Deutsche Telekom äußert sich zur Drosselung der Breitbandanschlüsse

22. März 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Gestern Abend wies ich euch auf die angeblichen Überlegungen der Deutschen Telekom hin, die DSL-Spielregeln zu ändern. Wer viel verbraucht, der wird gnadenlos auf 384 Kilobit gedrosselt. Ein Umstand, der bei Fiber-Anschlüssen seit einem Jahr bekannt, bei Standard-Anschlüssen aber bislang nicht in dieser Dimension zu erwarten war. Die Deutsche Telekom erklärt sich nun in ihrem Blog und es scheint sich zu bestätigen, was vermutet wurde – zumindest für mich sieht ein klares Dementi anders aus.

Deutsche Telekom

Natürlich ändert sich für bestehende Verträge nichts und bei Neuabschlüssen werden Kunden selbstverständlich über die Vertragsbedingungen transparent informiert.

Aber warum gibt es solche Überlegungen? Wie alle Netzbetreiber steht auch die Telekom vor einer großen Herausforderung: Auf der einen Seite wächst das Datenvolumen exponentiell. Die Netze müssen also massiv ausgebaut werden und das kostet Milliarden. Auf der anderen Seite kennen die Telekommunikationspreise seit Jahren nur eine Richtung: abwärts und das rasant.

Eine Lösung wäre tatsächlich, das in den Tarifen enthaltene Datenvolumen zu begrenzen. Der Vorteil ist, dass nur die Kunden mehr zahlen müssten, die tatsächlich mehr Volumen beanspruchen. Bisher ist es so, dass sämtliche Nutzer die intensivere Nutzung einiger quersubventionieren. Um es noch einmal klarzustellen: Bisher gibt es keine neuen Tarife. Wenn sich daran etwas ändert, werden wir darüber informieren.

Bestandskunden müssen also keine Angst haben, alles bleibt beim alten. Bei allem anderen heißt es: das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, wir behalten dies aber im Auge. Was ich denke? Die Drosselung kommt, Dinge wie Entertain- oder FON-Traffic werden nicht zum Traffic gezählt.


Vielen Dank für das Lesen dieses Blogs! Wenn ihr uns unterstützen wollt, dann schaut euch auch diese Advertorials an, die wir auf separaten Seiten geschaltet haben: HP Cashback Aktion. Danke, jeder Aufruf hilft uns.

Neueste Beiträge im Blog

Gefällt dir der Artikel?
Dann teile ihn mit deinen Freunden.
Nutze dafür einfach unsere Links:
Über den Autor: caschy

Hallo, ich bin Carsten! Dortmunder im Norden, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING, Linkedin und YouTube.

Carsten hat bereits 17059 Artikel geschrieben.


102 Kommentare

Sebastian 22. März 2013 um 10:53 Uhr

was habt ihr denn so an Traffic? Also im Normalfall würde ich mit 75GB wohl gut auskommen. Eine Drosselung auf 384kbit finde ich jedoch zu hart. 1Mbit wäre das Minimum, damit man wenigstens weiter vernünftig surfen kann.

Johannes 22. März 2013 um 10:56 Uhr

ich finde das argument der telekom eigentlich doch ziemlich nachvollziehbar. das datenvolumen steigt, jeder will immer schnelleres netz und die preise müssen fallen.

Alex 22. März 2013 um 10:57 Uhr

Dann hole ich mir halt einen FON-Router, klemm den an meinen Speedport und der Traffic wird nicht gezählt .,…

Lucky 22. März 2013 um 11:00 Uhr

Trafficstatistik
===========
Heute: 2,24 GB
Gestern: 9,00 GB
Aktuelle Woche: 106:55 GB
Aktueller Monat: 570,30 GB
Letzter Monat: 957,66 GB

War doch klar das es stimmt, ja dann werde ich mal schön bei den Bekannten den Telekom DSL Anschluss kündigen auch wenn sie als Vertragskunden nicht betroffen sind. Denn Netzneutralität geht vor! Außerdem sind die vorgeschobenen Gründe nicht wirklich zutreffend. Die Telekom hat halt gesehen das es mit Spotify im Mobilen bereich geht und versucht es nun im Festnetz, wo es keiner Limitierung bedarf. Btw. Die Telekom eigenen Dienste werden natürlich nicht getrosselt.

Helge 22. März 2013 um 11:02 Uhr

@caschy:

Bei welchen Anbietern gibt es denn AKTUELL (!) schon eine Drosselung?

caschy 22. März 2013 um 11:03 Uhr

Kabel Deutschland soll wohl drosseln auf gewissen Ports.

Ben Miller 22. März 2013 um 11:04 Uhr

Oder anders gesagt: Die Telekom tritt mehrere Schritte zurück um die Netzneutralität mit einem kräftigen Tritt in den Hintern vor die Tür zu setzen. Das ist das Anfang vom Ende der Netzneutralität bei der Telekom, wars eigentlich schon beim Spotify-Angebot bei T-Mobile.

der Heiko 22. März 2013 um 11:04 Uhr

@Lucky
Wenn die Telekom anfängt, zieht der Rest hinter her. Dann wirst du keinen mehr finden der ungedrosselt anbietet. Siehe Mobilfunk.

baminsxicht 22. März 2013 um 11:05 Uhr

Das kostet Milliarden. Die Frage ist doch, wie viele Milliarden die Telekom schon mit Internetusern verdient hat. Das ist so, als würde ich mir bei der Bahn ein ICE Jahresticket kaufe, aber wenn ich jeden Tag fahre darf ich nach 3 Monaten nur noch in die Bimmelbahn einsteigen. Gehts noch?

Sven Kortmann 22. März 2013 um 11:06 Uhr

Man wird hier nur noch getreten und ausgenommen. Mehr wie kotzen kann man da echt nicht mehr.
Was hat das mit Fortschritt zutun wenn sie uns jetzt das Internet drosseln, nachdem es für eine halbe Stunde so schnell war das das Datenvolumen für einen Monat weg war und man wieder den Rest des Monats bei 1990 festhängt.
Mich regt alleine schon auf das sie das Wort Flatrate so ausschlachten und ummodeln.
Beschränkte Wortverdreher.

Heiko Bernhörster 22. März 2013 um 11:06 Uhr

Den Preiskampf haben die Anbieter angefangen. Und jetzt weinen, dass es einen gibt,

Vlt. hätte man ja über Qualität und Service auch Kunden gewinnen können.

Aber vermutlich haben wir da keine Ahnung von…

Heiko

CrazyOlli 22. März 2013 um 11:08 Uhr

Drosselt die TK nicht auch bei 200 GB bei allen nicht Entertain Anschlüssen? Steht so zumindest in den AGBs

Sven 22. März 2013 um 11:08 Uhr

Keine Ahnung wie ihr das macht, ich komme vielleicht an 20 GB im Monat, dazu muss ich dann aber auch schon eine aktuelle Linux-Version herunterladen. Ich sollte wohl mehr Filme schauen ;-)

Sven 22. März 2013 um 11:08 Uhr

In den AGB von Friends & Family Anschlüssen steht schon jetzt, dass bei DSL 50 ab 200GB/Monat gedrosselt wird. Soviel dazu.

Christian (@lelei) 22. März 2013 um 11:09 Uhr

Damals[tm] hat 1&1 den Power-Usern noch 100 Euro (oder waren es noch DM?) in die Hand gedrückt, damit sie gehen :)

Helge 22. März 2013 um 11:09 Uhr

Mh, ist das sicher, das KD das tut? Quelle(n)?

Ich habe davon jedenfalls (als Altkunde) bisher nichts bemerkt. Auch nicht wenn mal mehr Download als sonst stattgefunden hat. :o

Olli 22. März 2013 um 11:10 Uhr

@Lucky
Was hat das mit Netzneutralität zu tun? Nichts, aber auch rein gar nichts!

Tonymann 22. März 2013 um 11:11 Uhr

Dann sollen se Weggehen von der Flat, und Pakete anbieten. ABER: Zu marktgerechten Preisen, und das sind im Internationalen vergleich derzeit wenige Euro für viele TB!!

Komischerweise bekommen es andere Anbieter hin, hoffen wir das die nicht mitgehen. So schafft es die Telekom in meinen Augen nicht, die abwärtsspirale auzuhalten, in der Sie sich befinden.

Grad in Zeiten wo es VOD gibt, immer mehr gestreamt wird, Youtube 1080p bietet etc.

Olli 22. März 2013 um 11:12 Uhr

Die bereits in den AGB bei VDSL-As (ohne Entertain) seit Jahren vorhandenen Grenzen werden nicht umgesetzt.

Dialogmonster 22. März 2013 um 11:12 Uhr

@baminsxicht: Der Vergleich hinkt, da du das Jahresticket der Bahn bereits im Vorfeld bezahlt hast.

