Das Surfen mit Google Chrome soll unter macOS noch sicherer werden

2. März 2017 Kategorie: Apple, Backup & Security, Software & Co, geschrieben von: Benjamin Mamerow

Wer hat das nicht schon einmal erlebt? Man surft ein wenig durch das Netz, folgt ein paar Verlinkungen von vermeintlich vertrauenswürdigen Seiten und lädt sich ebenso vermeintlich auf Malware und Viren geprüfte Dateien herunter, um diese zu installieren. Nach dem nächsten Browser-Start sind unter anderem die Startseite und der Standard-Suchengine auch diverse andere persönliche Einstellungen komplett geändert worden und viele wissen dann nicht einmal, was sie im Anschluss tun können. Und das ist dann immer noch das harmlosere Szenario…  Und das nur, weil die dann nicht ganz so unschuldige Website vom Browser oder anderen Tools nicht als gefährliche Seite eingestuft werden konnte.

Nun möchte man bei Google die bisher getroffenen Sicherheitsmaßnahmen von Chrome für macOS noch weiter ausbauen und so zum einen Schadsoftware, aber auch Malware den Weg auf den heimischen Rechner noch mehr erschweren. Daraus resultierend sollen sich Nutzer des Betriebssystems bei der Verwendung von Chrome schon einmal darauf gefasst machen, dass sie demnächst noch wesentlich häufiger mit der obigen Warnung oder einer ähnlichen konfrontiert werden wenn sie auf eine auf den ersten Blick vielleicht harmlose Internetseite geraten.

Dafür konzentriere man sich aktuell vor allem auf zwei der häufigsten Angriffsstellen von Browsers: ungewollte Ad-Injection und die manipulative Veränderung von persönlichen Settings – wie eben die Startseite oder auch die verwendete Suchengine. Die kürzlich veröffentlichte Chrome Settings API for Mac soll es Entwicklern ermöglichen, dass sie den Nutzern des Browsers die volle Kontrolle über ihre persönlichen Einstellungen geben können. Die Settings der macOS-Version von Chrome sollen demnach nur noch über die Settings Overrides API verändert werden können, so wie es auch bei Windows der Fall sei. Erweiterungen für den Browser können außerdem auch nur dann noch Änderungen an den Einstellungen von Chrome vornehmen, wenn sie auch wirklich über den Chrome Web Store installiert worden sind. Ab dem 31. März dieses Jahres wird Chrome den Nutzer warnen, sobald eine Software versucht, dessen Settings ohne den Weg über die korrekte API zu ändern.

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(via Google Security Blog)

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Über den Autor: Benjamin Mamerow

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