Die Sache mit den Bloggern

26. September 2010 Kategorie: Internet, Privates, geschrieben von: caschy

Was erwartet euch in diesem Beitrag? Meine subjektive Meinungsäußerung rund um das Thema Bloggen, Kommentatoren, Themenbereiche und PR. Fragen, die ich häufig beantworten muss, Dinge die mich aufregen.

 

Man wird sehen. So ein Beitrag wird nicht einfach geschrieben, er entsteht während des Schreibens.

Warum blogge ich?

Weil ich es kann. Absolut blöder Satz, da gebe ich euch Recht. Aber bloggen kann jeder. Als ich 2005 damit anfing wollte ich eigentlich nur Gedanken festhalten. Blödsinn aus dem Privaten schreiben. Ebenso, wie es heute noch die meisten Blogs machen. Irgendwann wollte ich meine Hobbys & Interessen auch schriftlich festhalten.

Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker, habe lange Computer beruflich geschraubt, konfiguriert, repariert und hatte viel mit Kunden zu tun. Diese Kunden wollten immer mal nen Softwaretipp von jemandem, von dem sie meinten, er hätte Ahnung. Naja, dann konnte ich Tipps & Tricks auch schriftlich festhalten.

Warum hast du so viele Leser?

Ganz ehrlich, mir verhalf ein negative Sache zu einigen Lesern. Ich wurde mal von Marions Kochbuch abgemahnt, weil ich ein Bockwurst-Bild von denen verwendet habe. Klingeling. Abmahnung mit knapp 800 Euro Kostennote. Das war im April 2007, ging durch viele Blogs und auch der Spiegel Online berichtete.  Da sind wohl auch einige Leser hängen geblieben.

Trotz alledem kann ich mir es nicht erklären. Vielleicht ist es die Themenvielfalt, vielleicht meine Art – don’t know. Fakt ist: dieses Blog ist eigentlich kein normales Blog mehr, sondern eine echt gewachsene Community mit vielen Menschen, die gute Tipps in den Kommentaren geben. Viele wurden von virtuellen Kontakten zu echten Kontakten, was sicherlich auch an der starken Vernetzung dieses Blogs in die Netzwerke wie Twitter, Facebook und Co zusammen hängt.

Wie bloggst du?

Neben der normalen Arbeit bringe ich noch viele, viele Stunden Zeit damit auf, interessanten Content aus den Fingern zu saugen, in anderen Blogs und Foren zu lesen. Ich bin neugierig, wissbegierig und möchte dieses Wissen auch teilen. Nein, mein Arbeitstag hat nicht nur 8 Stunden, eher gefühlte 30. Ein richtiger Blogger kennt keine Wochenenden, denn auch dort geschehen Dinge aus seinem Themenkosmos.

So sitze ich entweder vor dem Schreibtisch in meinem Arbeitszimmer oder parke mit meinem Notebook auf der Couch ab. Denn ich genieße das „Online-Leben“ nicht nur während der Arbeit – manche TV-Sendungen kann man sehr gut mit Twitter verbinden und schauen. Viel zu lachen, glaubt mir.

Mit Bloggen reich werden

Ich bin kein Fan von Sprüchen wie: „wer klein denkt, wird klein bleiben“. Ich behaupte, dass nur wenige Deutsche mit bloggen bislang reich geworden sind. Zumindest nicht mit einem Blog. Wenn dann nutzen sie SEO-optimierte Massenblogs auf denen sie ohne Ende Werbung schalten oder eben gut vermarktete Themenblogs, die ihre Nische gefunden haben. Ich kenne Leute, die stecken täglich 5-6 Stunden in ihre Blogs, deren Content sie aus anderen Blogs und Pressemitteilungen zusammen klöppeln. Verdienen damit mal eben 5000 Euro. Linkverkauf, Adsense und andere Werbepartner. Hut ab, alles richtig gemacht, aber nicht meine Welt.

Meine Realität: normaler Job und dazu dieses Blog. Natürlich freue ich mich, dass ich einige wenige Werbepartner habe und auch ich schalte Google Adsense. Reich wird man nicht damit, man kann sich aber sicherlich ab und an ein Hardware-Bonbon gönnen. Doch man sollte sich nicht zu früh freuen oder nicht nachdenken. Sobald der erste Rubel in die Tasche rollt, sollte man ein Gewerbe anmelden.

