Deutschland

3. Oktober 2009 Kategorie: Privates, geschrieben von: caschy

Heute ist der Tag der Deutschen Einheit. Unser Nationalfeiertag. Jeder von uns hat da so seine eigene Geschichte und / oder Erinnerung (kommt natürlich auf euer Alter an). Muss man eigentlich nichts zu sagen – wir leben in einem tollen Land. Deshalb mal ausnahmsweise ein Musikvideo mit dem Lied, welches wahrscheinlich jeder von uns mit dem Mauerfall und der Wiedervereinigung verbindet. Damit es keine Abmahnung von der Musikindustrie gibt: einfach auf das Brandenburger Tor klicken und genießen ;)

Brandenburger_Tor_abends

(Bildquelle: Wikipedia unter CC-Lizenz / Thomas Wolf)

Also, einfach mal acht Minuten Zeit nehmen und genießen (hab die ganze CD mit dem Orchester: rockt!)

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Über den Autor: caschy

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57 Kommentare

Der Graf 3. Oktober 2009 um 00:08 Uhr

<. auch die komplette CD hat

Parkrocker 3. Oktober 2009 um 00:21 Uhr

Im November 1989 war ich acht Jahre alt und hab kaum verstanden wieso meine Ma heulend vorm TV sitzt.
Wie die Zeit vergeht :)

Natürlich hat der Mauerfall auf beiden “Seiten” enorme Opfer gefordert und Deutschland ist auch nicht in allen Belangen dran gewachsen – einen anderen Verlauf der Geschichte möchte ich mir aber trotzdem nicht vorstellen müssen.

caschy 3. Oktober 2009 um 00:23 Uhr

Tjoa, ich war zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung kurz vor meinem 14.ten Geburtstag. Wir haben einfach gefeiert…(jajaja, auch schon getrunken ;))

Dom 3. Oktober 2009 um 00:30 Uhr

Davon abgesehen, dass ich neben den Liedern “Wind of Change” und “The Wall” leider auch David Hasselhoff im Kopf habe zum Thema Mauerfall und Musik… hier die Antwort auf die klassische Frage wo man war oder wie es war: ich war damals ein kleines Kind in Westdeutschland, nahe der französischen Grenze, also ein ordentliches Stück weg vom Geschehen.
Täglich haben wir abends im Fernsehen alles mit verfolgt, so erinnere ich mich trotz kindlichen Alters noch an Berichte über Montagsdemonstrationen, Genschers Auftritt auf dem Balkon der deutschen Botschaft Prag, Genehmigung der Ausreise und Mauerfall.
Auf einmal gab es Verwandte, die vorher nicht die Freiheit besaßen, uns zu besuchen und umgekehrt. Mit einem Schlag war das alles anders. Bildlicher als mit diesen Kinderaugen kann man das Geschehene vermutlich nicht darstellen.

nodch 3. Oktober 2009 um 01:19 Uhr

Ich erinnere mich noch wie mein Vater sagte “ab nun wirds teuer für uns”, aber mein Onkel hat sich gefreut wie ein Honigkuchenpferd, der ist damals geflohen und hat hier neu angefangen.

hoschi 3. Oktober 2009 um 01:30 Uhr

was wir Deutschen da geaschaffen haben ist aller Ehren wert und einmalig in der Geschichte und wird es so schnell nicht mehr geben. Schade dass alle immer nur eines können: Rumjammern.

caschy 3. Oktober 2009 um 01:33 Uhr

Naja, sind ja nicht alle die jammern ;)

JürgenHugo 3. Oktober 2009 um 02:11 Uhr

Als ich kurz nach dem 9. November 1989 (war ja schon ein Jahr eher) den ersten Trabi südlich von Nürnberg gesehen hab, hab ich mir gedacht:

“Jetzt kommen sie, die Brüder und Schwestern von drüben…”

Und so wars dann ja auch. Irgendwie is mir die ganze Sache so vorgekommen, als ob der Kohl die Ostzone gekauft hat – zu einem überhöhten Preis. Die ist sozusagen “eingemeindet” worden.

Vielleicht wäre ein bedächtigeres Vorgehen sinnvoller gewesen…

Hannes 3. Oktober 2009 um 02:44 Uhr

Es ist gut so, wies gelaufen ist.

Ich meine das muss man sich mal vorstellen. (Gut, die meisten hier werden es wohl können)
Ein Land das einfach zusammen gehört, Familien, einfach getrennt.

