, falls mal was ist.

iOS: Mit Documents Cloud- und Netzwerkordner synchronisieren

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Nun also die neuen Funktionen. Interessanterweise habe ich nach dem Update zum ersten Mal ein „In der Nähe“ wahrgenommen, welches meinen iMac zeigte. Unter diesem Punkt werden Rechner mit SSH- / SFTP-Freigaben im Netz gezeigt. Diese kann man dann nach erfolgter Authentifizierung anspringen. Funktioniert ganz gut, leider wird bei diesen Rechnern in der Nähe der Nutzername und das Passwort nicht gespeichert. Macht mir persönlich aber auch nichts aus, da ich SMB-, WebDAV- und FTP-Server auch normal über die App als Konto einrichten kann. Hier bleiben dann die Zugangsdaten gespeichert.

Eine weitere Neuerung ist das verbesserte File-System der App. Gut für Power-User, sie können jetzt frei per Drag & Drop Dateien von A nach B kopieren. So kann man Dateien schnell aus der App heraus in andere Ordner oder verbundene Konten (Cloud / Netzwerk) ziehen. Umgekehrt geht es leider nicht – Dropbox-Dateien lassen sich nicht per Drag & Drop kopieren, diese müssen erst heruntergeladen werden.

 

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Neu ist auch die Option Readdle Transfer, die aktiviert werden muss und nur sinnvoll ist, wenn ihr Dateien am iPad bearbeitet und diese dann auf dem iPhone weiter bearbeiten wollt. Habt ihr ein Dokument geöffnet, beispielsweise Texte, Bilder oder PDF-Dateien, dann könnt ihr per Klick schnell auf das andere Gerät umziehen und auch eine Kopie speichern.

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iPad Pro-Nutzer erhalten mit der neuen Variante auch Unterstützung für den Pencil. Da man da aber keine echte Notizfunktion mit Handschriftenunterstützung hat, nutzt man den Pencil für Operationen, beispielsweise das angesprochene Drag & Drop der Dateien. iPad-Nutzer, die iOS 9 und ein iPad mit Bild-in-Bild-Unterstützung besitzen, können diese Funktion mit dem Update ebenfalls nutzen.

Alles in allem tatsächlich nette Änderungen – zumindest, wenn man sie benötigt. Drag & Drop im Filesystem ist nett, der Transfer für mich zu vernachlässigen.



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Über den Autor: caschy

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