Bestimmt 80% aller Blogger die ich kenne, nehmen die Kohle gerne mit ohne beim Vater Staat was anzugeben. Da hätte zumindest ich persönlich zuviel Schiss vor. Irgendwann kommt bestimmt mal der Hammer der dicken Steuernachzahlung. Also: Gewerbe anmelden und sich freuen, dass Google Adsense nun nicht mehr 50 Euro wert ist, sondern 25, weil man eben Steuern latzt. Hurra. Gewerbeschein ist nicht teuer, bekommt man bei jedem Bürgerbüro. Ich gönne jedem die verdienten Euros. Viele Wege führen dabei nach Rom, meine dürften bekannt sein. Gibt genug Foren und Blogs, die diese Thematik beleuchten. Macht euch schlau, ist eure Kohle.

Thema Werbung in Blogs: Habe ich keinen Stress mit, solange es sich nicht um Porn, Warez, Pop-Under und Pop-Ups handelt. Auch wenn 5 von 10 Artikeln werblicher Art sind, werde ich wohl kein Stammleser bleiben. In meinen Lieblingsblogs habe ich keinen Adblocker an. Des Weiteren klicke ich auf Adsense-Werbung in diesen Blogs. Das kostet mich keinen Cent, bringt em Blogger aber vielleicht ein paar Cent. Da braucht man kein Flattr.

Meine Themen

Wie anfangs erwähnt: mein Blog, meine Themen. Ich bin ein Mensch, der gerne neue Dinge ausprobiert. Hauptsache es macht Spaß und gefällt. Ob Windows, Linux, Apple, Android oder whatever: wenn ich an etwas Gefallen gefunden habe, dann wird es verbloggt. Hört sich egoistisch an, ist aber so: mein Blog, meine Regeln. Ich schreibe meinen Blog nicht für Auftraggeber, sondern für die Leser und mich. Wer die Themen nicht toll findet: es gibt unzählige andere Blogs. Oder man abonniert sich die einzelnen Kategorien des RSS-Feeds. Man muss hier nicht alles lesen.

Ich schaue auch die ganze Tagesschau und Sportschau, obwohl ab und an viel Müll dabei ist, der mich nicht interessiert. Ich gönne mir den Luxus, nicht Engadget oder Techcrunch zu übersetzen und zu verbloggen. Machen ganz viele Blogs. Aber warum? Um euch zu informieren? Weil es die Schreiber interessiert? Am Arsch – schnell Keywords und Typenbezeichnungen plus Amazon-Links ins Blog geklöppelt um bei Google gut gefunden zu werden und so Werbung verkaufen zu können. Neid auf meiner Seite? Nein. Jeder so wie er will.

Nein, kein Hirngespinst, Tatsache, ich kenne das von ein paar „Bloggern“ die mir ihre Arbeitsweise erzählten. Nichts gegen Blogs, die Inhalte von Engadget oder anderen Blogs übernehmen. Kann und soll man machen, fördert die Vernetzung. Aber dann doch bitte auch mit eigener Meinung oder einem Fazit, bzw. Mehr-Information. Nur kopierter Content ohne eigene Meinung geht für mich gar nicht. Wie auch Blogger, die ihre Quellen nicht nennen. Leute, verlinkt euch untereinander. Blogs brauchen Vernetzung.

Thema Bashings in Blogs: Ich habe gelernt, dass es nichts bringt, wenn man (Achtung nur Beispiel) folgendes bloggt: „Mist, schon wieder Netzausfall, die verdammte Firma XYZ ist nur scheisse“. Hey – warum sollte ich mit meinen 5 Euro im Monat so tun, als gehöre mir die ganze Firma? Klar kann man über seine Erfahrungen berichten, aber doch bitte sachlich. Oft bin ich auch ins Labern verfallen – lasse ich mittlerweile aber sein, wirkt lächerlich.

Mit Kritik umgehen

Es gibt sicherlich viele Dinge, bei denen ich wie das besagte HB-Männchen in die Luft gehe. So gehen mir zum Beispiel Menschen auf den Nerv, die der Meinung sind, mir irgendwelche Vorschriften bezüglich meines Blogs machen zu müssen. „Du schreibst so viel über Apple – schreib lieber über Linux“, „Schreib mehr über den Internet Explorer“, „Schreib mehr über WeTab und Co“.

Bullshit. Ich schreibe hier über die Dinge, die ich interessant finde. Hier muss niemand lesen, was ihn nicht interessiert. Weiter klicken und gut. Ich habe mich im Laufe der Jahre verändert. Hier steht eben nicht nur wie früher der alte Computer mit Windows und daneben liegt das alte Nokia bzw. Sony Ericsson-Handy.

Wir leben in einer spannenden Zeit. Ich habe keine Lust mehr, nur über Windows zu schreiben. Windows 7 ist toll – aber was an Software in der letzten Zeit erscheint, ist einfach langweilig. Viel passiert nicht. Und ich will niemanden mit dem 100sten FTP-Programm nerven. Das dürfen gerne andere Blogs machen. Auch über Kaufprogramme werde ich nicht unbezahlt schreiben, zumindest nicht, solange ich diese nicht selber besitze und eine eigene Meinung dazu abgeben kann.

