Der unaufhaltsame Android-Vormarsch

11. Juli 2014 Kategorie: Android, Mobile, geschrieben von:

Die Auswertungen des Kantar Worldpanels waren schon einige Male Bestandteil unserer Berichterstattung. Hier werden Märkte analysiert und die Erkenntnisse geteilt. Oft handelt es sich dabei um Smartphones nach Betriebssystem, hierbei wird immer ein Zeitraum von drei Monaten betrachtet.

Smartphone-Share

Kurzum: Kantar gibt Zahlen aus, die besagen, welches System im jeweiligen Erhebungszeitraum besonders häufig verkauft wurde. Durch die Verdrängung klassischer Handys wurden in den letzten Monaten und Jahren immer mehr Smartphones verkauft, diese Verschiebung ist bei den aktuellen Zahlen gut zu sehen. Obwohl Apple meistens mit neuen Erfolgsmeldungen ums Eck kommen kann, wird der prozentuelle Anteil am Markt kleiner – hier tummeln sich mittlerweile unzählige Günstig-Smartphones mit Android und Windows Phone. Doch wie hat sich der Markt eigentlich in der letzten Zeit verschoben, beziehungsweise entwickelt? Die Erhebungen wurden seit 2012 visualisiert und enden derzeit im Mai 2014. Zäumen wir mal das Pferd von hinten auf.

Bereits im Januar 2012 war Deutschland größtenteils von Android-Nutzern bevölkert, beziehungsweise verkauften sich in diesem Zeitraum die Geräte besser, als die eines anderen Systems. Knapp 60 Prozent griffen zu Android, 23 Prozent zu iOS – und 5,3 zu Windows Phone.

januar 2012

Zeitreise in den Januar 2013. Android hat es schon auf knapp 70 Prozent geschafft, iOS liegt bei 21,5 Prozent. Zu Windows Phone greifen anscheinend im Erhebungszeitraum weniger Menschen – lediglich 3,8 Prozent.

januar 2013

Sprung in den Januar 2014. Android kann 75 Prozent aller Menschen überzeugen, iOS liegt noch bei 16,2 Prozent, Windows Phone schafft es schon auf 6,8 Prozent.

januar 2014

Und nun zum bis dato letzten Punkt, dem Mai 2014. Android wartet mit gigantischen 80,9 Prozent auf, während iOS 12,1 Prozent der Menschen für sich begeistern kann. Windows Phone ist weiterhin mit überschaubaren 5,9 Prozent am Start. Hätte ich so nicht gedacht, hätte gedacht, der Anteil der Nutzer der Plattform ist kleiner.

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Man darf gespannt sein, wie das Ganze weitergeht, der Markt ist irgendwann gesättigt, die technischen Unterschiede werden marginal sein – schaut man auf den Notebook- und Desktop-Markt, dann sieht man, dass nur noch Detail- oder große Leistungs-Unterschiede vorhanden sind. Prognose: auch leistungstechnische Flaggschiffe dürften noch im Preis purzeln.


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