Da ich kurz nach der Wende geboren wurde kann ich mir das heute gar nicht mehr vorstellen.

Also dann, lass es krachen Deutschland!

Hannes

KChristoph 3. Oktober 2009 um 02:44 Uhr

… sicherlich nicht so direkt sichtbar, gut verschleiert war es ein kommerzgeschwängerter Vorgang. – Menschorientiert ? Sehr wenig.

Nippelnuckler 3. Oktober 2009 um 03:42 Uhr

“Muss man eigentlich nichts zu sagen” warum machst es dann?

Herbert 3. Oktober 2009 um 07:25 Uhr

Ich habe auch geheult, denn von diesem Tag an waren die Kassen leer.

KRiZZi 3. Oktober 2009 um 07:39 Uhr

Deutschland hin oder her, ich mag die Scorpions einfach nicht. :P

loversrevenge 3. Oktober 2009 um 09:02 Uhr

Der Mauerfall hat Deutschland Milliarden gekostet (und kostet es heute noch). Er ist verantwortlich für die lokale wirtschalftliche Misere. Aus diesem Grund würde ich eigenhändig mithelfen, die Mauer wieder hochzuziehen.

Jörg 3. Oktober 2009 um 09:02 Uhr

Nationalfeiertag? Für mich eher Volkstrauertag << nicht falsch verstehen, ich traure nicht, weil die Mauer endlich weg kam, sondern weil seit diesen Tagen Grössenwahn und Unehrlichkeit die Voraussetzungen für Politker sind, um in Bonn|Berlin erfolgreich zu sein.

friddes 3. Oktober 2009 um 09:03 Uhr

Moin, Moin,
ich hab damals wohl vor dem Fernseher gesessen und Tagesschau geschaut. An das Lied habe ich keine besondere Erinnerung. Zur Wiedervereinigung: WAR GUT SO! Noch ein paar Jahre weiter und die Leutchen im gesamten Osten hätten die Füsse in die Hände genommen: Go West! So war’s schon besser. Wie unsere Politiker das gedeichselt haben – darüber kann man streiten…

Rob J. Cole 3. Oktober 2009 um 09:12 Uhr

Also dieses Gejammer von wegen weniger Geld in der Tasche weil der Osten kam, kann ich nicht mehr hören.
ICH hab niemanden das Geld aus der Tasche genommen und das Begrüssungsgeld hab ich auch gleich “Drüben” gelassen. Ich war zum Mauerfall 19 Jahre und hab nach der Wende feststellen können, dass es hüben wie drüben ganz tolle Menschen gibt und auch auf beiden Seiten riesige Arschlöcher(wird das jetzt zensiert?)! Ein gutes hat aber dieser Tag auf JEDEN! Es ist ein Feiertag, schade nur, dass heute Samstag ist.
Aber egal, feiert schön…
Grüße Rob

caschy 3. Oktober 2009 um 09:32 Uhr

@Nippelnuckler: du hast den Zusammenhang mal wieder nicht verstanden

@ Rob: FullAck

leosmutter 3. Oktober 2009 um 09:55 Uhr

Mein Bekannter aus den neuen Bundesländern sagt immer, “Wenn du mal auf einer schönen Autobahn ohne Schlaglöcher oder Baustellen fahren willst, dann komm zu uns in den Osten”.

Ormus 3. Oktober 2009 um 09:57 Uhr

Die Wendezeit war damals ganz schön unübersichtlich für einen 12-13-jährigen wie mich. Ich erinnere mich an die Montagsdemos, das Bild aus unserem Fenster hat sich in meiner Erinnerung eingebrannt. Natürlich konnte ich damals nicht einordnen, was genau und warum das passiert, denn bis zu meinem Alter kam man eher mit den guten Seiten des Systems in Berührung (Stichwort Kinderbetreuung und Kinderförderung).

Aber es gab auch viele Verwirrungen, ich erinnere mich an eine Schülerdemo gegen das Schulsystem, bei der dann auf einmal neben der Abschaffung von Fächern wie Staatsbürgerkunde auch die Abschaffung vom Russischunterricht gefordert wurde. Und ich weis, dass ich verwirrt als einziger der Schule war. Ich konnte nicht verstehen, warum keiner den Unsinn der Aktion verstand und warum sich die Schüler teilweise agressiv gegen die Schule gewendet haben. Das ist die Wendegeschichte, die ich nie vergessen werde.

