Deutsche Post steigt in E-Mail-Geschäft ein

14. Juli 2010 Kategorie: Internet, Spass muss sein, geschrieben von: caschy

De-Mail, “echte Mails” und der ganze Pipapo. Habt ihr sicherlich gehört, ich langweile euch jetzt nicht 1000 Wörtern damit. Nur kurz: signierte Mails, die aussagen, dass der Absender auch der ist, für den er sich ausgibt. Macht seit heute auch Freund Post. Registrierung per PostIdent. Heisst: zum Postamt latschen (von denen eh immer mehr zugemacht werden) und sich per Personalausweis authentifizieren. Dann im ePost-Portal mit Passwort und Benutzernamen anmelden.

Zusätzlich erfolgt eine Authentifizierung per HandyTAN-Verfahren. Geiler Kram, total sicher und Opa und Oma verstehen das garantiert. Nicht. Warum ich das schreibe? Ich möchte euch auf eine Zeitreise schicken. ePost heute und früher. Texte beachten. So war es – und so wird es wieder sein. Wollen wir wetten?

So, nun zum Zeitsprung:

Wir schreiben 2005 und viele, viele Kunden müssen wechseln. Siehe auch Archive.org:

Liebe ePOST Kunden,

zum 01.03.2005 haben wir, wie am 18.10.2004 angekündigt, den Betrieb des ePOST-Portals eingestellt. Alle eMails und Kundendaten haben wir inzwischen gelöscht.

Sofern Sie sich in der Zeit zwischen dem 18.10.2004 und 28.02.2005 als ePOST-Kunde bei Lycos registriert haben, können Sie dort auch weiterhin die an Ihre ePOST-Adresse gerichteten eMails empfangen. Dieser Service läuft noch bis zum 31.12.2005. Bitte nutzen Sie diese Zeit, um den Absendern, die noch an Ihre ePOST-Adresse schreiben, die neue Lycos-Adresse mitzuteilen.

Wir weisen darauf hin, dass die Umleitung der eMails in der Verantwortung der Lycos Europe GmbH erfolgt. Wir bitten zudem um Ihr Verständnis, dass Umleitungen an andere eMail-Provider aus technischen Gründen nicht möglich sind.

Wir verabschieden uns von unseren Kunden mit den besten Grüssen und einem herzlichen Dankeschön für die langjährige Treue,

Ihr ePOST Team

Na, was meint ihr: feiert die Post einen Mega-Erfolg oder wiederholt sich die Geschichte? Zum Verständnis: mir geht die ganze Sache am Allerwertesten vorbei (noch!) – ich höre aber gerne eure Meinungen :)

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

91 Kommentare

UDZGuru 14. Juli 2010 um 13:02 Uhr

Hmm zunächst einmal is es ja eigentlich ne praktische Sache, wenn man nich jedes Mal Briefmarken kaufen muss.
Was mich allerdings irritiert ist die Tatsache, warum die Post jetz selbst noch ein Süppchen kocht und da nich mit auf den de-Mail Zug mit aufspringt.
Ich mein … das riecht für mich irgendwie nach einem weiteren sinnlosen “Kampf” a la BluRay vs. HD-DVD.

ach1m (twitter ) 14. Juli 2010 um 13:04 Uhr

Super Sache Caschy. Same like Flattr. Erstmal alles schön kaputtreden und bloss keine Vorteile erkennen. Web 2.0 olé.

caschy (twitter ) 14. Juli 2010 um 13:05 Uhr

@ach1m: Ich rege auf dieser Plattform nur an ;)

NewsShit! 14. Juli 2010 um 13:10 Uhr

Wie schon bei Twitter geschrieben: Sooo schlecht ist das gar nicht. Ein 5-seitiger Brief (incl. Anlagen) an ein Amt zu schicken, schafft man per normalem Brief nicht für 55 Cent.

Dafür muss man dann auch erstmal ‘ne Briefmarke haben, zum Briefkasten rennen und außerdem kommen da noch die Kosten fürs Ausdrucken oder Kopien dazu.

