Das iPad Air in seinen Einzelteilen, Reparaturversuch nahezu zwecklos

1. November 2013 Kategorie: Apple, Hardware, iOS, Mobile, geschrieben von:

Das iPad Air ist seit heute verfügbar, die Neuauflage des Tablets bringt erstmals grundlegende Designänderungen. Wie von Apple bekannt, wird um jeden Zehntel-Millimeter gekämpft, den man einsparen kann, schließlich will man dem Kunden ein Tablet bieten, welches wieder einmal dünner und leichter ist. So erstaunt es wenig, dass man auch hier viel Klebstoff findet und sich die einzelnen Teile kaum ohne Beschädigung entnehmen lassen.

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Besonders hartnäckig zeigt sich der Akku, der – wie sollte es auch anders sein – verklebt ist. Dennoch erhält das iPad Air einen Score von 2, das heißt zwar nicht, dass es leicht zu reparieren ist, aber immerhin ist der Score höher als beim MacBook Pro Retina oder dem Microsoft Surface Pro 2.

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Überraschungen im Innenleben des iPad Air? Nicht wirklich. Immerhin lässt sich der Lightning-Connector relativ einfach entfernen (also, wenn man erst einmal bis dahin vorgedrungen ist) und auch die Aufnahme für die SIM-Karte (LTE-Modell) kann entfernt werden, obwohl sie verklebt ist.

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Ohne das Display zu entfernen kommt man im iPad Air an keinerlei Bauteile. Die Gefahr, selbiges bei der Entfernung zu zerstören. Die Bauteile selbst zeigen keine Besonderheiten, einige sind in ähnlicher Form auch im iPhone 5S zu finden. Dass man bei iFixit anscheinend händeringend nach positiven Eigenschaften gesucht hat, sieht man auch daran, dass es als Pluspunkt gilt, dass der Akku nicht mit dem Logicboard verlötet ist.

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Weitere Bilder und die Benennung der einzelnen Teile findet Ihr im Teardown von iFixit. Das Lesen dort lohnt sich diesmal besonders, da der Zerlegevorgang ein bisschen Halloween-mäßig ist.


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Quelle: iFixit |

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