Frank 22. März 2013 um 11:12 Uhr

Alle WGs dieser Welt werden ins offene Messer laufen. Mir ist absolut schleierhaft wie das funktionieren soll. Mobil kann das ja noch funktionieren, weil jeder Handyvertrag einen Besitzer hat, aber bei Mehr-Personen-Haushalten wird das eine Farce.

Toni 22. März 2013 um 11:13 Uhr

Finde die Argumentation auch fragwürdig. Netzausbau kostet Milliarden – je nachdem was die aber einnehmen – sind die Milliarden ein Witz.
Mich regt die Drosselung im mobilen Bereich schon auf. Jetzt auch noch hier? Ganz schlecht…
und “nur für Neukunden”… machts nicht besser!
Da fahren zwei Züge doch voll aufeinander zu!
Auf der einen Seite immer mehr Traffic – auf der anderen Seite Drosselung?

haberler 22. März 2013 um 11:14 Uhr

Bin zwar bei Arcor/Vodafone , denke aber dass die nachziehen würden, wenn die Telekom den Anfang macht. Es kommt halt drauf an, wo die Grenze gezogen wird. Heutzutage ist es halt so, dass ein Fernseher eine Youtube-Funktion hat oder der PC im Hintergrund laufend irgendwelche Sachen abfragt, updatet etc.

Kai Sören Becker (@ksbckr) 22. März 2013 um 11:16 Uhr

@Helge
Steht bei Kabel Deutschland in den AGBs…
Hab es selbst schon erlebt. Von 32Mbit auf unter 8Mbit gedrosselt. Gegen Abend zur besten Zeit, wo jeder surfen will…

Julian 22. März 2013 um 11:16 Uhr

Schließlich bezahlen wir Telekomkunden ja auch eine Flatrate. Ein Konzept dass sich seit eh und je für die Provider lohnen muss, sonst würde es sicher keiner über die lange Teit tun. Es gibt einige Leute die das Netz stark belasten, aber wiederum gibt es andere die es weniger belasten und das selbe bezahlen. Da man aber nie weiß wieviel man heute und morgen so surft sind die Mischtarife für jeden interessant. Früher war die Sache einfacher, da gab es Volumentarife. Aber mit Drosselung ist der Tarif quasi ja doch nur wieder ein Volumentarif, denn ab dem Zeitpunkt an dem gedrosselt wurde, kann man so gut wie nichts mehr nutzen.

Wollen Sie jetzt auch die Telefonflats auf 100 Minuten im Monat begrenzen, danach muss man mit 3te Welt Qualität rechnen?

Hoffentlich bemerkt die Telekom, dass solche Überlegungen die Anzahl an Neukunden auf ein extremes Minus steuert.

Zudem ich immer wieder interessant finde, dass Internettraffic quasi jetzt schon doppelt bezahlt wird. Einmal zahlt der Endkunde und zum anderen der jenige der die Seite betreibt. Mit Kooperationen und Peering Verträgen wird dann alles von a nach b verschickt.

larrylaffer 22. März 2013 um 11:18 Uhr

Wie soll das bei Entertain funkionieren? Wenn ich zuviel HDTV schaue wird meine Leitung gedrosselt und ich schau dann auf einmal gar kein TV mehr oder wie?

Mike 22. März 2013 um 11:19 Uhr

Na, das wird spaßig, ich hab hier +/- 2TB ganz legalen Traffic/Monat.

Bitte nicht übersehen, die T-Com sagt zwar, dass es Bestandskunden nicht betreffen wird, man kann aber davon ausgehen, dass das einen Dammbruch gibt und die Konkurrenten mitziehen.

In Folge dessen kommt dann das Problem des Vertrages, dass sich (aus ominösen Gründen) stehts ein Kündigungsrecht des ISPs vorbehalten wird. Ergo, man wird aus einem fadenscheinigen Grund gekündigt, alle anderen Anbieter haben das selbe System etabliert und man ist in den Arsch gekniffen.

Ich hätte ja kein Problem damit, mehr zu zahlen, ich hab aber ein Problem damit, dass die Leute Lockangebote machen und nicht kalkulieren können und die Probleme dann auf Kunden abwälzen, die nichts getan haben, was dem Vertrag widerspricht.

Voo 22. März 2013 um 11:19 Uhr

Die Telekom wird doch Millionen DSL Kunden haben, die im Monat grade mal auf ein paar GB Volumen kommen, bei denen sie also gut verdienen. Ich sehe es eher so, dass eien Heerschaar Wenigsurfer bisher die Heavy User locker quersubventioniert. Die Drosselung soll einfach noch mehr Erlöse reinspülen.

Glaube doch keiner, dass die Telekom deswegen anfängt, mehr und bessere Leitungen zu verbuddeln. Im Ort meiner Schwiegereltern – kein Kuhdorf – lehnt Telekom es ab, die Kapazitäten zu erhöhen. Vielleich mal nach 2020. Dort ist Alice die einzige “Alternative”, wenn man bei 1 Mbit/s davon überhaupt reden kann…

Ich finde es skandalös, dass eine flächendeckende Grundversorgung in D bisher nicht gegeben ist.

Und der Begriff “Internetflat” gehört gesetzlich verboten. Das ist Verbrauchertäuschung par excellence…

Technikfaultier 22. März 2013 um 11:20 Uhr

Aus derem Blog lese ich nur heraus, dass alles beim alten bleibt. Wenn sich etwas ändert, dann nur für Neukunden. Aber es wird gerade ein Bohei drum gemacht, als wenn die Telekom ab morgen alle DSL Leitungen auf 1GB schnelles Internet drosseln würde und für jede 100MB extra 99,- verlangen würde.

Natürlich haben die Überlegungen, wie man mehr Geld verdienen kann. Und die Drosselungsdiskussionen gibt es alle paar Monate. Die testen natürlich auch mal vor, wie viele Wellen so etwas schlagen würde.

Wenn die aber wirklich mal etwas Handfestes in dieser Richtung verkünden, dann bin ich der erste der mit Fackel und Mistgabel vor der Zentrale in Bonn steht. 

Phadda 22. März 2013 um 11:22 Uhr

Wegen KD, gibts ein Riiiesen Thread im inno. Forum
http://www.kdgforum.de/viewtop.....start=1380

Lucky 22. März 2013 um 11:22 Uhr

@der Heiko
Ich werde dann solange wechseln solange es noch ISPs gibt die nicht drosseln und falls es keine mehr geben sollte Kündige ich komplett und surfe über Nachbarn, falls ich dennen nicht auch den Anschluss kündige. Aber bis dahin gibts eh Revolution da kannste dir sicher sein.

Link 22. März 2013 um 11:23 Uhr

Ohne hier böse klingen zu wollen – ich bin Nutzer von Diensten wie lovefilm, Maxdome und Steam – und schaffe es so mit einer DSL 2000-Leitung (mehr gibt mein Ort nicht her) einen stattlichen Datenverkehr von 180 GB zu erzeugen (was immerhin 33% des theoretischen Maximums meiner Leitung sind – wie ihr merkt: meine Leitung glüht). Ja, bei mir entsteht zwangsweise ein erhöhter Datenverkehr. Eine Drosselung wäre daher für mich inakzeptabel, aaber: ich weiß, Datenverkehr ist teuer, ich betreibe einen Server und werde mit 6,90€ pro TB an Datenverkehr zur Kasse gebeten. Ich wäre gerne bereit einen solchen Betrag zu zahlen.

DancingBallmer 22. März 2013 um 11:25 Uhr

Der Text der Telekom erklärt nichts neues. Die Drosselungsregeln (bis auf Entertain 16/25/50) gab es vorher auch schon, und das bestehende Verträge bindend sind ist auch klar.

Die Telekom bemüht sich derzeit bei der BNetza um zwei Dinge – DSL-Vectoring (Technik für schnellere Datenübertragung, wozu aber DSL-Leitungen gebündelt werden müssen) und höhere TAL-Preise (Teilnehmeranschlußleitung) von den Konkurrenten bei der Netznutzung. Beides wird begründet mit den hohen Ausbaukosten des Netzes, dementsprechend ist dieser Verweis auch nicht verwunderlich.

Cihan (@m106) 22. März 2013 um 11:32 Uhr

Es ist eine große Lüge, dass Datenverkehr teuer wäre, das sieht man bei Hosting angeboten, wo es einen Terabyte unter 10 Euro! Ich würde mal behaupten, dass 95% der Telekom-Nutzer weniger als 200 GB Traffic im Monat haben!

Ich zahle für meinen Call & Surf Tarif bei der Telekom 35 Euro und telefoniere exakt 0 Sekunden darüber. Also zahle ich faktisch 35 Euro für meinen Internet-Anschluss. Vor vier, fünf Jahren hatte ich noch 19,99 Euro für den DSL-Anschluss an Grundgebühr + 5 Euro für die Internet-Flat gezahlt.