So scanne ich einfach alles ein (z.B. Ausweis oder irgendwelche Schriftstücke), mache mein Anschreiben als PDF, ein Antrag o.ä. ist digital ausgefüllt (heißt: der Beamte kann auch alles lesen) und ich kann auch viel schneller mit Antwort rechnen.

Die Zeiten haben sich eben in den letzten Jahren geändert.

Martin Thielecke (twitter ) 14. Juli 2010 um 13:11 Uhr

Nun ja, aber damals konnte man nur E-Mails verschicken, wenn ich mich recht entsinne. Heute kann man (rechtsverbindliche?) Briefe damit verschicken, ohne einen eigenen Drucker zu besitzen und Briefmarken am Automaten kaufen zu muessen.
Was ich mich frage: Was passiert mit Dateianhaengen bei der Zustellung per Post? Werden PDFs mit ausgedruckt, sodass ich meine Rechnungen damit verschicken kann? Wenn ich eine EXE-Datei anhaenge, was passiert dann damit?

Alles ungeklaerte Fragen.

wulfovitch (twitter ) 14. Juli 2010 um 13:14 Uhr

Das witzige dabei ist, dass die Post damals empfohlen hat, zu Lycos zu wechseln… ratet mal, welche Firma es heute auch nicht mehr gibt? ;)

Baul 14. Juli 2010 um 13:18 Uhr

Hab ich das richtig verstanden? Die wollen eine eindeutige Identifikationsmöglichkeit und mehr Sicherheit?

Wieso erfinden sie dann das Rad neu? Ich meine, immerhin gibt es doch schon PGP, bzw. GPG, was nur den Massen verständlich gemacht werden müsste, bzw. was die Mail-Provider standardmäßig in ihren Weboberflächen anbieten könnten. Oder seh ich da was falsch?

Außerdem ist GPG nicht abhängig von Providern, wie der Post…

Horst 14. Juli 2010 um 13:19 Uhr

Und hier http://bit.ly/clOZlJ werden ein paar Nebenwirkungen des DE-Mail-Verfahrens beschrieben.
Besonders “lobenswert” ist …
–schnipp–
Wie bei der Papierpost gilt die Zustellfiktion des Verwaltungszustellungsgesetzes, dass ein Bescheid nach drei Tagen zugestellt ist, auch wenn der Bürger in dieser Zeit nicht in sein De-Mail-Postfach schaut oder im Ausland weilt. Anders als bei der Papierpost gilt diese Frist auch an Sonn- und Feiertagen, zu denen der vorliegende Referentenentwurf keine Aussagen macht.
–schnapp–

Und das für teilnehmende Bürger und Firmen wichtige sollte man sich auch auf der Zunge zergehen lassen:
–schnipp–
Will der Bürger nachweisen, dass ein Bescheid nicht sein Postfach erreicht hat, reicht die Glaubhaftmachung einer nicht oder verspätet erfolgten Zustellung wie bei der Briefpost nicht mehr aus, weil ein “Vollbeweis” erforderlich ist.
–schnapp–

Und ich dachte schon das E-Government würde Vereinfachungen bringen :-(

ach1m (twitter ) 14. Juli 2010 um 13:24 Uhr

Ok, um meine Meinung auch nochmal niederzuschreiben:
Sicherlich ist das ein gewagter Schritt der Post. Aber warum nicht? Es bietet einen absoluten Mehrwert für beide Seiten und die gleiche Leistung. Und das es via postIdent bestätigt werden muss, finde ich auch superduper! So kann man sichergehen, wie oben beschrieben, “Howdyho, ich bin es wirklich und meine dieses Schreiben ernst!”. Die Theorie wäre doch einen Brief digital zu verfassen und die Post druckt, verpackt, frankiert und verschickt für mich. Coole Sache oder? Für den selben Preis auf herkömmlichen Weg.