Der eigentliche Mauerfall hingegen ist mir kaum im Gedächtnis. Natürlich haben wir jeden Abend Nachrichten geschaut (ZDF), aber ich kann mich an keine Feier erinnern. Aber ich kann mich an die ersten Fahrten in den Westen erinnern und dass eine Fahrt kurz vor der Grenze mit einer Autopanne endete.

Ein Tag zum feiern? Ganz klar ja! Alleine schon deswegen, europäische Ost-West Trennung dadurch beendet wurde und wer weiss, wo die ansonsten geendet hätte. In diesem Sinne, einen schönen 3. Oktober euch allen!

Ben 3. Oktober 2009 um 10:00 Uhr

Ich kann dieses ganze Genöle hier nicht lesen. Was soll der Müll? Die Einheit Deutschlands war nicht nur national wichtig, sondern hat zum Ende des Kaltes Krieges, bzw. zum Untergang der Sowjetunion beigetragen und war enorm wichtig.
Vor ungefähr zwei Jahren habe ich (als tiefster Wessi – geboren in Duisburg!) bei einem Berlin-Trip auch einige Führungen durch die Stasi-Gebäude gemacht. Unter anderem durch ein Gefängnis, in dem die “Feinde” der Sowjetunion (oftmals von irgendwelchen IMs denunziert) jahrelang weggeschlossen waren – ohne Haftbefehl, Verfahren oder sonst was. Und wenn dann einer der ehemaligen Insassen erzählt, wie die Gefangenen im Hof einen kleinen Tannenzweig gefunden haben, ihn mit Fäden von ihren Socken geschmückt und so Weihnachten gefeiert haben (und dabei immer aufgepasst, dass ja kein Wärter etwas merkt), dann wird einem auch anders. Und da kommt mir echt die Galle hoch, wenn ich hier so einige Kommentare lese, als ob keiner wüsste welch Unrechtstaat die DDR war (wahrscheinlich haben alle zu viele DDR-Shows mit Olli Geissen geguckt).

Und das hat gar nichts damit zu tun, dass man den “Aufbau Ost” als nicht sehr erfolgreich bezeichnen darf. Die “blühenden Landschaften” die Kohl versprochen hat sind es sicherlich nicht, der Solidaritätszuschlag in der jetzigen Form auch sicherlich kaum wirkungsvoll. Und ich wage zu bezweifeln, dass die Urheber (schwarz-gelb) dies jetzt in den nächsten vier Jahren reformieren (z.B. hin zu einer Aufbauprämie, die nach Bedürftigkeit fördert – West wie Ost).

Könnte mal nicht schaden, wenn man vor dem Posten mal seine graue Zellen bemüht – auch wenn’s früh ist.

RudiRalala 3. Oktober 2009 um 10:02 Uhr

Die Erinnerung ist noch so frisch, dabei ist das schon 20 Jahre her.

Fraggle 3. Oktober 2009 um 10:53 Uhr

Wobei ich beim Lied – vor dem Hören – sofort an Westernhagens Live Version “Freiheit” denken mußte, denn das ist für mich persönlich noch passender, vor allem wenn man an das Konzert in Leipzig denkt, wo er es aufführte.

@loversrevenge
Sorry, aber es ist lächerlich zu sagen, daß Mrd verschwendet wurden und es deswegen wirtschaftlich nicht gut geht. Schau mal andere Länder an. Denen geht es schlechter als damals. Habe die etwa auch unsere Einheit bezahlt?
Und wie Ben so schön sagte, es ist nicht nur unsere Einheit, es war der Aufbruch zum Frieden und zur Einheit Europas, weil alle näher rückten. Es war die einzige friedliche Revolution der Welt.
Und auch gebracht hat sie etwas. z.B. ist der FCKW-freie Kühlschrank eine Erfindung des Ostens, der nach der Wende umgesetzt werden konnte. Und es gibt Bundesländer, die ärmer sind, und zwar im Westen. Desweiteren sind teilweise Ostländer Geberländer, d.h. der Westen profitiert auch. Dazu profitiert der Westen, weil unsere Politik immer noch nicht die Gehälter angeglichen hat, Kosten für den Lebensunterhalt sind aber gleich.
Und nein, ich bin kein Osse, ich komme aus dem Westen.

Jens 3. Oktober 2009 um 11:11 Uhr

Ja, wir leben in einem tollen Land.

@loversrevenge
Die Mrd wurden ja wohl erst im letzten Jahr für ganz andere “Konten” verschwendet.

Allen einen schönen Tag der deutschen Einheit.