Ich habe also über den Tellerrand geschaut. Was finde ich spannend? Was erfreut mich, worüber ich bloggen kann? In meinem Falle handelt es sich um die schnöde Technik. Ich habe im Laufe der Zeit also Handys mit Android und Rechner mit Mac OS X zusätzlich ein Zuhause gegeben. Nutze nicht nur den Firefox, sondern auch Chrome. Der Sinn dahinter: ich kann mehr mein Hobby ausleben und auch mehr bloggen. Nun sagt ein Kommentator: „Du bloggst nur noch über Apple, ich will mehr Windows lesen“. Die Aussage ist sein gutes Recht, klar.

Doch mal drüber nachgedacht: Blogge ich tatsächlich weniger über Windows? Nein, in keiner Weise. Es werden nicht weniger Artikel als früher geschrieben. Es sind sogar mehr, da Themen und Kategorien dazu gekommen sind. Und wenn mir nun einmal das WeTab (oder welches Ding auch immer) mir nicht gefällt, dann kann ich auch nicht gut darüber bloggen. Warum soll ich 500 Euro für Hardware oder Software ausgeben, die ich nicht will? Wenn mir das Teil einer leihweise gibt, dann schaue ich sicherlich rein um darüber zu bloggen. Aber aus dem Stehgreif über geforderte Themen bloggen? Nein, zumindest ich kann und will das nicht.

Berechtigte Kritik nehme ich gerne auf und überdenke meinen Standpunkt genau. Wer Forderungen an Blogger stellt und dieses dann Kritik nennt, der hat nicht alle Latten am Zaun. Tipps nimmt jeder Blogger gerne entgegen, Forderungen aber nicht. Logisch. Oder kann ich euch sonntags aus dem Bett klingeln und fordern: „hömma, tapeziere mal meine Wohnung, unbezahlt natürlich?“. Schreibt doch mal einen Gastbeitrag, sendet Tipps an den Blogger. Seid nicht enttäuscht, wenn der Blogger auf eure Tipps nicht eingeht. Nur nicht aufgeben, irgendwann habt ihr die Perle eingesendet, über die es sich zu berichten lohnt.

Von PR und Bloggern

Wie sollten PR-Menschen an Blogger heran treten? Ich weiß es nicht. Es gibt kein Rezept. Ich kann wie immer nur meine Sicht der Dinge schildern. Blogger-Ansprache. Blogger sind meistens keine Presseleute. Sie müssen nichts bloggen und Pressemitteilungen in die Welt tragen. Denkt also nicht, dass eine Pressemitteilung Mehrwert ist. Das kann sein, muss aber nicht.

Hast du dich über den Blogger schlau gemacht? Ist es ein Fachblog, ein Strickblog, ein Techblog oder oder oder? Findest du etwas über den Blogger heraus? Du solltest es, denn nichts finde ich nerviger wie eine lieblose E-Mail ohne persönliche Ansprache. Wenn mich ein Unternehmen interessiert, dann schreibe ich dieses an und bitte um Pressekontakt. Sehr schönes Beispiel: ich wurde letztens persönlich angeschrieben, aufgrund meiner Postings zu einem Netzwerk-Gerät. Die Pressestelle fragte vorab persönlich bei mir an, ob ich Interesse an weiteren News zum Thema interessiert sei. Das Ganze ohne dieses langweilige PR-Blabla. Also: blogge ich überhaupt über euer Thema und bin ich interessiert?

Ok, der erste Kontakt ist hergestellt. Was nun? Überdenkt mal, warum ich über euch schreiben soll. Wo ist der Mehrwert für meine Leser und mich? Geht es um Software? Na dann freut sich der Leser bestimmt über ein paar Lizenzen zum Ausprobieren. Es handelt sich um Hardware? Fragt den Blogger doch, ob er so ein Gerät für den Zeitraum X mal testen und / oder es verlosen möchte. Dann solltet ihr aber auch keine Angst vor ehrlicher Meinung haben. Das Gleiche gilt natürlich auch für sonstige Dienstleistungen wie Fotobücher, Puzzles und was weiß ich, für was ihr noch alles PR betreibt 🙂

Denkt ihr, der Blogger hat Lust, eure Pressemitteilung abzutippen und sich so zur kostenlosen Werbeschleuder zu machen? Ich muss da energisch mit dem Kopf schütteln. Ganz furchtbar: Ich werde erst über etwas informiert, nachdem der Rest der Welt informiert wurde. Wenn ihr über euer Produkt sprechen dürft: macht es, bevor alle Welt darüber Bescheid weiß. Blogger mögen exklusive Infos. Hinterher ist alles langweilig. Seid nicht böse, wenn der Blogger nicht auf euch reagiert. Er hat vielleicht einfach keine Lust und findet das Thema unspannend. Vielleicht beim nächsten Mal.