Für mich persönlich sehe ich da momentan keine Nachteile. Aber die Vergangenheit beweist ja, dass alles “Neue” erstmal schlecht ist. Warum viele so denken, ist mir immernoch ein Rätsel. Keine eigene Meinung? Confusing.

Gast 14. Juli 2010 um 13:25 Uhr

Leider bietet Caschy immer noch keinen PGP Schlüssel an für signierte und /oder verschlüsselte Emails an ihn/und zurück! Wo ist dein public key, Caschy? Auf diversen PGP Keyservern ist bedauerlicherweise auch nichts zu finden.

Oldie 14. Juli 2010 um 13:26 Uhr

Die Post wird sicherlich damit scheitern, da ja alle großen Mail-Provider (Telekom, Web.de etc.)ebenfalls diesen Dienst anbieten wollen, sobald die entsprechenden gesetzlichen Richtlinien vom Bundestag verabschiedet sind. Bei einigen Anbietern kann man sich schon jetzt eine DE-Mailadresse sichern.
Konkretes mal bei Heise lesen:
http://www.heise.de/security/m.....36940.html

PhiL (twitter ) 14. Juli 2010 um 13:32 Uhr

Also ich war damals epost email Kunde, und werde mir das nicht nochmal antun. War wirklich “scheiße” überall seine Email Adresse zu ändern…

hoschi 14. Juli 2010 um 13:40 Uhr

@caschy: Warum erwähnst du im Beitrag nicht, was an diesem ePost-System so besonders ist und womit es sich von den anderen “echte-mail”-Diensten unterscheidet? Man kann über ePost auch e-mails verschicken, welche von der Post ausgedruckt und dann als Brief versendet werden. Das sollte man schon erwähnen…

caschy (twitter ) 14. Juli 2010 um 13:41 Uhr

Heise ist verlinkt.

DieFel 14. Juli 2010 um 13:45 Uhr

Noch ne “lebenslange” E-Mailadresse ? Ich lebe noch aber meine “ePost.de-Adresse” ist weg ;-)

Philipp (twitter ) 14. Juli 2010 um 13:53 Uhr

Auch das mit den Ämtern wird sicher nicht so leicht sein, wie es sich viele wünschen. Wie sieht es mit Unterschriften und beglaubigten Kopien von Dritten aus? Meinetewegen möchte ich den Bafög-Antrag verschicken und die wollen die org. Unterschriften meiner Eltern oder vom Arbeitgeber. Wie soll das gehen? Oder beglaubigte Zeugnisse…

Bernhard 14. Juli 2010 um 13:55 Uhr

Also ich finde ein Unternehmen sollte mit der Zeit gehen. Das bedeutet natürlich Digitalisierung. Aber was ist mit den ganzen Postämtern und Briefträgern? Einige wird diese VErfahren sicherlich den Job kosten. Also ich bin zwar gerne digital unterwegs, hab aber wichtige Sachen leiber auf papier in der Hand und freue mich jedes Mal wenn ich der Briefträger kommt ;) Verinfachung wird suggeriert, aber ich denke das wird eher komplexer. Ich denke man kann vieles machen, sollte aber aufpassen dass man sich nicht totrationalisiert.

Philipp (twitter ) 14. Juli 2010 um 14:00 Uhr

Edit: Hab mir trotzdem mal schnell meine Adresse gesichert. Kostet ja nix. Mich jedenfalls.

kwoxer (twitter ) 14. Juli 2010 um 14:10 Uhr

Das ganze System bringt mir selber keine Vorteile, daher nutze ich lieber das klassische System wo ich Sachen dann schwarz auf weiß habe.

Grüßchen

Mühll0r 14. Juli 2010 um 14:12 Uhr

De-Mail ist derzeit eines der schwachsinnigsten Projekte unserer Regierung und Leute die sich dort anmelden sind mit Abstand entweder die dümmsten oder die uninformiertesten Menschen Deutschlands.