Also zahle ich sogar mittlerweile faktisch 10 Euro mehr, um Internet zu bekommen! So geht es vielen Menschen in meinem Bekanntenkreis. Die wenigsten telefonieren noch nicht Festnetz, zahlen aber trotzdem min. 35 Euro!

Die Telekom soll also aufhören solche Märchen von “die Preise sinken seit Jahren” zu erzählen und ihr soltet aufhören es zu glauben. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, zahlen wir immer noch viel mehr für Telekommunikationsdienste!!!

Ralf 22. März 2013 um 11:33 Uhr

Das erste Mal das ich, seit DSL Bereitstellung im Jahr 2002, froh bin auf dem Land zu wohnen.

ZITAT aus der FAQ:
Was beinhaltet die Internetflatrate?
Mit der Internetflatrate können Sie ohne Begrenzung von Zeit und Datenmenge den bereitgestellten Internetzugang nutzen. Die Kosten für den Zugang sind bereits von der monatlichen Grundgebühr abgedeckt.

Im Januar 2013 der Telekom den Rücken gekehrt und nun sehr zufriedener Kunde bei einem anderen Anbieter mit DSL 50.000

Christoph 22. März 2013 um 11:36 Uhr

@larrylaffer
Der Entertain Stream läuft über ein anderes “Protokoll”, Bildlich gesprochen, über der DSL-Leitung. Ich konnte bei mir bspw beobachten, dass ich trotz fehlender Zugansdaten im Router trotzdem Entertain nutzen konnte.

Kurz:
Entertain Volumen wird nicht mit eingerechnet.

Woran ich aber zweifel: technische Machbarkeit und tatsächliche Umsetzung. Ich sehe jetzt schon zig Kunden stöhnen, weil die Drosselung dann doch den Entertain Kanal lahmlegt.

Und wie gesagt. Das Volumen und eine etwaige Drosselung sind schon seit mehreren Jahren bekannt (und wenn ich mich recht erinnere wurde das auch schon hier im Blog kommuniziert.

Lucky 22. März 2013 um 11:40 Uhr

@Olli
Doch sehr viel, wie gesagt es wird die Youtube Option für 10 € extra geben und so weiter. Und wenn man eigene/bestimmte Dienste bevorzugt indem Sie nicht mit in den Traffic einberechnet werden spricht das gegen die Netzneutralität! Also informiere dich, bevor du mich dumm von der Seite anmachst!

@Helge
O2 (Alice) drosselt bei Bitstream Anschlüssen (realisiert über Telekom [10,20 € Leitungsgebühr verlangt sie]) ab 50 GB auf 1 Mbit/s. http://www.teltarif.de/o2-alic.....45283.html

THO 22. März 2013 um 11:40 Uhr

Das sind alles Schritte in Richtung NGN (Next Generation Network – http://de.wikipedia.org/wiki/N.....on_Network), in dem zwar alle bisherigen Kommunikationsdienste abgebildet werden sollen (Telefonie, Fernsehen, Internet), aber eben durch Priorisierungen und entsprechende Verträge mit Geschwindigkeitszusicherungen geregelt werden sollen.

Vorteil für die Allgemeinheit ist, dass auch wirklich genug Bandbreite für Dinge da ist, wo man auch für bezahlen möchte und dass eben nicht willkürlich einzelne Personen Terabytes an Daten von Tauschbörsen ziehen und das Netz verstopfen. Insgesamt ergibt sich volkswirtschaftlich gesehen ein Wohlfahrtseffekt – vorausgesetzt, der Markt regelt die Preise.

Nachteil ist ohne Zweifel die Netzneutralität, weil man die einzelnen Pakete mit Deep Package Inspection scannen muss, um die Inhalte zu erkennen. Dadurch entsteht dann zum Beispiel die Möglichkeit Telefonate zu priorisieren und möglicherweise auch separat vom Volumen zu berechnen/laufen zu lassen.

Vorteil für die Anbieter der Netze ist, dass sie Geld für die Nutzung bekommen – wer mehr nutzt, bezahlt in der Regel auch mehr. Wer mehr Qualität braucht, der auch. Im Extremfall kommt das Ganze einer perfekten Preisdiskriminierung sehr nahe, weil man keinen einheitlichen Preis mehr finden muss, sondern die Kunden unterschiedlich abkassieren kann. In der Regel dann eben deutlich höher als bei einer “Durchschnittslösung”.

Nachteil für die Anbieter ist allerdings, dass dann alle bisherigen Netze alle diese Leistungen anbieten könnten (Mobilfunk, Festnetz, Kabel, …) und es möglicherweise zu einem stärkeren Wettbewerb kommt.

Die einzige Einschränkung ist, dass das Internet “so wie jetzt” benutzbar bleiben soll, wenn man keine Premiumdienste nutzen will. Deshalb wird die Telekom sicherlich gerne das Internet “wie jetzt” etwas einschränken. Dadurch können sie eine entsprechende Leistung für den Standardnutzer garantieren, ohne dass jemand die Flatrate zu ihren Ungunsten ausnutzt.

Interessant werden die rechtlichen/regulatorischen Rahmenbedingungen werden, aber wir werden früher oder später nicht drum herum kommen. Trotzdem ist die Mentalität des Internets der freie, gleiche und neutrale Zugang. Aber es ist natürlich streitbar, ob dazu dann immer gleich das Laden von Terabytes darunter zu verstehen ist … ich persönlich könnte mit einer Beschränkung leben, die aber durchaus IPTV ermöglichen sollte.

LastOne 22. März 2013 um 11:41 Uhr

Ich muss sagen, diese Entwicklung betrachte ich doch mit etwas Sorge… gerade in Zeiten wo jeder TV, jede Microwelle, jeder Kühlschrank eine Netzanbindung hat… in Zeiten wo man mal locker 600 MB Updates für seine (i)devices läd, wo jeder App, jeder Firmware ständig updates nachschiebt… in Zeiten wo Musik unter iTunes, Amazon & co gekauft wird, wo es Online-Videotheken gibt….

Hypfer 22. März 2013 um 11:47 Uhr

Ich war ja auf der CeBit dieses Jahr..

Cloud Cloud Cloud Cloud Cloud Cloud Cloud Cloud Cloud.

Wie soll das bitte mit volumentarifen funktionieren?

Und hier noch ein schönes Video dazu: (Why Data Caps Suck: The Animated Examination)

Tom77 22. März 2013 um 11:48 Uhr

@Kai Sören Becker:
Das lag wohl ehr daran, dass das Netz total überlastet war.
Kann bei KD öfters vorkommen, da Kabel ein Sharedmedium ist.

Gedrosselt werden – laut AGBs – wobei auch nicht immer umgesetzt P2P.
Was oder welche Ports KD darunter auch immer verstehen mag.
Aber dann sich es 10GB pro Tag und auhc nur für diese Ports.
Und wer 10GB P2P Traffic am Tag hat, der sollte in der Tat sein Surfverhalten prüfen.

Aber zurück zu Thema:
Diese generelle Drosselung der Telekom ist ein Witz und macht den Anschluss schlicht unbrauchbar.
Wie ich schon sagte, dann doch lieber wieder Volumentarife.
So kann der Kunde – wenn er es denn benötigt, auch höhere Volumen gegen Aufpreis buchen.

Und weiß jemand, ob dieses un anderen Ländern ein Thema ist. Oder ist das wiedermal typisch deutsch?
Tja, so wird das nie etwas in diesem Land.

Tom77 22. März 2013 um 11:52 Uhr

@Kai Sören Becker:
Das lag wohl ehr daran, dass das Netz total überlastet war.
Kann bei KD öfters vorkommen, da Kabel ein Sharedmedium ist.

Gedrosselt werden – laut AGBs – wobei auch nicht immer umgesetzt P2P.
Was oder welche Ports KD darunter auch immer verstehen mag.
Aber dann sich es 10GB pro Tag und auhc nur für diese Ports.
Und wer 10GB P2P Traffic am Tag hat, der sollte in der Tat sein Surfverhalten prüfen.

Aber zurück zu Thema:
Diese generelle Drosselung der Telekom ist ein Witz und macht den Anschluss schlicht unbrauchbar.
Wie ich schon sagte, dann doch lieber wieder Volumentarife.
So kann der Kunde – wenn er es denn benötigt, auch höhere Volumen gegen Aufpreis buchen.