Wenn ihr wertvolle, interessante und interessierte Blogger gefunden habt: dann behandelt sie auch so. Ladet sie zu Produkt-Launches und Messen ein. Das zeigt Nähe und bietet den Blogger einen Mehrwert, über den es sich vielleicht sogar zu berichten lohnt. Ich werde an dieser Stelle keine negativen und positiven Erfahrungen an die Glocke hängen. Mit zunehmendem Alter zieht man irgendwann eh die Konsequenzen. Weitere Informationen zum Thema Blogger ansprechen oder mit Bloggern arbeiten bietet die Gründerszene, netzwertig und Robert Basic. Allerdings sollte man auch diese Autoren (inklusive mir) nicht als Maß aller Dinge ansehen. Lediglich als ungefähre Richtung vielleicht.

Mein Fazit

Bloggen ist Meinung, Bloggen ist Spaß, Bloggen kostet Zeit, Bloggen vernetzt und verbindet. Man kann allerdings nicht nur Freunde haben, sicherlich werden sich anonyme Trolle auch einmal in dein Blog verirren. Lache über die Kasper, lass dich nicht beirren und mache weiter. In die Hände gespuckt und weiter geht es. Versprochen! :



Über den Autor: caschy

Hallo, ich bin Carsten! Daddy von Max, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter, Gerne-Griller und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING, Linkedin, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende.

Carsten hat bereits 22133 Artikel geschrieben.

97 Kommentare

Tim 26. September 2010 um 13:11 Uhr

Wahre Worte, die ich so unterschreiben kann. Aber gerade die Trolle werden meiner Meinung nach in letzter Zeit leider immer mehr und versauen einem teilweise doch die Lust. Spätestens wenn´s persönlich wird.

Jörg 26. September 2010 um 13:14 Uhr

Sehr guter Text, absolut ehrlich – wie wir es von dir gewohnt sind. Und, nur um es mal erwähnt zu haben, für viele der Grund, dir treu zu bleiben!

coliotwo 26. September 2010 um 13:15 Uhr

Hallo Caschy, wow! – ein guter Text – so richtig von der Seele geschrieben, treffend und interessant – zwar lang, aber nicht langweilig – müsste man einen Blogger-Prototyp definieren, würde ich Dich als erster nennen. Danke für diesen Blog – weiter so!

Jeffrey 26. September 2010 um 13:19 Uhr

Kann mich dir nur anschliessen. Sehe ich genau so. Natürlich soll jeder so Bloggen wie er es gerne möchte.

Für mich persönlich ist eine persönliche Meinung zu der vorgestellten Software/Hardware jedoch sehr wichtig. Darum lese ich dein Blog auch so gerne. Du schreibst nicht einfach was in den Produkt-Spezifikationen steht sondern schaust dir ein Produkt neutral und sachlich an. Weiter so!

Yvo 26. September 2010 um 13:19 Uhr

Finde ich einen klasse beitrag!
Da hast du den Nagel voll auf den Kopf getroffen! Und es ist ja nicht nur beim Bloggen oder generell im Web 2.0 so, sondern generell. Denke das sollten sich einige(viele) Leute mal ein wenig mehr zu herzen nehmen.

stardust 26. September 2010 um 13:20 Uhr

10 Daumen hoch für diese interessante Einsicht! Besonders der Teil „Mit Kritik umgehen“ ist sehr gut.

Casi 26. September 2010 um 13:20 Uhr

Geil, geil, geil!! Weiß nicht, wann ich das letzte Mal was besseres zum Thema gelesen habe und hab beim Lesen des Artikels irgendwann aufgehört mitzuzählen, wie oft ich Dir nickend zustimme und mich in Deiner Formulierung wiederfinde…
Bin froh, dass ich durch die Schreiberei so großartige Typen kennen lernen darf. Mach bloß weiter so, mein Guter 🙂

Evil 26. September 2010 um 13:20 Uhr

Damit kommste ins Guiness Buch 🙂
„Teuerste Bratwurst der Welt“

naja ich Troll mich mal wieder 😉

(mal gewinnt man, mal verlieren die anderen.)

Casi 26. September 2010 um 13:23 Uhr

…und noch was: hätteste für diesen Artikel den flattr-Button aktiv gehabt, könnteste Dir Dein nächstes Technik-Gadget allein mit diesem Beitrag finanzieren 😉

Mike 26. September 2010 um 13:25 Uhr

Hi Caschy!

