Designidee: Einstellungen unter Android

14. Januar 2013 Kategorie: Android, geschrieben von: caschy

Ich betone hier ja dauernd, dass ich mich auf Smartphones mit nacktem Android am wohlsten fühle. Keine zusätzliche Oberfläche, keine schlecht funktionierenden Apps – nacktes Android. Dennoch, die Oberfläche könnte gerade in den Einstellungsdialogen ruhig etwas frischen Wind bekommen. Unten im Bild einmal eine Designidee, die einen aufgebohrten Einstellungsdialog unter Android zeigt. Einmal realisiert in einem hellem und im einem dunklem Theme. Gefällt mir sehr gut, darf Google so oder so ähnlich gerne umsetzen. Bin eh neugierig, was man auf der Google i/o vom 15. bis zum 17. Mai 2013 so vorstellt.

Android-Settings


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21 Kommentare

hazelnut 14. Januar 2013 um 10:15 Uhr

Naja, sieht mir zu sehr ans iPhone angelehnt aus.

Lars 14. Januar 2013 um 10:21 Uhr

Gefällt mir auch echt gut. Vielleicht noch die Möglichkeit sowas mit Tag/Nacht Modus zu verbinden.

Rattapp1 14. Januar 2013 um 10:22 Uhr

Tippe und hoffe auch, dass es demnächst endlich light/dark zum Umschalten gibt – vielleicht eines fernen Tages sogar verschiedene Farben ähnlich (nicht so grell) wie bei Win8/WP8.

Martin Weißhaupt 14. Januar 2013 um 10:25 Uhr

Sieht mir auch zu sehr nach iPhone aus, ich bevorzuge die jetzige Oberfläche. Die Idee vom Lars mit dem Tag/Nacht-Modus fände ich aber sehr gut.

American Baron 14. Januar 2013 um 10:32 Uhr

Ich gehöre eher zu der Gruppe die sehr froh ist das Herstellern ein eigene UI draufpackt. Sonst wurde alle Android Phones gleich aussehen und hatte auch identische Feature-Sets. Ich finde es gut das Samsung und Co selber Inovationen implementieren, denn ich möchte Features wie Smart Stay und Smart Alert gar nicht mehr missen. Dennoch bin ich auch der Meinung das es völlig OK ist, wenn andere Herstellern solche Features “Abkupfern”, besonders wenn es um ein Feature handelt die einfach Sinn macht.

sav 14. Januar 2013 um 10:32 Uhr

Aha, großartig, der “Mehr” Button wurde einfach nur nach rechts neben die Kategorie verlagert und durch die typischen drei Punkte ersetzt. Da war ein Designer bestimmt Wochen mit beschäftigt. Die Tag und Nacht Funktion gibt es so oder so ähnlich auch schon bei diversen Custom Kernel und nennt sich “Farben invertieren”.

Benjamin 14. Januar 2013 um 10:34 Uhr

Farben invertieren ist wohl kaum als Nachtmodus zu bezeichnen….

ulkfisch 14. Januar 2013 um 10:37 Uhr

@sav

das stimmt, aber immerhin sieht das dunkle Theme etwas mehr nach 4.2 aus.

nub 14. Januar 2013 um 11:01 Uhr

Das sieht wirklich genau wie miui aus

BankderErinnerungen (@MemoroGermany) 14. Januar 2013 um 11:05 Uhr

Mein CyanogenMod Codefire sieht genauso aus. Was ist daran neu? Allerdings nur in schwarz mit weißer Schrift…

Pascal 14. Januar 2013 um 11:22 Uhr

Igitt, da wird ja tatsächlich der Fehltritt aus der Clock-App mit roter Schrift kopiert :O

ulkfisch 14. Januar 2013 um 11:23 Uhr

@Bank…

die rote Schrift oben :D

Jens 14. Januar 2013 um 11:42 Uhr

Hm. Ich persönlich bin auch Frickler und bastele mir mein System selber zurecht. Allerdings bestätigt meine Erfahrung mit nicht ganz so techniknahen Menschen American Barons Einschätzung. Ein Grossteil der Normalnutzer verändert Einstellungen nicht und schaut sich auch nicht stundenlang irgendwelche Widgetgalerien an. Für die hat ein HTC-Sense-Handy eine hübsche Wetteranzeige auf dem Startbildschirm und das SMS-Programm ist ansehlich; bei Motorola Blur können sie ihr Telefon orten und fernsperren; bei Samsung-Touchwiz hat man eine Integration der sozialen Netze. Alles nur Beispiele, die wesentlichen Verbesserungen finden sich gleichermassen in allen Herstelleroberflächen.

Wenn man Normalos mit einem nacktem System kommt und ihnen erzählt, dass sie mit nur ein paar Stunden Recherche ein ähnliches System selber zusammenstellen können, schauen die einen an, als sei man irre. Und eigentlich haben sie recht.

Tiefergehende Einstellungen an Software werden nur von zwei Gruppen von Menschen geändert: Designer und Technikern. Inzwischen muss man zu letzteren auch die Frickler zählen, die eigentlich keine Techniker sind, ändert aber am grundsätzlichen nichts: Jede Software muss vollständig endanwendertauglich fertig konfiguriert ausgeliefert werden, wenn sie sich an Endanwender richtet. Und das ist bei “nacktem” Android nicht der Fall. Es hat eine eng begrenzte Zielgruppe, die nicht davon ausgehen sollte, dass ihre Vorgehensweise der Normalfall ist – im Gegenteil, man gehört zu den 5%, die sich mit dem System intensiv beschäftigen.

Ach, und dazu kommt, dass der Grundgedanke von Android ursprünglich sogar eine noch viel tiefergehende Herstelleranpassung vorsah, bis hin zum Zeichnen der einzelnen Controls. Sieht man ja noch bei einigen alten Geräten, wo dann bei einigen Apps das Farbschema überhaupt nicht passt und etwa Knopfbeschriftungen in Apps, die nur ein paar Farben ändern, nicht lesbar sind. Die Idee ist (glücklicherweise) gescheitert, wurde aber erst mit Android 4/Holo wirklich aufgearbeitet.

kOOk 14. Januar 2013 um 13:11 Uhr

Des Kaisers neue Kleider? Beim ersten Hinsehen hab ich gedacht “Häh, wo sind die Änderungen zu Jelly Bean?”. Man kann das vielleicht “winziges Facelift” nennen, aber ein neues Design ist das meiner Meinung nach nicht.

Gearthinker (@Gearthinker) 14. Januar 2013 um 14:25 Uhr

Design-Idee?
Kann da nur einen geringen Unterschied zu Cyanogenmod 10.1 auf dem Galaxy S erkennen!
https://twitter.com/Gearthinker/status/290811037370949634/photo/1

Paul 14. Januar 2013 um 15:56 Uhr

Naja, so ein riesiger Facelift ist das aber nicht… Wenn allerdings würde ich die helle Variante bevorzugen. Generell habe ich auch schon gedacht, dass es cool wäre, sich selbst ein Farbschema zusammenklicken zu können, weil mir Android (bei mir auf dem Nexus) generell zu dunkel ist. Wohl Geschmackssache.

erni 14. Januar 2013 um 16:30 Uhr

so langsam sieht Android doch ganz fesch aus

saiki 14. Januar 2013 um 21:40 Uhr

Siehgt mir zu sehr nach ios aus. So wie es jetzt ist, finde ich es ganz in ordnung. auch die dunkle darstellung find ich besser :)


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