A-Jey 3. Oktober 2009 um 11:22 Uhr

“Heute ist der Tag der Deutschen Einheit. Unser Nationalfeiertag.”
Jawoll, wo die einen frei haben und feiern… und der komplette Einzelhandel arbeitet… ts

Didi 3. Oktober 2009 um 11:25 Uhr

@Fraggle u. a.: Die Kernaussagen des “loversrevenge” teile ich. Der Osten ist das Armenhaus Deutschlands und wird es vom derzeitigen Standpunkt aus auch bleiben. Das geflossene und fließende Geld ging und geht auf Kosten des Westens, ob man das wahr haben will oder nicht.

Der zweite Teil zum “Mauerwiederaufbau” ist wohl lediglich provokant gemeint und erfüllt hier ganz offensichtlich seine Aufgabe. Im übrigen kann es nicht immer nach Lavendel riechen.

Die hier von anderen genannten positiven Effekte sind allerdings auch nicht von der Hand zu weisen.

caschy 3. Oktober 2009 um 11:25 Uhr

Hab ich was verpasst? Die Geschäfte haben OFFEN? Bei uns nicht…

Konsti 3. Oktober 2009 um 11:34 Uhr

Also in Berlin haben sie alle Hamsterkäufe gestern gemacht – und warum? Richtig, weil heut kein Laden (außer vielleicht die Souvenishops bei “den Riesen” Unter den Linden) offen hat…

Didi 3. Oktober 2009 um 11:38 Uhr

…im übrigen hasse ich es, am Samstag nicht zum Flohmarkt gehen zu können…boah…ist das laaaangweilig.

caschy 3. Oktober 2009 um 11:39 Uhr

Bei uns ist der am Sonntag. War schon lange nicht mehr dort. Muss ich mal wieder hin, alten Kram kaufen ;)

Didi 3. Oktober 2009 um 11:49 Uhr

…morgen gehe ich zum besten Antikmarkt wo gibt überhaupt: CCL in Langenhagen. http://www.marktcom.de/veranstaltungen/18365-City-Center-Langenhagen—Antik–und-Troedelmarkt

A-Jey 3. Oktober 2009 um 11:50 Uhr

Bei uns hat sich das seit letztem Jahr eingebürgert, die Läden am 03. Oktober zu öffnen. Ein echtes Highlight für Paare, wo einer im Einzelhandel arbeitet.

TomTom 3. Oktober 2009 um 11:53 Uhr

Wie lange ist das jetzt her? ;) Oh mein Gott, sind wir alt geworden… Ich war 12 und kann mich eigentlich noch gut daran erinnern oder vielleicht täuscht das auch, da man die Bilder ja immer wieder gesehen hat.
Eines weiß ich aber noch, im Frühjahr 89 waren wir auf Klassenfahrt und haben noch die Mauer/Grenze besichtigt.
Ich konnte das alles gar nicht so richtig verstehen, warum man diese Mauer überhaupt braucht. Ein knappes halbes Jahr später war sie Geschichte …
An was ich mich noch erinnere sind die Heerscharen von Trabis die über die Grenze kamen und unseren örtlichen ALDI leergekauft haben, sodass wir westdeutsche regelrecht von leeren Regalen standen.

Der Rotzlöffel 3. Oktober 2009 um 11:53 Uhr

F*cken , feiern und fröhlich sein an so einem Tag.

Menschen vereinigt euch, denn die Welt ist bunt und nicht nur Schwarz ,Weiss oder Grau!

Schön das wir Menschen die zur Vielheit gespaltene Einheit mittels der Liebe vereinigen können.

In diesem Sinne Allen einen wunderschönen Tag !

Kai 3. Oktober 2009 um 12:29 Uhr

@ A-Jey:
Nicht nur der “ach so arme Einzelhandel” arbeitet an Wochenenden und Feiertagen. Es gibt genug andere “Dienstleistung”ssparten an denen es weder Feiertag, Wochenende oder gar Weihnachten (wo ja bekanntlich der Einzelhandel geschlossen hat – zumindest noch) gibt. Oder schließen Krankenhäuser, Rettungsleitstellen, Feuerwehren, Polizeistationen, ADAC-Servicestellen, Radiostationen, … ihre Pforten an solchen Tagen?
Im Gegenteil: gerade diese vermeintlich ruhigen Tage sind es, an denen das Chaos ausbricht – aufgrund von Personalmangel und Stellenreduzierungen.