Wahnsinns Beitrag, der einem so richtig aus der Seele spricht. Repsekt – ehrlich gute Arbeit. Schönen Sonntag noch

Mike

Gerd c/o PadLive.de 26. September 2010 um 13:36 Uhr

Diese Copy-Content-Blogs sind wirklich nervig. Für News aka Link-Schleuderei haben wir ja Twitter 🙂

Viele Grüße aus Essen nach Bremerhafen,

Gerhard Schröder

CocaineRodeo 26. September 2010 um 13:36 Uhr

Ich machs kurz: ganz großes Kino was du da abgeliefert hast.

Schneebold 26. September 2010 um 13:37 Uhr

Hut ab. Ehrliche Meinung und top geschrieben in gewohnter Weise.
Genau DER Grund warum ich Deinen Blog lese. Bei Dir lese ich sogar Beiträge deren Thematik mich nicht interessiert, denn oft macht einfach nur das Lesen Spaß. Die Art wie Du schreibst und das Eine oder andere Späßchen dabei.

Jörg 26. September 2010 um 13:46 Uhr

Klasse Text, besonders der Teil „Mit Kritik umgehen“ (schließe mich da stardust an). Ein Blog wirkt doch nur dann authentisch, wenn der Blogger das schreibt, was ihn interessiert. Man kann (und soll) es nicht allen recht machen; auch die Stammleser hier werden nicht jeden Beitrag lesen – solange aber die Mehrheit der Texte für jemanden interessant sind, so lange wird er auch Leser bleiben.
Und als wichtig erachte ich zudem auch die persönliche Note, die in einem Blog und seinen Texten steckt.

Viele Grüße,
Jörg

A-Jey 26. September 2010 um 13:46 Uhr

So, vorm Formel1-Start mal den Beitrag in voller Länge gelesen. Lass Dich nicht beirren, man sollte sich selbst immer treu bleiben und morgens noch in den Spiegel schauen können. Die Trolle regen mich ja schon als Leser auf, ich kann also gut nachvollziehen, wenn es Dich als Blogger erst recht auf die Palme bringen kann. Sich davon nicht beirren lassen zeugt aber von Grösse, gerade bei Dingen, die auf freiwilliger Basis beruhen.

Ich werde demnächst auch einen Blog an den Start bringen, aber eher als Plattform, um meine selbst komponierte Musik zu präsentieren. Eine Homepage habe ich schon ewig, allerdings seit Jahren nichts mehr dran verändert und auch lange nichts mehr komponiert. Wird Zeit für eine Art „Relaunch“.

janbpunkt 26. September 2010 um 13:46 Uhr

Respekt!
Endlich mal wieder ein Artikel im www, der absolut lesenswert ist und nicht nur die Oberfläche ein wenig kitzelt…

Gerhard 26. September 2010 um 13:49 Uhr

Hallo Carsten,

auch wenn ich nicht über „schnöde“ Technik schreibe, so gilt sehr Vieles von dem, was Du schreibst, gleichbedeutend und gleichwertig für mein Blog, in dem ich über meine Gedanken und Gefühle zu den zahlreichen Facetten des Lebens schreibe. Dass ich seit drei Jahren mein Blog beständig pflege, zeigen auch meine zunehmenden Leser- und Abonnentenzahlen.

Natürlich wird in meinem Blog nicht so häufig kommentiert wie hier bei bei Dir, was in der Natur der unterschiedlichen Themen liegt. Das ist auch vollkommen in Ordnung.

Mach´ weiter so
Gerhard

ach1m 26. September 2010 um 13:49 Uhr

Toller Artikel. Applaus!

paradonym 26. September 2010 um 13:50 Uhr

woow — einer der besten Beiträge von dir seit dem ich hier aktiv mitlese (ich dürfte so ab Januar 2010 dabei sein 🙂 )…
vieles sehe ich exakt genau so…

und .. ja ich kanns bestätigen .. TV und Twitter zusammen muss man einfach mal erlebt haben – 😀

MrsShiva 26. September 2010 um 14:12 Uhr

Ganz meine Meinung. Hab mir auch des öfteren anhören müssen, warum ich über dieses und jenes blogge. Weil ichs kann. Und der Satz ist nicht dumm, sondern einfach das Ende der Argumentationskette. ^^

Allerdings wäre meine Wenigkeit froh, wenn sie mit dem Bloggen soviel verdienen würde, dass es sich lohnt eine Gewerbe anzumelden. Daher.. kanns Leuten, die soviel Kohle mit nem Blog machen, dass sie Steuern absetzen sollten, nicht so schlecht gehen.

Just my 2 cents…

Niljuha 26. September 2010 um 14:19 Uhr

Echt guter Beitrag Caschy. Hat sich wirklich gut gelesen. Weiter so :D.