Rechts-sicher? Nein eher noch unsicherer! Spamproblem gelöst? Nein! Sichere Identifikation? Nein die Signatur befindet sich nicht unter eigener Kontrolle! Abhörsicher? Nein, denn die Verschlüsselung(Hier ist nicht SSL gemeint!) findet erst beim Provider statt und endet sofort beim Provider des Empfängers!

Zusammenfassend gesagt, De-Mail ist totaler De-Müll.

Florian (twitter ) 14. Juli 2010 um 14:25 Uhr

Also die Idee an sich finde ich schon mal klasse, dass hier alle Kombinationen von physischem und virtuellen Brief möglich sind. In der heutigen Zeit kann dieses Projekt durchaus was werden. Mal sehen, was die de-mail bringt. Aktuell nutze ich pamfax, um wichtige Dokumente durch die Gegend zu schicken. Ist auch schnell und sehr komfortabel.

So kann man auch unterwegs wichtige Post erhalten und Dokumente sicherer ablegen.

Und beim Gewinnspiel gibt es ja auch noch was abzustauben, die Anmeldung ist ja erstmal kostenlos :-)

MaxFragg (twitter ) 14. Juli 2010 um 14:29 Uhr

weder DE-Mail noch ePost sind gute konzepte, weil beide versuchen sich von der klassischen email abzugrenzen, für alles auser einschreiben sollten emails mit beglaubigter signatur (z.b. auf einer sparkassen karte, an die email gehängt mit HBCI cardreader) ausreichen, sicherer als ein brief, den jeder in meinem namen verschicken kann, ist das alle mal.

Fraggle 14. Juli 2010 um 14:34 Uhr

Ähm, hier werden zwei Dinge zusammengeführt, die nicht zusammengehören. De-Mail soll ein rechtssicherer eMail Versand sein. ePost soll es auch werdenn mit dem Unterschied, daß bei ePost die Mail 55 Cent kosten wird, aber auch, wenn der Empfänger kein eMailkonto hat, wird der Brief per normaler Post zugestellt.
De-Mail kann mit einem Mailclienten abgefragt, ePost kann es nicht, es geht nur über den Browser.

Edit:
Ich halte beides für Unfug. Es würde reichen PGP zu unterstützen.

Sebastian 14. Juli 2010 um 14:40 Uhr

PGP ist sicherlich eine Möglichkeit, aber nicht unbedingt 100 % mit DE-Mail und den Onlinebrief zu vergleichen.

Übrigens weder DE-Mail noch den Onlinebrief kann man mit einem email programm empfangen/verschicken. Es geht beides nur per weboberfläche und dadurch ist es ein geschlossenes System. Aber niemand wird ja gezwungen das ganze Zeug zu benutzen.

Ich werde es jedenfalls nutzen, weil ich für mich die Vorteile erkannt habe.

Max 14. Juli 2010 um 14:41 Uhr

Die Post soll erstmal ihre bisher angebotenen Dienste sauber durchführen. KEIN von mir im letzten Jahr genutzter “Extraservice” wurde so ausgeführt wie angepriesen. Der 10Uhr Expressbrief kam erst nach 3 Tagen an und man konnte mir zwischenzeitlich nicht mal sagen ob er überhaupt noch ankommt oder nicht. Bei Einschreiben mit Rückschein kam der Rückschein nicht bei mir an. Bei einem persönlichen Einschreiben wurde der Brief an eine andere Person außer dem Empfänger ausgehändigt.