Und weiß jemand, ob dieses in anderen Ländern ein Thema ist. Oder ist das wiedermal typisch deutsch?
Tja, so wird das nie etwas in diesem Land.

olidie 22. März 2013 um 11:53 Uhr

So steht es bei Kabel Deutschland geschrieben:
Ab einem Gesamtdatenvolumen von mehr als 10 GB pro Tag ist Kabel Deutschland berechtigt, die Übertragungsgeschwindigkeit für Filesharing-Anwendungen bis zum Ablauf desselben Tages auf 100 Kbit/s zu begrenzen; aktuell wird eine Drosselung erst ab einem Gesamtdatenvolumen von 60 GB pro Tag durchgeführt.

Drossel ab 60 GB AM TAG!

David Stieglmeier 22. März 2013 um 11:53 Uhr

@ Christian (@lelei) Es waren noch Mark :D

Ich für meinen Teil bin keiner der unbedingt von allem eine Boxed Edition braucht, so lade ich Spiele oder Musik (Spotify) gerne auch einfach Online…. Bei aktuellen Spielen reden wir von einem Wert zwischen 10 und 20 GB durchschnittlich. Bei zwei Spielen könnte ich damit über 50% der 16000er knacken. Dann Rechne ich noch die knapp 10 GB von gestern um meine Virtuelle Umgebung zu updaten. Für eine einzel Person die ein “normales ich google mal ein bisschen was und bearbeite e-mails” verhalten hat kann ich es verstehen. aber ich glaube das viele T-Com Kunden über 75GB liegen. Sonst würde die option “Zusatzvolumen kaufen” keinen Sinn machen, da ja im Endeffekt die Kunden die mehr wollen den Ausbau finanzieren sollen.

Die zweite Frage die sich mir stellt, wie harmoniert das mit der Klausel im Vertrag das mindestens **kb/s zur Verfügung gestellt werden.

Anon 22. März 2013 um 11:53 Uhr

Wenn es soweit kommt und alle anderen Anbieter nachziehen kann ich nur auf Google Fiber hoffen oder auf Satelliten-Internet umsteigen.

Jörg 22. März 2013 um 11:56 Uhr

Kann sich noch jemand an die Flexiflat von Lycos erinnern (dürfte rund 10 Jahre her sein)? Da gab es einen Flat-Tarif, bei dem stufenweise (in Abhängigkeit vom verbrauchten Traffic) tarifiert wurde – wer wenig Traffic verbraucht hat, hat weniger gezahlt; wer viel verbraucht hat, hat eben mehr gezahlt (wobei das Ganze nach oben gedeckelt wurde).
Wäre zumindest mal eine Idee, über die man wieder diskutieren könnte.

Malibu 22. März 2013 um 11:56 Uhr

75GB / Monat würden mir persönlich reichen, ich komme (mit LTE) im Moment auf ca. 30 GB / Monat.
Klar, hätte ich einen Kabelgebundenen Anschluss bei dem ich nicht auf den Traffiic achten müsste wäre es mehr, aber 75GB bzw. 200 bei VDSL wäre wohl erst mal ausreichend.

Was ich aber nicht verstehe:

Warum drosselt man auf 384 KBit/s ??
Gibt es technisch nur diese eine Möglichkeit?
Ich sehe das bei den LTE-Kunden, die nach ihren 10 oder 30GB (je nach Tarif) ebenfalls auf steinzeitliche 384 KBit/s gebremst werden. Die Leute bekommen einen regelrechten Hass auf Vodafone. Mit 384 KBit/s macht nichts mehr Spaß, man kann sich kaum You*-Videos ansehen, Skype läuft nicht ordentlich usw.

Eine Drossel bei 1-2 MBIt bei LTE und 2-3 MBit bei kabelgebundenen Anschlüssen und die Kunden wüssten: “OK, ich hab es diesen Monat etwas übertrieben, aber ich kann das alltägliche im Web weiter machen aber vielleicht keine Filme mehr ausleihen”

Die angesprochene Quersubventionierung gäbe es dann zwar immer noch, die Kundenzufriedenheit würde aber nicht schlagartig in den Keller gehen…

Saenic 22. März 2013 um 11:59 Uhr

Wir haben in Deutschland sowieso beschissene Netze und sind beim Netzausbau das Schlusslicht. In anderen Ländern ist 100Mbit standard und da höre ich nicht sowas, dass gedrosselt wird. Da fragt man sich doch, was die Netzbetreiber falsch machen, wenn es wo anders prima funktioniert und nur bei uns nicht.

Stephan 22. März 2013 um 12:01 Uhr

Uh yeah! Für mich bedeutet das in nem 4-Personen-Haushalt, dass jeder 18,75GB/Monat zur Verfügung hat (bei der 75GB Grenze, da nur DSL 2000). Pro Woche pro Person also nur ~ 4,7 GB am Tag also nur ~670 MB.

Es würde also bedeuten, dass ich ggf. nur ein 1080p oder 720p Video (für ~15 min) anschauen könnte (natürlich nur durch vorheriges, stundenlanges buffern bei DSL 2000), um damit bereits mein Tageslimit auszureizen. Updates für Games über Steam oder Tablet/Smartphone sind da ja noch nicht mit eingerechnet.

Dann hoffe ich mal, dass es nicht so kommen wird, denn Alternativen sehe ich nicht :-/

Dennis 22. März 2013 um 12:08 Uhr

Bevor die anfangen zu drosseln, sollen die erstmal ganz Deutschland abdecken können. Egal ob jetzt Telekom oder ein anderer Betreiber. Bei meinen Großeltern liegt derzeit noch gar kein DSL an. Und heutzutage mit nem 56k Modem zu hantieren ist ja wohl richtig doof!

Dominic 22. März 2013 um 12:14 Uhr

Ich bin Telekom-Entertain Kunde und habe VDSL 50.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das kommt. Alles blabla.

Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass die ihre Kunden derart einschränken? Alles im Internet, und wirklich egal was, wird immer größer, hat immer mehr Datenvolumen. Da wäre eine Drosselung ein richtig heftiger Eingriff. Und was hätte die Telekom auch davon?

Sie schreiben etwas von “Der Ausbau kostet Milliarden” – dann sollen sie jetzt damit anfangen. Wenn sie drosseln, kriegen sie die Millarden auch nicht schneller.

Und: Wenn nicht alle Provider (und das sind VERDAMMT VIele) mitziehen, schießt die Telekom sich selbst ins Knie und dann haben die einen so dermaßen hohen Kundenschwund, dass die den Ausbau aus eigener Tasche bezahlen dürfen.

Lustig ist aber auch, die Kosten anzusprechen. Nach wie vor ist die Telekom mit einer der Teuersten Anbieter auf dem Markt. Qualität kostet aber eben. Ich bin dort sehr zufrieden – ja ich weiß, dass viele Andere auch andere Erfahrungen gemacht haben, aber ich gehe jetzt mal von mir aus.

Fakt ist:
Dieses Thema hat jetzt schon so hohe Wellen gemacht, dass ich es mir nicht vorstellen kann, dass die Telekom sowas durchzieht. Dann wärs echt vorbei, für Viele.

Olaf 22. März 2013 um 12:18 Uhr

Dann könnten Maxdome und Watchever und wie sie alle heissen aber ihren Laden dicht machen. Da wäre ja selbst der Sprit zur Videothek billiger ;-)

Бастиан ★ (@bavarazzi) 22. März 2013 um 12:29 Uhr

@Kai Sören Becker (@ksbckr)

das ist keine direkte Drosselung sondern denn ist einfach das Sequment überlastet und daher schwankt der Downstream zwischen 8 und 32 Mbit, das ist aber bei KD bekannt, besonders zwischen 18:00 und 23:00 Uhr. Und mit 8 Mbit bist du noch gut bei ^_^

Jens 22. März 2013 um 12:42 Uhr

Frechheit! Ich habe mir ein Auto gekauft, das 250 kmh fährt. Und jetzt darf ich nur 50 kmh fahren! Manchmal sogar noch weniger!! Und was noch viel schlimmer ist: Blockierender Verkehr! Andere Fahrer auf den Strassen, die verhindern, dass ich so schnell fahren kann, wie ich will! Ich habe SOOO viel Geld für mein Auto ausgegeben und jetzt gibt es nicht genug Strassen! Das ist Freiheitsbeschränkung! Es muss doch wohl genug Strassen geben, dass jeder immer volle Geschwindigkeit fahren kann und nie im Stau steht! Sonst müssen halt mehr Strassen gebaut werden, man zahlt ja schliesslich genug KFZ-Steuern!!!

Ernsthaft: Wer glaubt, dass alle immer volle Geschwindigkeit bei ihrem Internetanschluss ausnutzen können, und das zu den aktuellen Billigpreisen, spinnt. Natürlich wird jede Infrastruktur für durschnittliche Nutzung gebaut und nicht für durchgängige Maximalnutzung. Natürlich gibt es dann, wenn es Peaks gibt, Engpässe. Stattdessen alles auf Maximalnutzung auszubauen, ist eine groteske Idee. Natürlich sind Extremnutzer von Infrastruktur Schmarotzer, die sich von anderen Quersubventionieren lassen. Mit diesen Leuten braucht man kein Mitleid haben. Wenn die anfangen, von “Netzneutralität” zu faseln, dann kann man sie auslachen, mehr ist das nicht wert.

