Datenschutz: Facebook erklärt Facebook Home

6. April 2013 Kategorie: Social Network, geschrieben von: caschy

Facebook hat einiges an Kritik in der letzten Zeit einstecken müssen. Während rein technisch Facebook Home medial in den Staaten besser aufgenommen wurde, als bei uns in Deutschland, gab es hinsichtlich Datenschutz Kritik von allen Seiten. Durch die dauerhafte Interaktion mit Facebook wurde der Verdacht laut, dass Facebook noch mehr Daten über seine Benutzer sammeln will.

Facebook Home

Am 12. April, also in nicht einmal in einer Woche, wird Facebook Home für einige Android-Smartphones im Google Play Store zu haben sein. Nun hat Facebook bereits im Vorfeld eine Liste mit häufigen Fragen und deren Antworten in das Internet gestellt.

Diese Liste erklärt, dass weiterhin ortsbezogene Daten gesammelt werden – ein Umstand, der bei der aktuellen Facebook-App aber auch gegeben ist und auch hier deaktivierbar ist. Ebenfalls sammelt Facebook Home – auch dies unterscheidet sich nicht von der normalen App – Informationen über eure Interaktionen, wie Likes, Kommentare und Co.

Auch erhält Facebook eine Liste der installierten Android-Apps, aber nicht, wie und wofür diese genutzt werden. So sieht man, dass ihr Google Maps über den App Launcher gestartet habt, aber nicht mehr. Ebenfalls werden Informationen über Benachrichtigungen gespeichert. Diese Daten bleiben über einen Zeitraum von 90 Tagen gespeichert.

Zu bedenken ist immer bei der Diskussion: Niemand ist gezwungen, Facebook Home zu nutzen. Man kann selbstverständlich auch die anderen Facebook-Apps benutzen, um mit seinen Kontakten zu interagieren. Ebenfalls positiv für uns Benutzer: Facebook steht wohl wie kein zweites Unternehmen im Fokus der Datenschützer, sodass irgendwelche Ungereimtheiten äußerst schnell an das Licht der Öffentlichkeit kommen. Dennoch sollte der Benutzer ruhig kritisch und wachsam sein.

Ich vertrete ich weiterhin die Meinung, dass meine (freiwillig abgegebenen)  Daten bei Google, Facebook und auch Microsoft besser aufgehoben sind, als bei irgendwelchen zwielichtigen Diensten oder Datenerhebungen, die durch irgendwelche Apps in die Hände unseriöser Entwickler kommen. Dennoch gilt der Merksatz: teilt nur Dinge in Netzwerke, die ihr auch wirklich jedem erzählen oder zeigen könntet, ohne dass ich euch dafür schämen müsst. Es muss niemand Daten abgeben – das Internet funktioniert auch so. Doch wir geben Daten ab, um eine Bequemlichkeit zu erkaufen.


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Über den Autor: caschy

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