Zurück zum Thema:
damals war ich ca. 5 Jahre alt – lebte nichtmal 10 km von der innerdeutschen Grenze in Nordbayern und ich kann sagen:
es war schrecklich.
Von da an keine ruhige Minute mehr, ein Spielen auf/an der Straße wie vorher gab es nicht mehr, der Verkehr war exorbitant Hoch, zu den Stoßzeiten war ein überqueren der Straße schier unmöglich, Müll wurde überall hingeworfen, es stank den ganzen Tag nach Trabbis und Konsorten, so ziemlich das gesamte Angebot des war ausverkauft, die Menschen führten sich auf die die Wildschweine im Wald, zockten teilweise 4x ihr “Begrüßungsgeld” ab und warfen mit Sätzen um sich wie: “…wir müssen EUCH verwöhnten Wessis erstmal das Arbeiten lernen…”, “…wir hatten ne 40h-Woche, ihr nur eine 35h-Woche…”, “…im Osten war alles besser…” usw. – und das nach gerade mal wenigen Tagen der Grenzöffnung. Alles klar oder?
Auch gut, dass die Renten-/Krankenkassen “brüderlich” gesplittet worden sind. So hatte man direkt Anspruch auf die “Westrente” und das, obwohl nur mit “Osttarifen” eingezahlt wurde. Noch Fragen warum die Rentenkassen plötzlich geleert waren?
Ich sehe den heutigen Tage auch eher als Trauertag an.
Die Schicksale der Familien sind hierbei außen vor. Was schlimmeres konnte man sich damals nicht vorstellen … bis zum 9. November 1989…

Für alle Geocacher unter euch: es gibt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze einen Cache. Stichwort: “Stein”. Wenn jeder nur einen Stein mitnimmt ist die Sache schnell geklärt.

In Asien ist DDR als “Dunkel-Deutsches Reich” bekannt…

in diesem Sinne…

MaxFragg 3. Oktober 2009 um 12:30 Uhr

hm, wenn ich wie gesagt mit dem einheits getuhe nix am hut habe, aber das photo ist 1a

Bob 3. Oktober 2009 um 12:30 Uhr

Kann mit dem “Datum” 3. Oktober nix anfangen. Ein künstlich herbeigeschaffener Tag. Schwachsinn. Habe diese Auswahl des Datums nie verstanden.

Für mich ist das der 9. November! Das ist mein Tag der Deutschen Einheit.

RedSign 3. Oktober 2009 um 12:30 Uhr

Verwundert mich etwas, dass du zu diesem Feiertag etwas schreibst, aber nicht zun Ausgang der diesjährigen Bundestagswahl. Letzteres ist ebenso interessant. Oder bist du einfach ein Scorpions-Fan? :-D

Ich bin Mitte 1985 geboren und kann daher mit dem Thema persönlich nicht viel anfangen, zumal ich hier in bremerhaven geborden uwrde und daher auch sonst nichts vom Osten mitbekommen habe. Dennoch finde ich es historisch gesehen ebenso interessant wie die restlichen wesentlichen Kapitel deutscher Geschichte. Für viele steigert sich dies sicher noch durch das persönliche Miterleben dieser Ereignisse.

TomTom 3. Oktober 2009 um 12:33 Uhr

Der 9. November ist wie man meinen könnte aus gutem Grund nicht gewählt worden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Novemberpogrome_1938

caschy 3. Oktober 2009 um 12:39 Uhr

Was hat Bundestagswahl mit nem deutschen Nationalfeiertag zu tun? Mich natzt eine Sache: während jeder Staat seinen Nationalfeiertag würdig begehen kann, wurde UNS eingebläut, dass wir zu kuschen haben. Wir als böse Deutsche dürfen keinen Stolz haben – sonst werden wir gleich wieder als Nazis tituliert ;) Kommt dir sicherlich bekannt vor, oder? Keiner würde einem Nicht-Deutschen Böses unterstellen, wenn dieser sagen würde, er sei stolz auf sein Land…

Didi 3. Oktober 2009 um 12:52 Uhr

@caschy: Ich habe lange Zeit in Chile gelebt. Dort ist der Nationalfeiertag der 18. 9. (es werden auf allen Häusern die Nationalflaggen gehisst). Viele Chilenen feiern allerdings (zu Recht oder zu Unrecht mag hier ausdrücklich dahinstehen!) ganz offiziell den 11. 9., den Tag der Machtergreifung Pinochets. Wehe, wenn einer auf die Idee käme, hier auch nur ein Fünkchen Nationalstolz zu zeigen. Er würde gerade von denen an den Pranger gestellt, die genauso denken, jedoch so schlau sind, es nicht öffentlich zu zeigen.