Wer immer eine schnelle, voll ausnutzbare Infrastruktur haben will, muss sie explizit mieten. Eine garantiert schnelle Leitung ist aber nicht für 25, 50 oder 100 Euro im Monat zu haben – da muss man Geld in die Hand nehmen. Echtes Geld. Viel Geld.

Ach, das soll dann doch nicht sein? Wie überraschend. Billig und doch alles.

In den letzten Jahren wurde mit Billigpreisen versucht, soviele Kunden wie möglich zu gewinnen. Die Phase ist abgeschlossen. Gleichzeitig ist in den letzten Jahren der Traffic explodiert, auch der legale. Klar kommt es jetzt zu einer Phase, bei der die Preise wieder auf normales, wirtschaftliches Niveau steigen und bei der man nicht jeden Missbrauch durchgehen liess, wie es früher noch gängig war. Gibt halt nur ein paar Kunden, die davon profitiert haben und die jetzt schreien. War zu erwarten. Aber schaut in eure Verträge: Wenn ihr Bestandskunden seid und keine entsprechenden Klauseln drinstehen, dann habt ihr Glück. Klar, Wechseln ist nicht mehr so einfach, weil einem keiner mehr solche Verträge anbietet. Aber ihr profitiert halt davon, dass die Vertriebler früher etwas doof und gierig waren. Heute könnt ihr halt auf euer Recht pochen und euch von allen anderen quersubventionieren lassen, solange der Vertrag läuft. Man ist damit widerlicher Schmarotzer, hat aber recht.

Aleksandar 22. März 2013 um 12:43 Uhr

Das Thema ist uralt.

Die, die es am meisten trifft sind die Raubkopierer & Contentschmarotzer und die ziehen dann halt wie Nomaden von Provider zu Provider weiter … bis sie gar keiner mehr will. Und das wäre auch gut so.

Lucky 22. März 2013 um 12:57 Uhr

@Jens
Lieber Jens, bitte melde doch deinen Internetanschluss ab und rede bei deinem Stammtisch, denn von Internet hast du 0 Ahnung. Vielleicht wäre auch ein Internetführerschein für dich angebracht, da du wohl mit diesem Medium nicht umgehen kannst. Frag mal die leute vom DECIX oder AMCIX ob die für durchschnittliche oder maximale Nutzung bauen und ob sie sogar noch reserven haben. Ach übrigens über Schmarotzer kannste auch bei deinem Stammtisch reden und über ALGII Empfänger und die faulen Griechen usw. Nur weil du Unfähig bist eine Technik zu nutzen sind die anderen gleich Schmarotzer. Weiterhin ein schönes Leben mit deinem BWL/VWL Studium.

schischa 22. März 2013 um 13:06 Uhr

@Jens: die sogenannten Schmarotzer sind dummerweise auch die, die das meiste Geld für den (zumindest gehe ich davon aus) von dir gemeinten Content ausgeben…

JMK 22. März 2013 um 13:27 Uhr

schade, dass man hier keine Nutzer blockieren kann. Was dieser Jens jedes mal absondert ist an Dummheit nicht zu überbieten.

max 22. März 2013 um 13:36 Uhr

… die Telekom drosselt heute schon bei mir … habe einen vdsl 50.000 Anschluss inkl. Entertain & HD Paket und kann absolut nie youtube videos anschauen die nicht ewig nachladen bzw. ruckeln. Es geht nur ruckelfrei und ohne vorbuffern über einen Proxy, hier ruckelt nie ein youtube bzw. Maxdome HDvideo. Vor ein paar Monaten verkündete die GF der Telekom das google / youtube für den hohen Traffic bezahlen müsste, den Sie “verursachen” :)

Ausserdem ist das inoffizielle Kabel Deutschland voll von Beschwerden einer Drosselung ab 10 GB pro Tag. Viele sind nicht bei OCH bzw. p2p Netzwerken unterwegs werden dennoch auf 100kbit/s gedrosselt obwohl Sie eine 100mbit Leitung bezahlen und diese 10 Gb / TAG nach ca. 20 Minuten saugen somit aufgebraucht haben.

Die einzigen ISP Anbieter wären hier nur noch 1&1 sowie mnet münchen die mir einfallen die keine Drosselung in den AGBs haben und auch im Marketing darauf hinweisen (echte Flatrate ohne Volumenbegrenzung)!

Habe gestern meinen Tcom Vertrag gekündigt!

Vielen Dank, wir belegen schon einen der letzten Plätze im weltweiten Ranking der Industrienationen. Sogar Rumänien. Lettland sind weit vor uns!

shx 22. März 2013 um 13:37 Uhr

@caschy
Kabel Deutschland drosselt, ja.
Allerdings ausschließlich auf Filesharingports, und auch nur da. D.h. wenn ich ein bestimmtes Volumen am Tag über Filesharing verbraten habe (mindestens 10GB am heutigen Tag, soll aber in der Praxis angeblich wesentlich höher liegen – KD spricht von 60), wird meine Bandbreite für Filesharing bis 0 Uhr des nächsten Tags auf 100 kbit/s gedrosselt. Normale Anwendungen wie Videos, Onlineradios, simples Surfen oder Downloads über Port 80/443 funktionieren weiterhin mit der gebuchten Geschwindigkeit. 300GB Volumen monatlich für Filesharing ist meiner Meinung nach fair – ja, solche Netzwerke haben auch legale Nutzungen – aber doch nicht für 300GB monatlich. 60x Linux im Monat – 2x am Tag?

Zum Drosselungsthema: Meines Erachtens ist das momentan der Versuch Druck auf Google & Co. aufzubauen, sich doch an den gestiegenen Kosten für Datenübertragung zu beteiligen – da ist die Telekom doch schon seit ner Weile ganz vorn dabei – und ja, ich halte das ganze durchaus für diskussionswürdig – wenn beide Seiten von ihren extremistischen Positionen Abstand nehmen und sich irgendwo in der Mitte treffen – das selbe gilt übrigens auch für Gema-Google – ich kann nicht einem Unternehmen mehr Kohle für irgendwelche Lizenzen abnehmen wie es damit verdient.

Voo 22. März 2013 um 13:45 Uhr

@ Jens: Du scheinst aber auch gar keine Ahnung zu haben. Guck dich doch mal in anderen EU Ländern um, wie die TK-Preise aussehen, z.B. in Österreich. Die kriegen z.B. auch bei Mobilfunk bessere Preise hin als wir und sind sicher kein Billiglohnland.

Und implizit den anderen Lesern hier, die sich über die Drosselung aufregen, Schmarotzertum zu unterstellen, ist frech und beleidigend.

Geh woanders spielen.

Mischa 22. März 2013 um 13:45 Uhr

Wo kann man denn das verbrauchte Trafficvolumen am Rechner ablesen?
Braucht man da etwa extra Software?
Ich habe auf meinem Tablet alleine schon letzten Monat 90 GB verbraucht.
Würde mich sehr interessieren wie es auf meinem Rechner war.

Christoph 22. März 2013 um 13:50 Uhr

@Voo.

Ähm… Natürlich kostet in Deutschland dieses und jenes mehr. Irgendwie wollen ja die Manager fürs Däumchendrehen bezahlt werden. Mal ganz abgesehen von den Abfindungen.
Nichts ist umsonst.

Hansecowboy 22. März 2013 um 14:02 Uhr

Auf netzwertig.com wurde in einem Artikel vor einige Zeit darauf hingewiesen, dass es ohne Facebook, Google, YouTube & Co einen deutlich geringen Bedarf an blitzschnellen Breitbandanschlüssen gäbe. Die Erhöhung der Bandbreite und Einführung von ADSL, ADSL+ etc. machte das “Multimedia-Web” wie wir es heute kennen erst möglich. Jetzt über den Traffic zu jammern, macht eigentlich keinen Sinn. Denn für wenig Datenvolumen (Mail, Browsing) brauche ich kein VDSL & Co. Insofern ist auch das Argument der Quersubventionierung nicht richtig. Denn bereits jetzt zahlen jene, die wenig Traffic beanspruchen in Form eines “DSL light” etc. Vertrages weniger als jene, die viel Traffic und Speed wollen und daher die teuren Tarife abschließen. Vielmehr entspricht die Vorgangsweise einer versteckten Preiserhöhung ähnlich wie Verringerung der Packungsgrößen bei gleichem Preis bei Lebensmitteln.
Und klar zielt so etwas – siehe Deal mit Spotify im mobilen Netz – ja weniger auf Endkunden ab, als auf die Inhalteanbieter. Denn wenn ausreichend Datenvolumen für den Konsumenten zu teuer wird, wird er sich in der Nutzung einschränken bzw. auf einige wenige Dienste fokussieren. Das geht natürlich zu Lasten der Inhalteanbieter, die dann gezwungen werden, einen “exklusiven Deal” mit dem Netzbetreiber abzuschließen, damit Ihr Geschäft weiter funktioniert. Im übrigen sorgen lt. netzwertig.com Abkommen der Netzbetreiber untereinander dafür, dass sie sehr wohl eine Vergütung für den Traffic durch ihre Netze erhalten – sei es in Form direkter Umsätze für Transitleistungen, oder über den “Austausch” von Datentraffic mit anderen Netzbetreibern (Peering), siehe auch hier: http://mrtopf.de/blog/politik-politics/nn1/?. Den netzwertig-Artikel gibt es hier: http://netzwertig.com/2013/02/.....etreibern/

Klaus 22. März 2013 um 14:03 Uhr

>Johannes 22. März 2013 um 10:56 Uhr

ich finde das argument der telekom eigentlich doch ziemlich nachvollziehbar. das datenvolumen steigt, jeder will immer schnelleres netz und die preise müssen fallen.