DHL ist nicht viel besser, die einzigen Pakete die im letzten Jahr nicht bei uns eingetroffen sind wurden mit DHL verschickt. Das einzige Paket was kaputt ankam wurde mit DHL verschickt.
Besonders nett mittlerweile bekommen wir sogar den Paketbenachrichtigungsschein per Post zugestellt das wir unser Paket bei der Post abholen sollen. Nicht das einer denkt wir wohnen irgendwo in Kleinkleckersdorf, wir wohnen mitten in der Großstadt. Und wir bekommen auch nicht massig Pakete so ca.20 im Jahr .. da sind 2 verschollene Pakete immer 10% und nicht alle Pakete kommen mit DHL. Kurioserweise schaffen es alle anderen Paketdienstleister die Pakete ordnungsgemäß zuzustellen. (aber leider bieten nicht alle Onlineshops mehrere Anbieter an)

Fraggle 14. Juli 2010 um 14:45 Uhr

@Sebastian:
Da hab ich mich geirrt. Schade, somit sind beide Dienste nichts, denn ich werde garantiert nicht täglich im Browser mein Postfach prüfen. Zumindest sollte an eine alternative Adresse eine Eingangsbnachrichtigung erfolgen (quasi hier beim Abo).

Philipp (twitter ) 14. Juli 2010 um 14:46 Uhr

@Max: Nu mal nich abschweifen und rumbashen. Die Post ist schon okay. Jeder macht mal Fehler. Offenbar hattest du wohl einfach ein bissl Pech. Hatte bisher nur gute Erfahrungen mit DHL.

Sebastian 14. Juli 2010 um 14:50 Uhr

@Fraggle
Naja, anders kann man ja nicht gewährleisten, dass es auch wirklich derjenige ist, der die email empfängt oder absendet… Beim absenden muss sich der Absender legitimieren, bei der Post mit TAN, bei de-mail mit einloggen. Das geht mit einem email prog nicht. Und wenn man e-briefe empfängt wird ja auch angezeigt das der empfänger echt ist. So ala das ebay logo bei gmx…

Bei dem service der Post kann man sich aber eingänge z.B. aufs Handy schicken lassen. Das wird GMX z.B. sicherlich auch anbieten, deren weboberfläche wird für de-mail sicherlich nicht großartig anders sein.

Aber wer weiß, vielleicht gibt es irgendwann auch zertifzierte Programme dafür.

friddes 14. Juli 2010 um 14:57 Uhr

Naja, lasst mal. Deutsche Post, Telekom, Postbank waren, sind und bleiben Behörden – mindestens, was ihre Arbeitsweise anbetrifft. Dazu gehört für mich auch noch Die Bahn. Trotzdem mache ich – neugierig wie ich bin – einfach mal mit. Gestern habe ich bei Web.de und GMX.de meine “de-mail.de”-Adresse reservieren lassen. Sollte eigentlich nicht gehen, da der Namen gleich ist. Bei T-Online ging’s nicht, da ich keine t-online-E-Mail-Adresse (mehr) habe. Epost war im Briefkasten: also gleich heute mal kostenlos registriert (per Handy eine TAN bekommen9. Am Ende meinte man, man würde sich in den nächsten Tagen mal melden…. (Behördenkram kommt dann – da bin ich sicher: Schriftlich!). Privat nutze ich in “eingewei(c)hten” Kreisen Thunderbird mit GPG/Enigmail. Trauen würde ich weder De-Mail noch ePost – bei beiden ist der Staat viel zu nahe (man denke noch an Schäuble). Aber es könnte ja mal der Fall sein, dass man Behördenkram nur noch (oder nur noch bequem) via elektronischer Mail über diese Wege an die Ämter bekommt (könnte ja sein, oder?). Und dann sollte man wissen, wie es geht. So lange es nichts kostet, kann man es sich doch anschauen. Auf Dauer werden alle Geld verlangen, da bin ich mir auch sicher. Wer von den vielen Blog-Teilnehmern hier hat denn einen “public key”?

Fraggle 14. Juli 2010 um 15:00 Uhr

@Sebastian:
Natürlich kann man es anders gewährleisten. Mittels PGP. Nämlich so, daß der Schlüssel bei einer öffentlichen Zentrale mit Paß vorgelegt werden muß. Nichts anderes ist das Postidentverfahren auch. Man geht hin, legt Schlüssel hin und seinen Paß und fertig. Das einzige, was mit PGP nicht geht, ist die zuverlässige Empfangsbestätigung.



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