BobbyDoo 3. Oktober 2009 um 12:54 Uhr

Ich war 14 Jahre alt und ich glaube ich habe zunächst nicht wirklich verstanden, was dieses Ereignis bedeutet. Aber da sich meine Eltern heulend in den Armen lagen hatte ich das Gefühl, dass dieser Moment etwas ganz ganz Grosses ist!
Mit den Jahren haben die meisten von uns dann auch begriffen, WIE groß dieser Moment für Milionen Menschen auf der Welt war. Nicht nur in Deutschland. Bis auf die obligatorischen engstirnigen Kleingeister die lieber Pfennige zählen, als das Große Ganze zu sehen. Im Übrigen bescherte die Nachwendezeit Deutschland einen riesigen Wirtschaftsboom an dem sich Westdeutschland eine goldene Nase verdient hat. Nur das ist nicht so gut dokumentiert wie der Soli-Beitrag auf unser Lohnabrechnung.
Also lasst krachen die Einheitsparty!

dreaven3 3. Oktober 2009 um 14:13 Uhr

Sowie jedes Volk gehört auch das deutsche Volk zusammen und sowar es nur richtig und war wohl im Grundgesetz verzeichnet, das eine Wiedervereinigung stattfinden muss.

Außerdem hat sich schon seit den 50iger-Jahren die westdeutsche Regierung als Vertretung aller Deutschen eingesetzt und so ist es auch richtig, obwohl das Regime noch bis 1989 Wirkung zeigen konnte und die Bürger der DDR als Geiseln gehalten hat.

So ist dann auch jedem DDR-Bürger das Leben gerettet wurden, schließlich weiß man nie, auf welche Ideen das kommunistische Regime noch gekommen wäre.

http://www.youtube.com/watch?v=iM1SvcAfjeQ

Wäre auch passend.

becklestone 3. Oktober 2009 um 14:19 Uhr

Im Juli 1989 standen ein Freund aus Radebeul und ich im Harz hinterm Sperrgebiet und haben uns gefragt, wann denn die Mauer endlich fallen würde. Ich tippte damals auf zwei Jahre, rechnete nicht damit, daß es doch so schnell gehen würde.

Die Tage im November 1989 waren sehr bewegend. Wir sammelten unsere ostdeutschen Eisenbahnfreunde zu einem Nikolaustreffen auf der Museumseisenbahn in Bruchhausen-Vilsen, machten einen Ausflug durch den Zaun über die Trasse der ehemaligen Südharzeisenbahn, nur von einem Grenzer und Grenzwachhund bewacht!

Those were the days!

Heute lebe ich ausserhalb von Deutschland, denke manchmal zurück, wie es war, auch vor dem Mauerfall.

Gorki 3. Oktober 2009 um 14:20 Uhr

Super Score, genau bis 2:20. Dann mußte ich dringend ausmachen.

Toddi 3. Oktober 2009 um 14:26 Uhr

Ich bin jedem dankbar, der getan hat was er/sie tun konnte damit diese Mauer verschwindet und ich hoffe inständig, dass es so etwas wie die Mauer nie wieder geben wird, koste es was es wolle.

auch ein Gast 3. Oktober 2009 um 17:04 Uhr

Amen

Bob 3. Oktober 2009 um 18:44 Uhr

@TomTom
Ich bin trotzdem der Meinung man hätte den 9. oder 10. November nehmen können. Oder einen Tag der Bezug zu den Ereignissen hat. Der 3. Oktober war einafch nur aus der Luft gegriffen. Er war halt frei. Finds halt Schade.

TomTom 3. Oktober 2009 um 19:02 Uhr

Der Tag der Wiedervereinigung ist natürlich völlig willkürlich gewählt worden. Es hätte genauso ein anderer der 365Tage sein können.
Wir feiern ja auch die Wiedervereinigung und nicht den Mauerfall, Grenzöffnung etc. Und der 3.10 ist nun mal der Tag, an dem aus zwei Deutschen Staaten einer wurde.

Nippelnuckler 3. Oktober 2009 um 20:49 Uhr

@Kai: vergiss die Altenpflege nicht. meine freundin zb. muss weihnachten und sylvester wieder arbeiten…


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2. Oktober 2009
caschy (Carsten Knobloch)
2. Oktober 2009
Parkrocker (Jens)

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