Dann hast du nicht richtig nachgedacht.
Niemand zwingt die Telekom,die Presie zu senken.

Die Telekom könnte Probemlos 1 mbit/s für 20€ anbieten,20 mbit/s für 50€ u.s.w
Damit würden die die nur e-mails nutzen wollen,weniger bezahlen,und die die veil nutzen mehr.

Denn wer 100 gb im monat durchs netzt jagt,der will sicher mehr als 1 mbit/s.

Dieses Drosslungen dienen auschließlich dazu die kunden in Krimminler absicht abzuzocken,indem man man für eine bereits bezahlte Leistung nochmal geld verlangt.

GrrrBrrr 22. März 2013 um 14:04 Uhr

@ Jens – Stimmt – über Leute wie dich, lache ich einfach nur. Jedes Blog hat seinen Troll, nicht wahr? Was ich aber nicht verstehe, warum bin ich ein Schmarotzer, wenn ich für eine Dienstleistung zahle? Du solltest den Begriff “Schmarotzer” mal googlen.

@All – Drosselt Unitymedia eigentlich auch? Ist doch mit KabelDeutschland verwandt, wenn ich mich nicht irre.

Klaus 22. März 2013 um 14:15 Uhr

Technikfaultier 22. März 2013 um 11:20 Uhr

Die testen natürlich auch mal vor, wie viele Wellen so etwas schlagen würde.

Wenn die aber wirklich mal etwas Handfestes in dieser Richtung verkünden, dann bin ich der erste der mit Fackel und Mistgabel vor der Zentrale in Bonn steht. 

Aha,wenn es also zu Spät ist,dann sagst du auch mal das du es Doof findest?
Das einzige was mcih stört ist,das so egtan wird als würde etwas neuses passiern.

Telekom,Vodafone,O2 und e-plus drosseln bereits aktiv,
Also müsstest du bereits seit Jahren mit Fackel und MIstgabel in Bonn stehen,und auch in Düsseldorf.

Klaus 22. März 2013 um 14:18 Uhr

Christoph 22. März 2013 um 11:36 Uhr

Kurz:
Entertain Volumen wird nicht mit eingerechnet.

Genusso wenig wie Youtube Volumen,wenn du für Youtube bezahlst.
Schließlich bezahlt man ja für Entertain 10€ zusätzlich im Monat.

Jomei 22. März 2013 um 14:28 Uhr

Das wird gemach, wie es zB Vodafone auch macht. 75GB und dann Drosselung. Oder fuer weitere zB 19.95 darfst noch einmal 75GB nutzen. Und wenn die TKom das System eingebaut hat, damit die Drosselung sofort wieder aufgehoben wird, dann wird das auch kommen. Und in wenigen Monaten haben alle anderen Anbieter nachgezogen.

Torti_78 22. März 2013 um 14:41 Uhr

“Bisher ist es so, dass sämtliche Nutzer die intensivere Nutzung einiger quersubventionieren.”
Bei einer Flatrate ist das so…
Beim Telefon ist ihnen das Flatrate Modell scheinbar eher willkommen, weil die wenigsten die Flatrate bräuchten, nur sind Tarife ohne Flatrate rar.
Wenn der Telekom das Modell nicht gefällt, sollen sie ihren Tarif am besten nicht mehr Flatrate nennen und auch verschiedene Volumen anbieten. Das wollen sie aber auch nicht, da die Wenignutzer dann weniger zahlen müssten…

Sumit 22. März 2013 um 14:43 Uhr

Gut dass i grade auf kabelBW gewechselt bin. Keine scheiss lahme un instabile telekom leitung mehr weil ein verteilerkasten zu weit wegstehen würde.

NeNeNe 22. März 2013 um 14:47 Uhr

Ich sag nur abwarten und Tee trinken. Wenn es kommt, ist es vllt. an der Zeit, das Festnetz zu kappen, nur noch einen Internet-Anschluss (z.B. Kabel) zu besorgen und über die Allnet-Flat zu telefonieren :-)
Viele haben ja sowieso doppelte Kosten, für Mobil und Festnetz. Dann wird Festnetz eben noch seltener…

Jens 22. März 2013 um 15:38 Uhr

Telekom ist der größte Dreckladen überhaupt! Zahle seit zig Jahren für ACHTUNG DSL 6000 mit Call & Surf für ca. 35/Monat. und was habe ich für speed? grad mal DSL 3000 und zahl aber schön kräfig wieter und es tut sich einfach nix bei denen.. absolut nix!!

Laura 22. März 2013 um 16:11 Uhr

Ich mag die deutsche Telekom sowieso nicht, von dem her können die machen was sie wollen! Weil ich habe der Deutschen Telekom schon lange der Rücken gekehrt;
Ich habe noch nie so eine Hals Abscheider Bande gesehen wie die Deutsche Telekom, und hier sieht es man es wieder;
Fast in jedem Haushalt werden die Datenvolumen immer großer und der Deutschen
Telekom ist nichts anderes eingefallen als die Datenvolumen zur Drosseln und in 2 Monate kommt dann die kosten Erhöhung für die Flatrate!!!

Metin 22. März 2013 um 16:21 Uhr

Ich bin der Meinung, dass die Telekom den richtigen Weg geht. Ich wäre bereit für mehr Datenvolumen zu zahlen. Besser wäre es auch, dass man die Drosselungsgrenze in dem Monat mit einem einmaligen Gebühr erhöhen könnte.

metbaer 22. März 2013 um 16:53 Uhr

SOLLTE die Telekom ernsthaft eine Umsetzung solcher Pläne durchführen, wäre ich ziemlich angefressen. Sowas erwarte ich eigentlich von einem Billig-, aber nicht von einem selbsternannten Premiumanbieter. Ich bin als Telekomkunde (naiverweise?) davon ausgegangen, dass ich mehr zahle, weil das Geld in den Netzausbau zwecks Kompensation des wachsenden Traffics investiert wird. Pustekuchen?
Andererseits: Vielleicht ist das ganze auch nur ein Versuchsballon? Einfach mal abklären, wie die generelle Stimmung zu solchen Drosselungen ist bzw. aus dieser ableiten, ob evtl. ein Markt für Volumentarife besteht? Ich wäre nicht überrascht, wenn das ganze mit der Aufstellung eines neuen Tarifportfolios zusammenhängt: In Zukunft evtl. einerseits die alten Flats (mit dann höheren Preisen) und ‘neuen’ Volumentarifen für all jene, die jetzt schon sagen “Ich brauch ja eh nicht so viel” oder “Ich will mit dem, was ich jetzt zahle, nicht die Vielnutzer mitfinanzieren?!” zu niedrigeren Preisen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Telekom tatsächlich so blauäugig ins offene Messer rennt – die müssen ja wissen, was für Reaktionen ein solcher Vorstoß hervorruft. Aber andererseits – vielleicht bin ich da auch wieder zu naiv! ;)

Matt Kay (@Matt2Kay) 22. März 2013 um 16:59 Uhr

die telekom könnte stattdessen auch eine zeitmaschine bauen und 5-6 jahre zurück reisen, da hätten sie dann ebenfalls ihre volumen-tarife. sorry, kein verständnis meinerseits.

3k 22. März 2013 um 16:59 Uhr

Ich bau mir sowieso grad ein Baumhaus im Frankfurter Rechenzentrum, die Telekom wollte schon vor Jahren nicht mehr bei meinen 10 Petabyte Torrent-Traffic im Monat mitspielen :(

Dominic 22. März 2013 um 17:09 Uhr

Nochmal ich und kurz:

Volumentarife sind definitiv Auslaufmodelle.