Gerhard 26. September 2010 um 14:30 Uhr

Muss hier nochmal einige Worte schreiben, weil es bei meinem Kommentar mit der Benachrichtigungsfunktion nicht geklappt hat.

Alex 26. September 2010 um 14:30 Uhr

Guter Text. Sehe ich ganz genauso. Hab auch seit kurzer Zeit ein Blog und ich schreibe über das was mich interessiert nicht mehr und nicht weniger. Also weiter so ich lese diesen Blog hier gerne;)

Thomas_U 26. September 2010 um 14:33 Uhr

„Warum hast du so viele Leser?“

Ich lese Dich seit ca. 1,5 Jahren. Als Mac-User, der beruflich auch mit Win- und Lin-Systemen zu tun hat, bekomme ich über Deinen Blog mehrmals pro Woche interessante Hinweise auf neue Software und Problemlösungen. Ich bin sehr dankbar, dass Du Dein Wissen uns allen zur Verfügung stellst.

Wissenssucher 26. September 2010 um 14:35 Uhr

Ich wusste ja schon aus unseren Gesprächen über das Thema, in welche Richtung dieser Post gehen würde. Und dennoch: Ich habe ihn gerne gelesen, weil Du eben nicht einen weiteren „So geht Bloggen“-Artikel geschrieben, sondern Deine eigene Meinung vertreten hast. Das schätze ich sehr und ich denke das geht vielen Deiner Leser so!

Kritikbernd 26. September 2010 um 14:36 Uhr

Alles schön? Blabla, vielleicht ist hier der richtige Moment etwas aufzudecken:

Du hast (mindestens) einen weiter Blog erstellt, wo du ausgibst jemand anders zu sein (man findet seltsam wenig über den „Blogger“ und schreibst in den Beiträgen das du bei „Caschy“ einen tollen Artikel gelesen hast. Schön ein Trackback setzen und auf eine bessere Wertung in Google hoffen? Sehr arm, wirklich sehr…
Wer das nachprüfen möchte: schaut seine Trackbacks an.

Eine weitere Sache die mich nervt: Du sagst du schreibst Artikel mit eigener Meinung und erst wenn du etwas testen konntest und ein Fazit gezogen hast? LÜGE!
Wie oft lese ich hier „Programm xyz in neuer Version“. Als hätte man das nicht schon längst mitbekommen (ob vom Programm oder anderen Seiten). Na garnichtmal so schlimm zunächst, ich denke dann nämlich im Gegensatz zum trockenen Changelog hast du was über die Neuerungen geschreiben. ABER NEIN du schreibst sogar in diesen Artikeln das man doch beim Hersteller selbst gucken soll! Es gibt also 0% Info, NUR das es überhaupt ein Update gibt. TOLL DANKE

Außerdem könntest du ruhig gründlicher nach Alternativen schauen, du musst die ja nicht gleich testen (zu viel Zeitaufwand?) aber erwähnen. Zu oft habe ich hier von einem Programm gelesen, dass du als neu und gut anpreist, es aber schon längst in ähnlicher teilweise besser Form gibt.

Vielleicht fordere ich jetzt zuviel von dir, aber du hast Potential, und ich ärgere mich bei den oben beschreibenen Dingen maßlos. So hoffe ich das du dich doch ein wenig änderst damit ich und andere ein noch besseres Blog lesen zu können.

Balazs aka nDevil 26. September 2010 um 14:40 Uhr

Du hast mir jedes einzelne Wort aus der Seele geschrieben. Das Finanzamt hat mir zwar diese Woche jetzt auch schon einen Brief geschickt, aber das weil ich wegen dem Blog ein Gewerbe angemeldet hatte 🙂
Wenn mich jemand fragt wieso ich blogge und wie ich es mache, werde ich sie ganz sicher zu diesem Beitrag verlinken, bis ich nicht selbst auch etwas ähnlich gutes aus den Fingern ziehen kann 🙂
Weiter so!

Mario 26. September 2010 um 14:43 Uhr

Chapeau!

Ich liebe diesen Blog genau deshalb – DU bist einfach ehrlich!

Wissenssucher 26. September 2010 um 14:44 Uhr

@Kritikbernd: Kritik ist toll, so an sich, weil sie meist eine eigene Meinung widerspiegelt. Aber habe doch bitte auch den Mut das auch unter Deinem Namen zu tun! Sonst sind irgendwelche Beschuldigungen, jemand würde unter anderem Namen schreiben, einfach nur peinlich!

