Der Offline-Modus von Google Mail unter der Lupe
Gestern schrieb ich ja über den frisch angekündigten Offline-Modus von Google Mail. Dieser ist mittlerweile für viele (alle?) Accounts frei geschaltet – sofern die Sprache zum Aktivieren dieses Features kurzzeitig auf Englisch (US) geändert wird und der Offline-Modus in den Labs aktiviert wird. Das Ganze habe ich mal in Screenshots festgehalten – vielleicht ist es dadurch verständlicher.
Nachdem ihr die Sprache geändert habt und den Offline-Modus aktiviert habt seht ihr in der oberen Ecke den Offline-Modus 0.1. Diesen müsst ihr starten um die Synchronisation durchzuführen.
Nachdem ihr alles so eingerichtet habt könnt ihr selbstverständlich in das deutsche Interface zurück wechseln. Der Offline-Modus bleibt euch erhalten. Ihr habt nun auch die Möglichkeit in den “Flaky Modus” zu wechseln – zu deutsch: unzuverlässige Verbindung. Dies eignet sich für unstabile Verbindungen – zum Beispiel unterwegs. Google Mail ist dabei dauerhaft im Offline-Modus, prüft aber eigenständig ob ein Abgleich erfolgen kann.
Das Risiko des Offline-Modus: Alle E-Mails werden im Gears-Ordner gespeichert – inklusive den Anhängen. Schön zum öffentlichen Anschauen.
Kleine Anmerkung in eigener Sache: verwendet in deutschen Blogs / Foren bitte die Bezeichnung Google Mail. Die Originalbezeichnung ist in Deutschland rein markentechnisch in Besitz einer anderen Firma, die bereits Abmahnung aufgrund verletzter Namensrechte verschickt hat. Ich habe schon bei allen Kommentaren/Beiträgen das besagte Kürzel in Google Mail geändert.
Nachtrag: Um den Offlinemodus zu verwenden müsst ihr (zumindest in Deutschland) eine Verknüpfung zu einer Internetseite erstellen:
https://mail.google.com/mail/#inbox
Damit sollte es dann auch bei uns funktionieren =)

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32 Kommentare zu “Der Offline-Modus von Google Mail unter der Lupe”
robert0815 (
@beelzebot) sagt
Moin, also bei mir ist die Offline-Funktion leider noch nicht frei geschaltet. Mal abwarten wann das kommt.
Kommentar am 29. Januar 2009 um 09:16 geschrieben.
Stevie sagt
Hallo Caschy,
das Ei des Columbus ist das aber irgendwie auch nicht. Ich versuche derzeit mein Glück via GCALDaemon und Thunderbird / Lightning zu finden, aber der Haken an der Sache ist das GCALDaemon nicht mit auf meinen USB-Stick portabel gehen kann. Kennst Du eine Alternative? TB mit Lightning ist halt IMHO besser als ne Web-Oberfläche.
Gruß
Stevie
Kommentar am 29. Januar 2009 um 09:24 geschrieben.
caschy sagt
Portable Firefox mit Gears – habs gerade “gebaut”. Funktioniert fantastisch. Vielleicht schreibe ich ja mal drüber =)
Kommentar am 29. Januar 2009 um 09:40 geschrieben.
proll sagt
Geil geschrieben wusste gar nicht, dass google jetzt so abgeht. Krasse Konkurrenz zu Mozilla und andere. Derbe escht herb!
Kommentar am 29. Januar 2009 um 09:52 geschrieben.
Freakazoid sagt
Hast du Google gekostet? Hm.
Wie hieß ist der Name für Google Mail, der nicht gesagt werden darf?
Kommentar am 29. Januar 2009 um 10:16 geschrieben.
caschy sagt
Was meinst du mit gekostet?
Kommentar am 29. Januar 2009 um 10:17 geschrieben.
jank sagt
Klappt es bei dir, wenn du den Offline-Modus verwendest, dich mit einem andren Gmail-Account ohne Offline-Modus anzumelden? Bei mir gibts dann im Firefox und IE eine Schleife beim Anmelden, aus der es nicht mehr rausgeht.
Und was passiert, wenn ich mich auf einem anderen PC anmelde, wenn dieser Gears hat und wenn nicht? Kann es leider zur Zeit nicht selbst testen.
Kommentar am 29. Januar 2009 um 11:06 geschrieben.