Trend im mobilen Bereich ist ja wohl auch ganz klar: Flat für alles. Da ist es nur noch eine Frage der Zeit bis auch der Traffic egal ist.

Georg 22. März 2013 um 18:02 Uhr

Fakt ist, die Telekom macht NICHTS in Sachen Ausbau. Statt auf moderne Glasfasertechnologie wird nur auf Vectoring gesetzt. Gleichzeitig wird die vorhandene Bandbreite mehrfach verkauft. Die Telekom verkauft uns also etwas, was sie nicht besitzt. und flennt nun rum das sie sogar von der erfundenen Ware zu wenig hat o.O

Muss ich für so etwas Verständnis haben? Es ist ganz einfach: Die Telekom hat in den letzten Jahren massiv verkackt, von Support über Preise bis zum Angebot. Hätte isch alles mit Netzausbau regeln lassen können, die Telekom könnte damit werben das sie mir das tolle neue Netz gebracht hat, TV-Kabel wäre unattraktiv. Stattdessen ist dieser Laden gierig wie sonst nix und versucht bis aufs Äußerste, die vorhandene Bandbreite auszunutzen.

Schaut mal in die Schweiz: Da bekomme ich für 25-30 CHF (also ca. 22-25 Euro) 10MBit, im Down- UND Upstream. Immer und garantiert, ohne Drosselungen, ungewünschten Varianten des QoS etc. In Deutschland zahle ich beim Reseller 20-25 Euro für 32MBit, die ich auf dem Papier nur für den Download habe, und davon gerade mal einen Bruchteil bekomme. Bei der Telekom zahle ich für den gleichen Mist noch mehr.
In Kuhdörfern in den Toggenburger Alpen bekomme ich per Glasfaser ein besseres Netz als in Deutschland in Randlage von Mittelzentren. Traurig, traurig.

Eine Runde Mitleid für den rosa Riesen.

Thomas-T 22. März 2013 um 18:58 Uhr

Also ich finde 75GB viel zu wenig bei einer 50er Leitung sind die so schnell zusammen.

Ich Persönlich würde die 75GB auch schnell zusammen bekommen, schaue viel Livestream wenn ich da 8 Stunden Livestream an lasse bei 1080p kommen paar GB zusammen..

Und ich kenne über bekannte Leute die machen am Tag manchmal 300GB…

Carsten 22. März 2013 um 19:30 Uhr

Natürlich gibt es auch hier zwei Seiten der Medaille…

Ich sehe es so, wie LastOne; in Zeiten von Videotelefonie / Skype / Hangout usw, Datenspeichern bei (Drop-)box und co, Onlinevideotheken und -videorecordern (save.tv oder bong.tv zB) oder Youtube und Vimeo, mit Onlinespielen, HD Stream hier oder da… Die Liste ist unendlich und wir brauchen hohe Geschwindigkeiten sowie ständige Verfügbarkeit – eine Bandbreitenbegrenzung geht gar nicht. Zumal die Anbieter, wenn sie Extragebühren verlangen, nicht mit einer Flatrate werben sollten. Man hat zwar unbegrenztes Datenvolumen, aber eben nur begrenzt in der höchsten Geschwindigkeit, mehr wäre zu bezahlen.

Wir alle wollen schnelles Internet und das zu einem günstigen Preis, egal ob per Mobilfunk oder via (V)DSL bzw. Kabel.

Aber der Ausbau und Unterhalt der Netze kostet nunmal Geld und die Mitarbeiter in der Kundenbetreuung, der Techniker vor Ort oder die Hardware wollen auch bezahlt werden.

Ist das Internet oder der Mobilfunk mal nicht oder nur eingeschränkt bzw. langsam zur Verfügung, wird auf den Anbieter geschimpft.

Theoretisch müsste es eine Palette verschiedener Tarife geben, so dass der Kunde sich das passend zusammenstellen kann, und die Anbieter müssen diese Preises vernünftig kalkulieren.

Es muss einen uneingeschränkten Flatrate-Tarif geben, wie bisher ohne Bandbreitenbegrenzung. Für Leute, die eben viel schnellen Traffic benötigen. Der “Normal-Verbraucher”, der nur Onlinebanking macht, eMails versendet und bei Facebook rumsurft, für den muss es auch einen schnellen Tarif, aber mit weniger Volumen geben.

schinderhannes 22. März 2013 um 19:53 Uhr

Bei all den Kritiken muß man doch ehrlich zugeben, dass die Internet-Zugänge in den letzten Jahren immer schneller und immer billiger (günstiger) geworden sind.
Nicht dass ein falscher Eindruck entsteht, auch ich habe was gegen jegliche Art von Beschränkungen.
Trotzdem hätte ich da mal ne Frage @Lucky:
Wie um Himmels Willen kommt man auf Downloadmengen von 500 – 1000 GB im Monat?

Lucky 22. März 2013 um 20:42 Uhr

@schinderhannes
Aber gerne beantworte ich deine Frage, obwohl ich das schon in den Kommentaren tat.

Ich habe kein TV sondern konsumiere Medien via Internet, dh. höre 24/7 Internetradio, schaue mehre Stunden Youtube/Mediathek oder ähnliches, Leihe Videos in HD aus, nutze meinen Homeserver um Unterwegs auf private Daten zuzugreifen, Nutze Clouddienste um Daten zwischenzuspeichern. Diese 1 TB im Monat sind auch eher Ausnahmen, normal bewegt sich der Traffic zwischen 300-600 GB. Ach übrigends besitze ich auch mehre Rechner (mit ArchLinux, dh. habe öfters mal Updates). Auch Online Backups nutze ich mehr oder weniger regelmäßig für bestimmte Daten.

FriedeFreudeEierkuchen 23. März 2013 um 10:51 Uhr

@Georg: der von dir zitierte Preis in der Sdhweiz scheint nicht die Regel, sondern die Ausnahme zu sein. Nach einer kurzen Recherche konnte ich nur Preise vergleichbar zu uns oder teurer finden.

Angesichts der hier schon zitierten Traffic-Preise aus dem Webhosting Bereich (z.B. Hetzner 6,90€/zusätzliches TB) fallen mir keine rechten Argumente für die Drosselregelung der TKom ein.

Von allen Zugangsprovidern wurde in den letzten Jahren massiv für die Power-Nutzung des Internets getrommelt. Teilweise wurde sogar mit Filesharing geworben. Wenn jetzt der Bandbreitenhunger zunimmt, dann ist das eine logische Folge der Werbung und dem veränderten Konsumverhalten.
Bei den Drosselungen scheint es sich somit mehr um Interessenskonflikte mit den hauseigenen TV-Angeboten zu handeln.

Peter 23. März 2013 um 12:47 Uhr

Ich habe VDSL 50 und Entertain von die Telekom.

Laut Datenzähler kommt im Monat mit allen (Fernsehen und auch mal ein paar Videos on Demand) rund 260 MB zusammen.

Laut Vertrag im kleingedruckten, kann die Telekom ab 200 MB drosseln. Bisher ist dies aber noch nie passiert. Selbst am Monatsende bleibt die volle Bandbreite.

Laut eine Anfrage zählt die Telekom die Entertain Nutzung nicht dazu. Wie viel Volumen jetzt 1 Monat TV genau ausmacht kann ich nicht sagen.

Aber noch was bevor jetzt alle auf die Telekom hacken.

Bei Vodafone und 1&1 steht auch schon seit langen das, dies bei mehr wie 100 GB die Bandbreite drosseln.

Ich bin selber zufrieden mit die Telekom auch wenn ich nicht bei denen arbeite.

Was mir aber ärgert ist wenn diese Thema nur gegen die Telekom gerichtet ist.

Warum schreiben die Medien nicht das bei die anderen Anbieter eine ähnlich Drosselung schon längst vorhaben ist?

Gleiches Recht für alle.

Oder kann es sein das Vodafone und 1&1 jetzt viel mehr Geld in TV, Print und andere Werbung investieren wollen und die Verlage und Sender die davon profitieren werden, jetzt wohl Stimmung gegen die Telekom machen sollen?

Unter den Motto “Liebe Telekom wenn du dein Marketing Budget nicht erhöhst, dann müssen wir hat zu Gunsten unsere besser zahlende Mandaten mal negative Stimmung machen!.”

FlyingT 23. März 2013 um 12:56 Uhr

@Mike Wie kommt man denn auf 2 TB Traffic? Nur so interesse halber

jn 23. März 2013 um 13:40 Uhr

Mir stellt sich völlig naiv folgende Frage: Bin ich solage Bestandskunde und von Änderungen dieser Art verschont wie die Laufzeit meines Vertrages ist? D.h. ab neuer Laufzeit bin ich dan direkt mitbetroffen?