Jott 26. September 2010 um 14:50 Uhr

Absolute Widerrede zu „Kritikbernd“!
Caschy macht genau das, was so viele Leser toll an diesem Blog finden: Er bündelt Informationen, reicht Tipps weiter, veröffentlicht eigene Erfahrungen… Und das in einer Art und Weise die ich einfach Klasse finde.
Denn: Es ist so Normal!!!
Und das im positivsten Sinne. Hier wird nicht dumm geredet. Nicht einfach abgeschrieben. Die Beiträge ersticken nicht in Nerd-Geblubber (Das besorgen Diese dann oft selbst in den Kommentaren 😉 ) sondern sind auch für Ottonormal-User verständlich. Wenns in die Nähe von Werbung geht, dann schreibt er das auch dazu.
Und das alles liest sich so ruhig, relaxed und fundiert!
Dieses Blog und sein „Herrchen“ sind meine Hauptanlaufstelle, wenn es um aktuelle Soft- und Hardware geht, ich kenne nichts vergleichbares im deutschsprachigen Raum.
So, genug gequatscht… Caschy, Weiter so und vielen Dank!

Martin 26. September 2010 um 15:15 Uhr

Oh, Blogg-FBI ist auch schon da!

Lass ihn so wie er ist der Blog, macht es genau richtig.

Und zu Thema bessere Alternativen – wie definiert man „besser“?
Besser im sinne von mehr Funktionsvielfalt?
Wenn ich ein Programm für simple Aufgaben suche, ist dieser Blog mittlerweile meine erste Anlaufstelle, noch vor Google, denn wenn die überschrift lautet „Programm das Toastet!“ lautet und ich ein Programm suche das toastet, dann ist das verlinkte Programm das toastet und nicht eines das mir noch Ananas, Schinken, Käse und Kirsche mit anbietet, obwohl ich keinen Toast Hawaii will.

Würde ich das wollen würde ich nach einem entsprechenden Programm suchen.

Cashy, Daumen hoch du machst das klasse.

Paul Peter 26. September 2010 um 15:17 Uhr

warum hast du mich als leser? dem firefox portable sei dank 😉 Immer wenn ich ihn neu brauchte, bin ich bei dir gelandet, fand die themen spannend, konnte einiges davon gebrauchen und die kommentare sind ebenso spannend wie hilfreich.

Danke an dich und dein Blog für die nette Zeit, die du mich von wichtigeren Dingen im RL abhalten hast und abhalten wirst 😀

Hans-Jürgen 26. September 2010 um 15:42 Uhr

1A-Beitrag und so wahr. Zu 99% bin ich ein „stiller“ Leser. Kommentare sind nicht so mein Ding (kein Vertrauen in die eigenen Kenntnisse). Wenn ich etwas suche, ist mein erster Weg nicht Google, sondern ich schaue erst hier rein. Meist wird mir hier schon geholfen.

Cachy, mach weiter so und lass dich auch in Zukunft nicht verbiegen.

ralf_donald 26. September 2010 um 16:06 Uhr

Ich nicke immer noch. 😀

Schön zu lesender Artikel. Das Fazit spricht mir aus der Seele und so sollte es auch jeder Blogger machen.

Jay 26. September 2010 um 16:06 Uhr

hey ich bin auhc IT-Systemelektroniker 😀

Adam 26. September 2010 um 16:15 Uhr

Ausführlich, tiefgründig und auf den Punkt gebracht. Super Beitrag, wirklich lesenswert!

Ich glaube ich muss nicht weiter begründen wieso ich hier Stammleser bin. 😉

Gruß Adam

einer der anonymen Mitleser 26. September 2010 um 16:16 Uhr

Dass du auch mit diesem ominösen Kochbuch zu tun hattest, wusste ich gar nicht. Ich bin vor einiger Zeit auf dein Blog durch portable Software aufmerksam geworden und dann habe ich festgestellt: Hey, der Typ schreibt aber regelmäßig über recht interessante Dinge! Der nächste Schritt wird wohl irgendwann eine Anmeldung hier sein. Thomas

Adam 26. September 2010 um 16:22 Uhr

@Caschy: Ich komme so schlecht von deinem Blog weg, wie du vom Kaffee. 😉 Bitte unbedingt weiter mit viel Liebe & Kaffee an diesem Blog arbeiten.

Ich helfe da auch immer wieder gerne mit einem Software-Tipp oder Gastbeitrag aus. Versprochen!

Gruß Adam

A-Jey 26. September 2010 um 16:33 Uhr

@Kritikbernd:

Hier den (freiwilligen) Zeitaufwand von Caschy und (Deiner Meinung nach) mangelnde Information über Software-Alternativen in Frage zu stellen finde ich absolut peinlich.

