Der neue iPod shuffle, alternative Software und das richtige Löschen

28. Juni 2009 Kategorie: Apple, Hardware, Portable Programme, Windows, geschrieben von: caschy

Ich war ja mal stolzer Besitzer eines iPod shuffle. Wohlgemerkt war. Ein Gang in der Waschmaschine hat ihn dahingerafft. Plötzlich und unerwartet. Auch Wiederbelebungsversuche in Form von langen Trocknungsphasen konnten ihn nicht dazu bewegen, wieder zu arbeiten. Und ich muss gestehen: er fehlt mir. Ich hab mich ja neulich in der Muckibude angemeldet um mal die Plautze zu minimieren. Diablo-mäßig gesprochen: die Agility-Skills hochleveln. Wie auch immer – nun musst ich in der letzten Zeit mit dem MP3-Player dahin, der keinen Clip hatte. Also musste ich den Player in der Hosentasche transportieren. Tja – Kabelsalat nervt halt. Außerdem ist der Coolnessfaktor auch dahin 😉

So, für diejenigen unter euch, die über die Anschaffung des neuen iPod shuffle nachdenken. Sound klasse, Bedienung easy (wenn man einen Blick ins Handbuch / oder das Netz wirft). Man hat die Bedienelemente am Kopfhörer. Plus und Minus für die Lautstärkeregelung und eben eine Schaltfläche für die Navigation zwischen den Musiktiteln. Einmal klicken: Pause, zweimal klicken: ein Song weiter und schlussendlich dreimal für das vorige Lied.

Statt der Dockingstation wird diesmal nur ein lapidares Klinke-USB-Kabel mitgeliefert.

Software: Hier wird es wieder frickelig. Die Apple-Diktatoren wollen natürlich, dass man deren iTunes benutzt. Hat natürlich den Nachteil, dass man in der Windows-Welt meistens am Arsch ist. Zumindest unterwegs. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis nur eine Person, die auf dem Windows-PC iTunes nutzt. Also hier mal auf die Schnelle Alternativen:

rebuild.db – für Leute, die nur Windows nutzen. Hatte ich ja mal mit einem eigenen Beitrag versehen.

Floola – Manager, der für Windows, Linux und Mac OS X zu haben ist.

YamIpod – ebenfalls wie Floola für Windows, Mac OS X und Linux.

sharepod: ganz cool für Leute, die Windows-only unterwegs sind. Exe auf den Stick hauen und fertig.

So – und nun noch zum Abschluss etwas relativ themenfremdes: der Otto-Normal-Mac-User ist übrigens ein ganz armes Würstchen. Wenn unsereins unter Windows eine SD-Karte und / oder einen USB-Stick löscht, dann macht man das meistens mit irgendeiner Shredder-Software (sofern man die Karte / Stick verleiht). Macht man das nicht, kann derjenige mit der Karte unter Umständen ja die Daten wiederherstellen.

Mac OS X hat einen gemeinsamen Papierkorb. Heisst: Apple-User stöpselt seinen Stick an die Kiste und löscht den Inhalt. Im Gegensatz zu Windows landet jetzt nicht alles in einem Systempapierkorb, sondern der Inhalt des Sticks wird in den Ordner .trashes verschoben. Sieht der Mac-User in der Ordneransicht nicht (wenn versteckte Dateien nicht angezeigt werden). Der Mac-User muss, damit auch der Krempel vom USB-Stick gelöscht wird seinen Papierkorb leeren. Ansonsten kann man auf jeden Fall seinen Ordner .trashes sehen (unter Windows eh – und unter Mac OS X wenn man sich versteckte Dateien anzeigen lässt).

Kompliziert? Unverständlich? Kurzform: auf dem Stick Ordner A und B erstellen. A löschen. Auf dem Stick ist nun B und A im Papierkorb. Zieht man nun den Stick ab, so verschwindet auch A aus dem Papierkorb. Verbleibt ungelöscht im Ordner .trashes auf dem Stick – und erscheint beim nächsten Einstecken wieder im Papierkorb. Bescheuert, oder?

Also, bei jeder Gelegenheit SD-Karten und USB-Sticks von Mac-Usern besorgen 😉

Schönen Restsonntag noch!


Über den Autor: caschy

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