Convertible: Fujitsu Lifebook T730

15. November 2010 Kategorie: Hardware, geschrieben von: caschy

Ich bin einer von 53 europäischen Bloggern, die verschiedene Notebooks von Fujitsu  drei Wochen testen dürfen. Gibt wohl auch Aufgaben – und wenn man eben jene erfüllt, dann kann man den Hobel behalten. Naja, mal sehen was da kommt. Mein erstes Notebook war damals auch ein FuSi und die Gehäuse sehen auch irgendwie noch aus wie damals :) Unboxing als solches erspare ich euch. Im Karton war ein Paket Knete und ein Fujitsu-Shirt in M. Hallo? M? Das kann ich ner Handpuppe im Kasperle-Theater anziehen!

Bei meinem Gerät handelt es sich um ein Fujitsu Lifebook T730, dabei handelt es sich um ein Convertible. Also schön auf dem Bildschirm rumtatschen und diesen dabei noch drehen. Ziemlich geniales Business-Dingen. Trotz seiner angenehmen 12,1″ ist das Fujitsu T730 ein echter Klopper. Es hat jede Menge unter der Haube, wiegt dafür aber auch ein wenig und hat eine männliche Bauhöhe.

Das Ding sieht so robust aus, da könnte ich fast Lust auf Schlammcatchen bekommen. Aber erst einmal zum Innenleben, die technischen Details des Fujitsu Lifebooks T730 – dem ersten Tablet-Notebook in meinen vier Wänden. Das Gerät kommt in verschiedenen Ausführungen, vom i3 bis zum i7 ist alles dabei. Ich selber habe folgende Konfiguration:

Intel Core i5-460M (2,53 GHz)
4 GB Arbeitsspeicher
12,1 Zoll WXGA, 1280×800
320 GB Festplatte
HDMI, USB2.0, Kartenleser, Fingerprint-Reader, Firewire, VGA
Bluetooth, WLAN & Co sind selbstverständlich mit drin

Interessant ist natürlich das Vorhandensein eines drehbaren Displays, welches ihr mit den Fingern oder nem Stift bedienen könnt. Schön beim Kunden sitzen und handschriftlich aber digital Zeug notieren. Sehr cool.

Ausserdem könnt ihr bei Nichtgebrauch das optische Laufwerk, also den DVD-Brenner, entfernen. Stattdessen passt ein zweiter Akku rein, eine externe Festplatte oder aber auch ein Blu-ray-Laufwerk. Der verbaute 6-Zellen Akku soll bis zu 7 Stunden schaffen, mal sehen.

Schnittstellenmäßig ist jedenfalls so ziemlich alles mit drin, was man braucht. Damit meine ich echt fast alles. So Dinger wie UMTS, GPS, Multitouch, Festplatten-Schock-Sensor usw. usf. muss ich mir noch einmal genau anschauen.

Ihr habt spezifische Fragen? Rein damit in die Kommentare. An die Convertible-Besitzer: was macht euren Convertible unverzichtbar? Was sind eure Anwendungszwecke?

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

43 Kommentare

RSSonic92 15. November 2010 um 21:33 Uhr

Scheint ja ein heißer Hobel zu sein!
Wohl dementsprechend teuer

Gequeoman (twitter ) 15. November 2010 um 21:34 Uhr

Geiles Teil! Der Preis: AUA! ( 1643 € )

Digitreo 15. November 2010 um 21:36 Uhr

Wie fühlen sich die Buttons unter dem Trackpad an? Bei meinem Fujitsu Notebook hab ich immer das Gefühl, das Plastikblättchen bricht bei jedem Klick ab. Laut ist es auch und einmal sogar schon hängen geblieben.

Max 15. November 2010 um 21:39 Uhr

Das Ding hat wirklich einiges unter der Haupe – den Daten zu Folge *träum*

Wie ist den das Schreibgefühl auf der Tastatur? Entsprechen die Tastengrößen der eines normalen Notebooks bzw. Tastatur, Caschy?
Könntest du auch mal nachgucken, wie dick das NB ist, wenn es zu ist?

lg Max

Lasse (twitter ) 15. November 2010 um 21:40 Uhr

Congrats! Schickes Teil haste da bekommen. Sieht aber tatsächlich etwas dicker aus als ich mir so’n Convertible vorstellen würde…

Wegen T-Shirt: Größe M… Dat Ding kann ich meiner Freundin in die Hand drücken. Hat sie nen Maler-Shirt :D Oder eins für’s Pferd. Also nicht für das Pferd zum anziehen. Aber zum arbeiten und so ;)

DevSibwarra 15. November 2010 um 21:43 Uhr

hatte selbst keins, aber Kommilitonen die solche teile hatten (alle irgendwie gebraucht bekommen), haben die genutzt um in den PDF Dateien direkt handschriftliche Notizen zu hinterlassen oder ihre Mitschrift direkt mit zu verfassen darauf (Formeln gehen seit Windows 7 ziemlich gut).