So wie ich die Telekom bisher erleben durfte: Ja.

coriandreas 23. März 2013 um 16:47 Uhr

@Alex Genau so sehe ich das auch: Einfach über den FON-Router endlos surfen. Ab sofort sogar an wechselnden Standorten! Mal sehen, wann FON wieder Geschichte ist…? Ist Deutschland nun eine ernstzunehmende Wirtschaftsmacht mit Potential und Innovation? Oder baut Deutschland ab und spart sich zu Tode?

Aljoscha Heß 23. März 2013 um 17:08 Uhr

…..Bisher ist es so, dass sämtliche Nutzer die intensivere Nutzung einiger quersubventionieren….. Da geht mir echt die Hutschnur hoch!
Ich bin nun seit knapp 3 Jahren zufrieden umgestiegen von Telekom weg zu Kabel Deutschland und fahre bei fast 100facher Leistungssteigerung auch noch knapp 10€ günstiger im Monat.

Über Jahre habe ich mit 384kbit/s für 39,90€ den Ausbau in Großstädten “quersubventionieren” müssen ohne Aussicht auf mehr Bandbreite.

Natürlich sollte Leistung- oder Verbrauchsgerecht abgerechnet werden. Dazu sollte aber erst einmal jeder gleiche Möglichkeiten bekommen, egal ob Dorf oder Stadt.
Zumal Teile der Telekom noch heute staatlich getragen/subventioniert sind frage ich mich, warum die Infrastruktur allgemein nur in Schwerpunkten, wie z.B. Großstädten ausgebaut wird und nicht auf dem Land.

Wenn also Leistung- oder Verbrauchsgerecht abgerechnet werden sollte, dann kann mit DSL Light ja schon die Berechnung der monatlichen Grundkosten nicht mehr stimmen, oder liege ich da falsch?

Vielleicht sollte man also neben Volumen erst einmal an der Grundgerechtigkeit von Tarifen arbeiten. Dann verliert man auch keine Kunden an die Wettbewerber.

Daniel 24. März 2013 um 12:38 Uhr

Aljoscha Heß, du hast etwas erwähnt, das in der Diskussion bisher vergessen wurde. Es gibt viele Telekom-Kunden, die mit ihren DSL-Light Tarifen oder anderen Best-Effort Leitungen den Netzausbau in Ballungszentren subventioniert haben, obwohl sie selbst seit teilweise vielen Jahren mit geringen Bandbreiten leben mussten.

Dass die Telekom sich nun endlich (!) um den Netzausbau zu kümmern scheint, ist ja lobenswert. Wie sie das anstellt, nämlich durch eine Schröpfung vieler Kunden, ist aber keinesfalls akzeptabel! Auch wenn das Unternehmen mit dem Festnetz-Breitband-Internet nicht so viel Geld verdient hat, wie man es sich im Vorstand wünscht, so steht doch fest, dass DSL seit jeher ein profitables Geschäft war.

Wieso der Ausbau mit diesem Gewinn nicht bereits früher begonnen würde, verstehe ich nicht. Dies jetzt auf langjährige Bestandskunden abzuwälzen, könnte sich rächen …

Peter 25. März 2013 um 09:01 Uhr

Mal was anders (dies wird manche nicht passen aber es wäre ein Ansatz)

Deutschland ist in Sachen, Netzausbau sowohl im Festnetz wie auch Mobil sagen wir mal ein Entwicklungsland.

Wenn es jetzt eine Garantie gäbe das sagen wir mal in spätestens 5 Jahre beinahe jeder (außer die Einsame Alpen Hütte) eine Mindest Bandbreite von DSL 6000 hätte und sehr viele deutlich mehr, um wie viele Euro wärt Ihr bereit im Monat mehr dafür zu zahlen?

Wie gesagt es gibt eine Garantie das diese Extra Geld allein für ein bessern Ausbau auch in die Fläche investiert wird.

Zwar weiß ich nicht genau was jeder denkt aber ich könnte mich vorstellen das, dies meisten so denken

Mehr Zahlen wozu den? Die sollten liebe die Preise auf ein Wert von 10 Euro im Monat senken, dazu noch VDSL 50 für jeden und ohne jede Drosselung auch wenn ich mal 3 TB verbauche!

Bei die Vergleich mit Tarife im Auland muss man aufpassen. Sicherlich gibt es in manche Länder billigere Tarife. Wer aber ein wenig weiter schaut, wird erkennen das, die Tarife in Deutschland im unteren Mittelfeld sich bewegen

Dann zum Einwand.

Ich habe ein Telekom Anschluss wo ich 35 Euro im Monat zahle. Dabei telefoniere ich überhaupt nicht. Ergo ich zahle 35 Euro alleine für mein Internet.

Wer wirklich nicht telefoniert, der sollte mal seine Augen öffnen nach alternative Angebote. Es gibt durchaus Anbieter die ein Festnetz DSL mit gute Bandbreite für Preisen um die 20 Euro im Monat anbieten. Gut hier müsste man für jeden Telefon Gespräche extra zahlen, aber wer dies eh nicht tut, den dürfte es egal sein.

Alos nicht immer rumhacken, sondern neben die Suche nach trivialen You Tube Videos auch mal nach Alternativen schauen.

Lucky 25. März 2013 um 10:24 Uhr

@Peter Für Internet/Festnetz würde ich maximal 50,00 € im Monat ausgeben da mir mehr nicht möglich ist. (dh. 10 € mehr als für bestehenden Tarif) Dafür fordere ich eine Mindestbandbreite die zugesichert ist und garantiert nicht unterschritten wird und das alle Services gleich behandelt werden (Youtube ausbau, P2P). Bsp: möchte ich bei einer bis zu 16k Leitung mindestens die hälfte 8-10k als Bandbreite zur Verfügung haben die weder gedrosselt, noch geshaped oder sonstwas wird, wenn ich das will mach ich das an meinem Router selbst! Achso Router auch ein guter Punkt, ich möchte jeden Router anschließen können und nicht gezwungen werden einen vom Provider zu nutzen und fordere die herrausgabe aller Zugangsdaten (Internet/VoIP), da VoIP jedenfalls über NGN eh nur über den zugehörigen DSL anschluss gehen.

Falls das mit dem Traffic Probleme geben sollte, fodere ich 500 GB inklussiv Volumen und jede weiteren 500 GB für 5 €, aber da auch Netzneutral und nicht Dienste gebunden. Bsp. Würde DSL 16k 35 € kosten und 500 GB Traffic beinhalten, wenn ich nun 900 GB Verbrauche würde es 40 € kosten. Zum Theme Bandbreite ich wäre für Preise von 20 € DSL 2k und weniger / 25 € für DSL 6k/8k / 30 € für DSL 16k + 5 – 10 € für Telefon und dann halt Traffic. Hetzner als ISP für Server verlang beispielsweise für 1 TB extra 7 € und hat für 50 € Serverkosten 10 TB inkl. was zwar eine Mischkalkulation ist aber ich denke nahelegt das Traffic nicht SOOOO teuer ist wie uns die Telekom weiß machen will.

Zu der Sache mit den Youtube Videos warum sollte ich alternativen suchen wenn ich Youtube Videos nun mal anschauen will und der Anbieter das auf Youtube released. Die Telekom versucht schon seit mehreren Jahren den Kunden weiß zu machen das es an Google liegt oder am Traffic das Youtube so langsam ist, fakt ist die Telekom will Geld von Google für den Traffic und Geld von den Kunden für den Traffic und baut deswegen seit JAHREN den Zugang zu Youtube nicht aus bzw. routet es falsch damit man keine HD egal 720p oder 1080p nicht anschauen kann ohne Buffern, egal ob mit 6k / 16k oder VDSL 50k Leitung. Die Telekom will klar gegen die Netzneutralität verstoßen um sowohl Contentanbieter als auch Kunden auszunehmen! Also Leute lasst euch nicht von PR Gequatsche einlullen und haltet die Augen auf! Btw. natürlich machen es andere Anbieter ähnlich wie Vodafone/O2/KabelDeutschland/unitymedia oder was auch immer und das sie uns LTE als DSL ersatz verkaufen wollen ist auch eher als Witz zu bezeichnen!

ronyn 25. März 2013 um 23:11 Uhr

Letzte Woche, bevor das Gerücht aufkam VDSL 50 bestellt. In der Bestätigungsmail:
Übertragungsgeschwindigkeit: Download: 27,9 Mbit/s 51,3 Mbit/s, Upload: 2,7Mbit/s- 10,0 Mbit/s. Ab 200GB/Monat Begrenzung auf max. 6.016kbit/s(Download) / 576kbit/s (Upload) für denRest des Monats.

Mhmm, Alternative irgendwo?

Tanya 27. März 2013 um 23:00 Uhr

Verbrecher!


Deine Meinung ist uns wichtig...

Kommentar verfassen

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich eine Zusammenstellung.