Deutsche Post veröffentlicht E-POST App für das iPhone und enttäuscht

14. März 2013 Kategorie: iOS, geschrieben von: Patrick Meyhöfer

Über Sinn und Unsinn der E-POSTBRIEFE oder De-Mail lässt sich trefflich streiten. Ziel der Anbieter ist eine zuverlässige und vertrauliche elektronische Kommunikation anzubieten, mit der die gerne angeführte klassische Mail als bildliche Postkarte angeblich nicht mithalten soll. Darüber muss sich aber jeder sein eigenes Bild machen. Wer jedoch Nutzer von E-POSTBRIEFE ist, kann sich über die frisch erschienene App für das iPhone freuen, wie man aktuell im Firmenblog verkündet.

EPOST iPhone

Die App steht allerdings noch ziemlich am Anfang und die Funktionalität ist doch eher bescheiden. Wie man nachlesen kann, wird bei der Freischaltung der App, die E-Mail- und Faxfunktion vorübergehend deaktiviert. Zudem ist derzeit nichts anderes möglich, als simples Lesen seiner Nachrichten. Man beschreibt zwar bereits groß, dass man später auch unterwegs Dokumente online speichern, Belege scannen und Rechnungen bezahlen kann, aktuell findet man aber keine dieser Funktionen in der App.

Auch eine Android-App soll in den nächsten Wochen erscheinen, ein konkretes Veröffentlichungsdatum ist derzeit aber nicht bekannt. Das Ergebnis hat noch deutlich Luft nach oben, aber zumindest der Anfang ist gemacht und vielleicht hilft sie dem einen oder anderen dennoch.

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Über den Autor: Patrick Meyhöfer

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11 Kommentare

Hauke 14. März 2013 um 19:05 Uhr

Klassisches Eigentor, irgendwie. Warum veröffentlicht man die App, wenn diese erstmal keinen großen Nutzen bringt, kündigt aber zeitgleich gewisse Features für die Zukunft an?

Dann lieber erst fix weiter entwickeln und eine komplette, fertige App präsentieren.

heutger 14. März 2013 um 19:08 Uhr

Immer diese Insellösungen. regify als international einsetzbare Lösung ist da deutlich besser.

Marc 14. März 2013 um 19:11 Uhr

und warum schafft es so eine App hier auf den Blog?

dfswd23 14. März 2013 um 19:24 Uhr

über was streiten? der e-post-brief ist 2011 gefloppt

isso 14. März 2013 um 20:11 Uhr

E-Mail wird von Nazis auch E-Post genannt

Thomas 15. März 2013 um 08:02 Uhr

Ich hab eine e-Post Adresse ungefährt seit das eingeführt wurde und bis heute hab ich noch keine sinnvolle Nutzungsmöglichkeit dafür gefunden – ergo, ich nutze es nicht, daher kann ich auch auf die App verzichten.

Bine von noteboox.de 15. März 2013 um 08:41 Uhr

Unnötiger, unausgereifte Sache! Die App genauso wie der E- Post-Brief. Wir habens noch nie gebraucht und auch noch nie benötigt. Ich weiß sowieso nicht warum die Post in diese richtung Geld und Zeit verschwendet….

Georg 15. März 2013 um 08:48 Uhr

http://www.fp-webbrief.de preisgünstig effizient und geht einzig ms silverlight nervt

Josef 15. März 2013 um 15:27 Uhr

Diese Versprechungen kennen wir ja von der Deutschen Post, bis ein Gericht das Gegenteil behauptet … Aber im Gegensatz zur De-Mail ist der E-Postbrief zumindest im Ansatz nützlich, wenn man sich den Weg zum Briefkasten sparen will.

coriandreas 16. März 2013 um 14:41 Uhr

Nichts Neues von der Post. Wie war das mit der lebenslangen E-Mail-Adresse @epost.de? Ich hatte so eine, nur die GUI war unterirdisch langsam und kompliziert. Wie sieht das Portal von E-Postbrief aus? Genauso. Als wenn man einfach da weitergemacht hat, wo man aufgehört hat. Die von der Post lernens halt nie, werden die gelbe Post wohl irgendwann gegen die Wand fahren, falls ein Konkurrent oder eine völlig durchschlagende Innovation das Unternehmen einfach wegpustet! Ich erwarte von denen nichts mehr, auch nicht von der Schneckenpost. Seit Neuestem werden die Briefkästen 2 Stunden früher gelehrt, statt 18.15 Uhr um 16.15 Uhr und samstags braucht man auch keine Post mehr einzuwerfen. Und selbst beim E-Postbrief ist um 18 Uhr Schluß. Einfach nur abtörnend!

Stephan 7. Juni 2013 um 11:30 Uhr

Also ich habe mich die Tage mal angemeldet und wollte dann heute voller Vorfreude mal die App testen und was soll ich sagen… Nach dem Login “Fehler 500 Interner Fehler aufgetreten”…


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