Andrea (twitter ) 15. November 2010 um 21:44 Uhr

Diese Convertibles kenne ich bislang nur von Vertrieblern oder von Ärzten, wo man dann per Stift direkt eine Unterschrift auf dem Display unter irgendein Formular leisten kann.
Mich würde bei dem Teil vor allem die Akkulaufzeit interessieren, ist ja doch ganz schön was unter der Haube.

Früher haben Computerhersteller die Werbe-T-Shirts auch noch in XL verschickt. Aber die müssen halt auch sparen… ;)
(falls Du’s nicht brauchst, ich nehm es gerne! das Shirt, nicht den Hobel.)

SoehnelS 15. November 2010 um 21:46 Uhr

Hm, so ein Teil ist der nächste Plan…
Habe ein Tablett, macht sich aber nicht so toll, wenn man nicht direkt sieht, was man zeichnet.
Wie geht das auf dem Convertible?
Macht das zeichnen jemand (Semi-)Proffessionell damit?

RayBanana (twitter ) 15. November 2010 um 21:51 Uhr

menno, ich hab auch bei dem auswahlverfahren mitgemacht, bin aber nicht erwählt worden. werde deswegen deine berichte genau verfolgen. habe ewig lange mit fusi notebooks gearbeit und war immer sehr zufrieden mit den dingern.

Jeffrey (twitter ) 15. November 2010 um 21:57 Uhr

Ich habe auch schon mal kurz an so einem Ähnlichen Notebook gearbeitet. War eine interessante Erfahrung.

Da ich gerne mal anderen Leuten etwas auf dem Bildschirm zeige ist es natürlich praktisch, wenn man ihn so drehen kann wie es passt. Ebenso zum Präsentieren.

Was für Erfahrungen hast du mit dem Touchscreen gemacht. Funktioniert das Multitouch etc. gut?

MaxFragg (twitter ) 15. November 2010 um 22:06 Uhr

solange man kein touchscreen UI hat, sind mMn Wacom-Panels in solchen Geräten das einzig wahre, ansonsten, ja tablets machen spaß, auch wenn das arbeiten im stehen anstrengend ist. auch nerft die geringe Anzahl an wirklich Tablet tauglicher pc Software. Die Windows Handschrifterkennung ist gut, aber dann bleiben unter win nurnoch das Windows Journal, das MS seit XP nichtmehr verändert hat und OneNote, welches auf 1024×768 für meinen Geschmack einfach viel zu viel platz braucht.
Unter linux gibt es garkeine brauchbare Handschrifterkennung, dafür mit Xournal ein tool ähnlich dem Win Journal, nur dass es in PDF Dateien schreiben lässt, was für den Studentenalltag nahezu perfekt ist.
(hab ein lenovo x61t)

Torsten 15. November 2010 um 22:11 Uhr

Mich würde interessieren wie die Verarbeitung allgemein ist. Sind die Scharniere fest, knarzt das Ding? Wie sagt Dir das Touchpad zu? Gibt es zu dem guten Stück eine Recovery-DVD oder muss die selbst gebrannt werden? Last but not least: Akkulaufzeit in real, Du hast ja schon angekündigt das zu testen.

Ich hoffe Fujitsu hat jetzt wo der Name Siemens weg ist ein wenig an Qualität zugelegt. Ich habe mehrere Jahre Notebooks repariert, FSC waren nicht gerade wenige in meinen Händen.

caschy (twitter ) 15. November 2010 um 22:15 Uhr

Touchpad. Ist halt n kleines. Bin größeres gewöhnt. Rauh statt glatt. Scharniere. Nun ja, ist ein Convertible.

Lasse (twitter ) 15. November 2010 um 22:17 Uhr

@Thorsten: Ich kann zwar nicht für das T730 vom caschy sprechen, aber mein Testgerät (AH530) macht einen gut verarbeiteten Eindruck. Scharniere sind fest (mir etwas zu fest) und knarzen tut es auch nicht. Der Klick auf die Maustasten offenbart einen guten Druckpunkt und ein deutlich hörbares “klick” (was sicher nicht jeder mag).

Svente (twitter ) 15. November 2010 um 22:20 Uhr

Warum müssen die Dinger so hässlich sein?!

MaxFragg (twitter ) 15. November 2010 um 22:25 Uhr

Svente: keine ahung ich finde mein x61t auch deutlich hübscher.