Ani sagt
Nur weil der Name in Deutschland diesem komischen Typen gehört muss man den doch noch lange nicht totschweigen. Ich kann ja auch weiterhin Ford und Toschiba sagen ohne gleich ne Klage zu fürchten.
Wenn man das englische gmail meint is doch alles tutti paletti.
Kommentar am 29. Januar 2009 um 12:03 geschrieben.
Fritz Walter sagt
Hi Carsten,
Freakazoid wollte wohl fragen, ob du schon deswegen abgemahnt wurdest. Das meinte er wohl mit gekostet.
Kommentar am 29. Januar 2009 um 12:09 geschrieben.
Bernd (
@http://blog.bernd-distler.net) sagt
Man kann “gekostet” auch als “probiert” verstehen.
Kommentar am 29. Januar 2009 um 12:15 geschrieben.
Johannes (
@Blauelf) sagt
Caschy: Der Firefox mit Google Gears ist doch sicher ein 3.0.5, oder? Mit meinem 3.1b2 will Gears nicht laufen, aber ich finde die 3.1er Features doch so toll
Und außerdem ist Offline Google Mail für mich auch noch nicht freigeschaltet. Naja, solange es nur eine Frage von Tagen ist…
Kommentar am 29. Januar 2009 um 12:15 geschrieben.
Fritz Walter sagt
@Bernd: Man muss eben den Zusammenhang suchen, dann kommt man drauf was es sagen wollte.
Kommentar am 29. Januar 2009 um 12:25 geschrieben.
Fritz Walter sagt
@Johannes: Das konntest du gestern bei Caschy lesen: “Seit gestern nutze ich eine mörderstabile Version 3.1 Beta3pre – welche eben von Gears als inkompatibel angesehen wird.”
Kommentar am 29. Januar 2009 um 12:28 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
1) Ich schreibe + bekomme nicht soo furchtbar viele E-Mails – diese Funktion (offline) ist doch wohl nur dann vonnöten, wenn man dauernd (auch unterwegs) viele Mails “macht”, oder?
2) Was mich wundert, ist, das Google in Deutschland so lange “rumprozessiert” hat – kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Es heißt doch z.B. Google Earth und Google Gears – und nicht GEarth und GGears.
Da bietet sich doch eigentlich Google Mail an – und zwar weltweit, nicht nur in Deutschland.
Kommentar am 29. Januar 2009 um 12:41 geschrieben.
Ani sagt
Also ich habe lieber ein kurzes @gmail.com als ein @google-mail.de.
Denke mal dass es vielen anderen auch so geht.
Kommentar am 29. Januar 2009 um 12:51 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
@Ani:
Nachvollziehbar (ich nutze gmail oder googlemail allerdings kaum) – das dürfte aber der einzige logische Grund sein.
Aus Google´s Sicht (die Ami´s halten doch so viel von “Corporate Identity”) wäre Google Mail trotzdem naheliegend.
Kommentar am 29. Januar 2009 um 13:09 geschrieben.
caschy sagt
Ach ja – nur zur Info: aufgrund des Namensstreits könnt ihr die Offlinefunktion auch nicht in Deutschland nutzen
Kommentar am 29. Januar 2009 um 15:18 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
@Caschy:
Na ja – wenn ich´s sowieso nicht brauche – und selbst wenn ja gar nicht nutzen könnte (ich glaube, auch andere werden deswegen nicht nach Amerika auswandern
)
dann ist es doch schlichtweg sch…egal, wie “dat Dingen” heißt…
Kommentar am 29. Januar 2009 um 15:39 geschrieben.
Lukas sagt
Alles schön und gut. Aber solange man bei google nur noch so verstümmelte Namen wie lukas742327 bekommt, weil alles andere vergeben ist, kann man des als seriöse Emailadresse vergessen.
Da kann man auf Microsoft schimpfen so viel man will, aber bei Hotmail gibts scho schön aussehende Adressen: vorname.nachname@live.com sieht scho geil aus. Und die Oberfläche ist au ganz brauchbar.
Kommentar am 29. Januar 2009 um 18:20 geschrieben.
Holger sagt
Finde ich gut, wenn das mit dem Offline-Modus alles so funktioniert. Schließlich hat es sehr viele Vorteile die Mails auf seinem Laptop zu archivieren. Wie oft hat man nachgeschaut, wann man dies und das gekauft hat. Meist auch mit den Rechnungen in der eMail.
