Danke simfy! Musik ohne Ende

17. August 2011 Kategorie: Internet, Software & Co, geschrieben von:

Zuerst einmal möchte ich erwähnen, dass ich für folgenden Beitrag weder Geld, noch einen Premium-Account bekomme. Ich bin einfach ein zufriedener Benutzer der kostenlosen Variante des Dienstes simfy, den ich deshalb erwähne, weil sie auch aus deutschen Landen kommen. Früher war ich immer der Meinung, dass viele Software-Tools aus Deutschland nicht zu gebrauchen sind, Startups nur cool sind, wenn sie eben nicht aus Deutschland kommen.

simfy

Doch in der letzten Zeit haben mich besonders Wunderlist und Simfy überrascht. Simfy, die ich bereits letztes Jahr vorstellte, haben 2010 eine Fusion erlebt und sind auf die jetzige Variante des Dienstes umgestiegen. Zur Erinnerung: früher konnte man hochladen und Freunde zum Hören einladen, ähnlich Grooveshark, 2010 startete man mit reinem Streaming. Am PC kostenlos werbefinanziert, offline speichern und mobil (per App) kostet eben was. In der letzten Zeit habe ich mich immer häufiger erwischt, eben nicht Radio zu hören, weil mich diese ständigen Wiederholungen nerven (ich sitze ca.10 Stunden am Schreibtisch), sondern mal komplette Alben abzuspielen.

simfy2

Ja, das geht bei Grooveshark natürlich auch, wenn auch gelegentlich in verminderter Qualität. Mit simfy hatte ich in der letzten Zeit meines Hörens keinerlei Probleme – kurioserweise hatte ich bis jetzt nicht ein einziges Mal einen Werbebreak in den ganzen Stücken, keine Ahnung, ob die kostenlose Variante damit finanziert wird, dass man dauerhaft den 02-Banner einbindet. Während ich bei den Alben keine Werbung präsentiert bekam, bekam ich beim Radiosender (ähnlich last.fm) ab und an einen Spot präsentiert – aber hey: das habe ich im normalen Radio auch.

Wie erwähnt: als der Dienst in seiner jetzigen Form 2010 startete, schaute ich mir (wie fast jeden Dienst) simfy an. Zu diesem Zeitpunkt war das Musik hören nur via Browser möglich, was ich irgendwie unsexy finde. Seit Februar 2011 hat man einen Adobe AIR-Client am Markt, der Hörer unter Windows, Mac OS X und Linux Musik auf dem Desktop beschert.

Die Jungs & Mädels von simfy verdienen ihr Geld mit Premium-Abos, mit denen könnt ihr die Musik wie erwähnt offline speichern und die Apps für Android und iOS nutzen. Kann ich euch, in Ermangelung an ein Premium-Konto leider nicht vorstellen.

Trotz alledem lege ich allen, die simfy bisher nicht kennen, den Dienst ans Herz. Hab die Tage massig Alben gehört und das ist echt klasse – ich kann vor einem eventuellen Kauf entscheiden, ob sich die Ausgabe lohnt.  Deswegen geht mein Dank an diesen deutschen Dienst, es muss ja nicht immer Grooveshark oder Spotify sein 🙂


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Über den Autor:

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