Christoph 15. November 2010 um 22:36 Uhr

Moin!

Cooles Ding! Ich habe das T900 bekommen, doch du hast GPS genannt… das ist ja mal interessant und so weit ich sehen kann in diesem Gerät hier nicht drin.

Gruß,

Christoph

Gequeoman (twitter ) 15. November 2010 um 22:48 Uhr

Die XXL-T-Shirts und den lauen i3 haben ein paar schmale Blogger in Südkorea bekommen, saudumme Verwechslung ;-)

tablet 15. November 2010 um 22:53 Uhr

Habe mir auch erst heute ein Tablet bestellt (Lenovo X201t) – für den Uni-Alltag bestimmt perfekt.

Wie ist eigentlich die Stiftgenauigkeit? Bis jetzt habe ich noch kein Tablet in den Händen gehabt, was das wirklich genau hinbekommen hat …

MaxFragg (twitter ) 15. November 2010 um 23:03 Uhr

@tablet: sofern kalibriert sind die wacom panels sehr genau, dass kalibrieren sollte man einmal im hochformat und einmal im querformat machen.
ansonsten schau dich im thinkpadforum / thinkwiki um, zu thinkpads gibts ne echt große community

Jens 15. November 2010 um 23:52 Uhr

Klingt echt gut. Habenwill.

Naja, oder ein 13″er mit höherer Auflösung, allerdings ist da der Markt sehr dünne – insbesondere bei matten Displays. Mal sehen.

Stephan 16. November 2010 um 01:16 Uhr

Hmm, ich nutze Tablet PCs beruflich und privat. Obwohl ich ein iPad mein Eigen nenne, bin ich der Meinung, dass derzeit nichts an ein Windows Tablet heranreicht. Im Wesentlichen ist es die Handschrifteingabe mit einem Stift, die mir bei allen anderen Betriebssystemen fehlt. Um auf deine Frage zu antworten: Ich setze Tablet PCs für die berufliche Eignungsdiagnostik ein. In sogenannten Assessment Centern. Näheres hier: http://www.ki-bit.com. Was ich allerdings nicht verstehe, ist die Bauform des Convertible. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Hat so ein Gerät Zukunft? Ein Slate Tablet ist deutlich dünner, leichter und nunja… Sexy! Das iPad zeigt, dass man eine Tastatur auch auf dem Display direkt realisieren kann – und zwar absolut alltagstauglich. Ich hoffe daher auf dünne, leichte und mit langer Batterielaufzeit gesegnete Windows Tablets in Slate-Bauform. Das wird doch ein Hersteller mal hinbekommen können. Das von dir vorgestellte Gerät käme für mich nicht in Frage.

blackpeat 16. November 2010 um 06:21 Uhr

ich nutze es eigentlich nur um Mitschriften für die Uni zu machen und Einträge in pdfs

Programme OneNote2007 von Microsoft,PDF Annotator von http://www.ograhl.com und Bluebeam PDF Revu
das letzte nutzen ein paar meiner Kommilitonen ist aber nicht schlecht

aso ich hab einen X200Tablet von Lenovo nettes Gerät

blacky

Marx 16. November 2010 um 06:37 Uhr

Nutze auch ein fujitsu convertible für die Uni mit one Note 2010. Wurde schon das ein oder andere mal beneidet ;)

Nur die dicke ist abartig :(

Meins ist das alte t4215

Crono (twitter ) 16. November 2010 um 07:57 Uhr

Fett, ein Traumgerät! Hätt ich zugern so ein Ding. Und schlecht schaut es nicht aus! Mich als Gamer würde noch die Grafikkarte interessieren, was hast du denn für eine drinn? Und mich würde noch interessieren wie der Touchscreen so ist, welche Technologie usw.

Cu Crono

Lefdi (twitter ) 16. November 2010 um 09:39 Uhr

Schon ein nettes Teil, leider für meinen Bedarf einfach zu teuer.
Klar ist so ein drehbarer Monitor nicht schlecht, aber nutzt man das echt so viel, oder ist das nur am Anfang interessant….???
Denke allein schon dieser Drehmechanismus kostet eine Stange an Euros

Ach ja, ich vermisse bei den ganzen Bildern eins von caschy in seinem neuen Shirt ;.)

Grüße

Lefdi

Marx 16. November 2010 um 11:39 Uhr

Nutze es seit 3 Semestern fast täglich! Kommt natürlich auf den Studiengang an ;-)

shrewm (twitter ) 16. November 2010 um 12:00 Uhr

Moin Caschy, schickes Ding. Du hast nicht zufällig Zeit die Grafikkarte zu Benchmarken falls sich das bei der (unbekannten) verbauten Hardware lohnt?



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