Kommentar am 29. Januar 2009 um 19:52 geschrieben.
SledgeDG sagt
@Lucas: und wieso kannst Du nicht
vorname.nachname@gmail.com bekommen???? Ist das evtl. eine Einschränkung für den deutschen Markt?
Dan hol Dir den Account von der US-Seite:
https://www.google.com/accounts/NewAccount?service=mail&continue=http%3A%2F%2Fmail.google.com%2Fmail%2Fe-11-111daba873faf938fba32bc69db9f42b-fde0db54a32d1e30d0d5fb7f06896a2416a707d3&type=2
Ansonsten häng doch einfach ein .jr bzw. .sr dahinter
oder ein 01. davor.
Alternativ währe ggf auch die Version
vorname.nachname.privat@gmail.com und entsprechend
vorname.nachname.geschaeftlich@gmail.com sinnvoll.
Da gibt es doch hunderte Lösungen, die alle besser aussehen, als klaus0815 oder imueller 75386
Generelle Frage: ich erkenne irgendwie nicht den Vorteil des Offline-Modus. Das kann natürlich daran liegen, das ich als Kabelkunde ständig online bin.
Trotzdem finde ich es viel sinnvoller, meine gmail-accounts per Thunderbird zu verwalten. zumal dann noch die lokal abgelegten Teile nicht so öffentlich auf der Platte herum (f)liegen.
-DG
Kommentar am 30. Januar 2009 um 17:03 geschrieben.
Johannes (
@Blauelf) sagt
Ich hab zwar eigentlich eine 100MBit-Anbindung ans Uninetz, das mit Gigabit am DFN hängt, aber die Antwortzeiten der Google-Mail-Seite sind wirklich mies. Ich habe jetzt mal den “Flaky”-Modus ausprobiert, es lässt sich deutlich flotter damit arbeiten. Trotzdem, momentan verwalte ich meine Mails bei der Uni, die hat zur Not auch ein Webinterface und das IMAP ist viel schneller
Kommentar am 30. Januar 2009 um 17:19 geschrieben.
Johannes (
@johannes_k) sagt
Das mit dem Markennamen find ich krass! Darf ich dann also auch nicht Tempo zu CocaCola sagen?
Irgendwo muss da doch ´ne Grenze gezogen werden!
Kommentar am 31. Januar 2009 um 02:33 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
@Johannes:
Die Grenze ist doch ganz klar: Tempo kann man nicht trinken – und mit Cola kann man sich nicht die Nase putzen!
Kommentar am 31. Januar 2009 um 04:10 geschrieben.
DevilsHell sagt
@all
Welche Möglichkeit nutzt Ihr, um Euch über neue Mails
im Webinterface benachrichtigen zu lassen? Sidebar unter
Vista oder G….Manager im Firefox etc.?
Gruß DevilsHell
Kommentar am 31. Januar 2009 um 08:31 geschrieben.
Ani sagt
Automatischer eMail-Check mit Benachrichtigungen alle 2 Minuten in Digsby.
Kommentar am 31. Januar 2009 um 12:12 geschrieben.
Fritz Walter sagt
Hi Carsten,
die Offline-Funktion ist nun doch auch in Deutsch nutzbar. Hier die Meldung.
Kommentar am 2. Februar 2009 um 17:36 geschrieben.
caschy sagt
Schwachsinn. Sorry. Lies den von dir verlinkten Beitrag. Steht nix anderes als hier oder im Googlewatchblog- nämlich dass man zuerst auf EN einstellen muss. Hat man nach ner knappen Woche gemerkt.
Und nein, ich habe nix gegen die Chip…
Kommentar am 2. Februar 2009 um 17:40 geschrieben.
Fritz Walter sagt
Hi Carsten,
sorry, Offline-Modus in Deutschland aber doch auf englisch. Die Überschrift sagte zu wenig aus.
Kommentar am 2. Februar 2009 um 17:40 geschrieben.
Fritz Walter sagt
Man, du warst wieder schneller. Stimmt. Die sind echt langsam.
Kommentar am 2. Februar 2009 um 17:41 geschrieben.
Manuel sagt
Wichtig ist, für die Verknüpfung kein https sondern http zu verwenden. Ich konnte das sonst nur nutzen, wenn ich die Seite bereits geöffnet hatte.
Kommentar am 5. Februar 2009 um 21:54 geschrieben.
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