Daniel 26. September 2010 um 16:40 Uhr

Danke für den Artikel – kann eigentlich nur zustimmen. Ich selbst blogge über alle möglichen Themen, die mich halt interessieren; ich schalte keine Werbung und mache mit meinem Blog halt was ich will. Wenn es jemanden interessiert, finde ich es super – wenn nicht, kann ich damit auch leben…

tux. 26. September 2010 um 16:42 Uhr

Ich stelle keine Forderungen, ich übe Kritik an den Inhalten deiner Artikel. Es ist dies der Sinn eines Kommentarbereiches. Richtig, ich muss deine Artikel nicht lesen, tu ich auch nicht immer. Aber wenn du hier nur Jubelperser haben willst, schalt die Kommentare ab, denn wenn inhaltliche Kritik unerwünscht ist, nutzen sie nix.

„Bloggen ist Meinung“. Kommentieren auch.

(Freue mich schon auf die wie üblich unhöfliche Antwort…)

P.S.: „Head in hands“, sieht eher wie „Facepalm“ aus. Hihi. (Ganz unabhängig davon. ;))

Jott 26. September 2010 um 16:54 Uhr

Wie ich bereits sagt… Nerd-Geblubber…

der WebArchitekt 26. September 2010 um 17:04 Uhr

Schreib doch mal mehr über Windows! 😀

modmatt 26. September 2010 um 17:28 Uhr

Sehr schöner Artikel. Kann nicht mehr sagen, warum ich mal hierher kam, aber ich glaube ich auch war einer von den Wurst-Achims damals.
Bin hier schwer begeistert – immer wieder aufs Neue.
Habe nur zwei kleine, hoffentlich ausreichend konstruktive Kritikpunkte, die…. ok das feld ist nicht der richtige Platz dafür, ich schick das lieber per Mail 😉
Beste Grüße aus Lübeck,
modmatt

Jan 26. September 2010 um 17:44 Uhr

Sehr schöner Beitrag, den ich so nur unterschreiben kann. Bleib einfach so wie Du bist und verblogge, was Dir gerade unter die Finger kommt. Gerade die Mischung macht diesen Blog so interessant.

dolbyabsurddesign 26. September 2010 um 17:51 Uhr

Hallo Carsten,
ich bin doch immer wieder sehr erstaunt über dich. Du hast deinen Job, betreibst nicht nur diesen Blog, fährst zu Konferenzen, liest viel in anderen Blogs, nimmst dir Zeit um Hard- und Software zu testen und vor allem hast du ja auch noch ein Privatleben. Ich hab mich immer wieder gefragt, wie du das alles unter einen Hut bekommst. Ja, ich weiß…mit viel Kaffee und so 😉 Aber mal ganz im Ernst, ich bin ziemlich froh darüber dass du hier schreibst. Ich persönlich konnte hier schon eine Menge an Wissen mitnehmen. Meiner Meinung nach hättest du es gar nicht nötig gehabt diesen Beitrag zu verfassen. Manchmal wäre auch etwas mehr Dankbarkeit „spezieller“ Leser angebracht. Alles umsonst haben wollen und dann noch meckern wenn es nicht nach ihrem Geschmack ist. Ich wünsch dir auf jeden Fall weiterhin viel Erfolg mit all dem was du tust und dass du uns lange erhalten bleibst. Mach nur weiter so und bleib gesund 😉

Jens 26. September 2010 um 18:23 Uhr

Ich hoffe, dass Dir das Bloggen weiterhin Spaß macht!

Kamel 26. September 2010 um 19:41 Uhr

Hallo Caschy,
vor ca. einem halben Jahr bin ich auf deinen Blog gestoßen. Ich finde es supper wie du blogst und wie du so schön sagst, jedem das seine. Wenn mal etwas uninteressantes dabei ist, lese ich es einfach nicht. Dank FeedDeamon habe ich deine Beiträge immer schnell im Auge. 🙂

Vielen Dank für deine „Aussprache“, das finde ich gut und sie hilft mir auch bei meinem noch recht jungen Blog weiter.

Wie ich zu deinem Blog gekommen bin? Ich habe deine Seite über die Blogcharts gefunden.^^
MfG Kamel

Martin 26. September 2010 um 19:44 Uhr

Ist man nur weil man etwas gut findet, und es sagt, und nicht einfach draufkloppt gleich ein Jubelperser bzw. ein Arschkriecher?

Man kann auch mal sagen „gut gemacht!“ und nicht nur immer die Leute anscheißen!

kwoxer 26. September 2010 um 19:59 Uhr

Geld verdienen geht glaube erst ab 1000 Besucher pro Tag los. Ich habe bis jetzt noch keinen Cent verdient aber unzählige Stunden Arbeit investiert weil ich mir denke, dass irgendwann mal Resonanz kommt. Bleibt wohl abzuwarten oder der Fall einmal eintritt.




Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung.