Cool IT Leaderboard 6 – Greenpeace kürt die IT-Saubermänner

25. April 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Das Cool IT Leaderboard Ranking misst Unternehmen nicht etwa an Gewinnen oder Verlusten, sondern bezüglich dem, was sie für sich und andere zum Thema Energiehaushalt beitragen. Im Detail sind dies drei Punkte: Die Bereitstellung und Entwicklung von Lösungen, die die gesamte Wirtschaft betreffen, der eigene Energiehaushalt und welchen Einfluss die Unternehmen politisch vollziehen. So erhält man ein Ranking, das die Führungsqualitäten und Anstrengungen von IT-Firmen beim Bekämpfen des Klimawandels bewertet.

greenpeace

Spitzenreiter sind mit 58 erreichten Punkten Cisco und Google. Während Google die meisten Investitionen in saubere Energie vollzog, steht Cisco bei der eigenen Klimabilanz ganz vorne. Mit 51 Punkten rangiert Ericsson auf Platz 3. Aber was genau sagen diese Zahlen eigentlich aus?


Es geht um Klimawandel und wie der Wirtschaftszweig Information Technology seinen Teil dazu beitragen kann. Zwar nehmen immer mehr Firmen ihre Rolle im Wandel zu einer energetisch nachhaltigen Wirtschaft an, nutzen ihre Position politisch aber noch nicht genügend aus. Auch hier wird Google – neben Sprint, Wipro und SoftBank – als positives Beispiel genannt. Diese nutzen auch ihre politischen Einflüsse, um diese zu Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu bewegen. Die Unterstützung für eine Erweiterung der Steueranreize für Windkraft in den USA bescherte Microsoft die größte Verbesserung im Ranking.

“Der Fortschritt des IT-Sektors wird auch zukünftig von großen, schmutzigen Stromkonzernen blockiert werden, bis sich mehr Unternehmen ihrer politische Macht bewusst werden und sich für eine klimafreundliche, dezentralisierte Energiepolitik einsetzen”, sagt Gary Cook, Internationaler Senior IT Analyst bei Greenpeace. (via)

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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