Das LG G2 im IFA-Alltag

8. September 2013 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von:

Vor einiger Zeit wurde das LG G2 in New York vorgestellt. LGs neues Flagship-Phone, welches derzeit bei diversen Händlern für 499 Euro gelistet ist. Einen ersten Eindruck hatte ich euch bereits direkt aus New York geliefert. Seit vier Tagen ist das LG G2 mein ständiger Begleiter – Dauernutzung im harten IFA-Alltag.

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Zeit, vielleicht ein paar lose, erste Worte an interessierte Menschen zu verlieren. Offensichtliches Wiedererkennungsmerkmal dürften die rückseitigen Bedienelemente sein. Über diese Lässt sich das Gerät anschalten, die Frontkamera auslösen und die Lautstärke regeln. Viele fragten mich, ob diese Art der Bedienung nicht umständlich oder störend sei. Mitnichten.

Wenn man das Gerät mit einer Hand hält, kann man mit dem Zeigefinger wunderbar die Tasten erreichen und bedienen. Zum Aktivieren des Displays muss man allerdings nicht den Power-Button betätigen, sondern mit einem Double-Tap auf das Display lässt sich dieses aktivieren oder deaktivieren. Kleine Sache, die mir sehr gut gefällt. Weiteres Detail: der Akku. 3000 mAh.

Absolut großartige Perfomance. War das Gerät aufgeladen, dann konnte ich hier auf der IFA 2013 in Berlin den ganzen Tag ohne Probleme wirklich viel damit machen. Fotos, Netzwerken, telefonieren. Wirklich alles – wirklich lang und wirklich viel. Als ich heute Nacht gegen 02:30 ins Bett ging, hatte ich immer noch genug Saft, der das Gerät über die Nacht gebracht hat. LG kann Akkus bauen und wenn das Nexus 5 wirklich von LG kommt, dann dürfen wir uns hoffentlich auf ähnliche Performance freuen – der Akku des Nexus 4 ist ja eher Mittelmaß.

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Das LG G2 hat eine sehr gute Haptik und liegt gut in der Hand, der schmale Rahmen sorgt dafür, dass das Gerät in der Breite nicht zu mächtig wirkt. Das Android-System wurde nicht zu sehr vollgemüllt, der Launcher und der Drawer arbeiten sehr flüssig und auch kleine Anpassungsmöglichkeiten bestehen, so lassen sich ohne Zusatz-Software Ordner farbig ändern, Icons in der Größe ändern und weiteres. Schöne Funktionen out of the box.

Weiterhin findet man einen Gastmodus auf dem LG G2 vor. Hier können einige Apps von euch definiert werden, die der Gastnutzer nutzen darf. Der Gastmodus lässt sich aktivieren, wenn ihr die entsprechende, von euch zu definierende, Sperrgeste eingegeben habt. LG gibt dem G2 noch einen Backup-Modus mit, der in manuellen oder automatischen Intervallen Dinge wie den Homescreen, die persönlichen Daten, Einstellungen, Medien-Dateien oder aber auch LG-Apps und von euch installierte Apps sichern kann.

Ebenfalls lassen sich diverse Dateien direkt via Android Beam an andere Geräte aus der Backup-Software übertragen. Ansonsten findet man auch Lösungen wie QSlide vor. hierbei lassen sich bestimmte Apps in einem kleinen, separaten Fenster öffnen, welches immer greifbar ist – nett, aber für mich irgendwie nicht wichtig. Auch gibt es Möglichkeiten, direkt auf dem Bildschirm Notizen zu verfassen.

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Der Bildschirm des LG G2 ist knackig in seinen Farbdarstellungen und die Schrift ist gestochen scharf. Auch die Kamera mit optischem Bildstabilisator und die Lautsprecher geben keinen Anlass zur Klage. Mir gefällt das LG G2 besser als das Samsung Galaxy S4, ob wohl letzteres Support für eine microSD-Karte und einen Wechselakku bietet. Das LG G2 bietet übrigens noch Miracast und eine Fernbdienung für TV und Co. Ob ich mein iPhone vermisst habe während der LG G2-Nutzung? Eigentlich, bis auf diverse kleine Details, zum Beispiel die bessere Verwaltung von Fotos oder ein paar Apps.

Die Spezifikationen des LG G2:

  • Prozessor: 2,26GHz Quad-Core-Qualcomm Snapdragon 800-Prozessor
  • Display: 5,2-Zoll Full HD IPS (1080 x 1920 Pixel / 423 ppi)
  • Memory: 32GB / 16GB
  • RAM: 2GB LPDDR3 800 MHz
  • Kamera: Rückseite 13 MP mit OIS / Vorderseite 2,1MP
  • Akku: 3.000mAh
  • Betriebssystem: Android Jelly Bean 4.2.2
  • Maße: 138,5 x 70,9 x 8,9mm
  • Farben: Schwarz / Weiß

LG hat mit dem G2 ein tolles Gerät abgeliefert, welches sich hoffentlich gut verkaufen wird. Allerdings wird dies schwer. Wer den Aufpreis nicht scheuen wird und auch mit dem Umstand klarkommt, dass das Samsung Galaxy Note 3 mit 5,7 Zoll größer als das LG G2 ist, der findet auf Samsungs Plattform meiner Meinung nach die cleveren Software-Lösungen, die das mobile Arbeiten immens erleichtern.


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Über den Autor:

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