Tjoa, eigentlich wollte ich gar nicht über Connectify schreiben (hatte es ausprobiert, fand es aber unspannend) – aber nachdem mich nun schon vier E-Mails erreicht haben, muss ich es ja nun wohl allen vorstellen
Connectifiy ist eine kostenlose Software um unter Windows 7 die drahtlose Netzwerkverbindung mit anderen Geräten zu teilen. Die Software ist quasi eine einfacher Router in Softwareform. Die Einsatzgebiete sind sicherlich sehr speziell: sofern man einen richtigen Hardware-Router mit Wireless Lan besitzt, so benötigt man die Software definitiv nicht. Hänge ich mit einem Notebook allerdings per Lan-Kabel an einem normalen Router, so könnte ich jetzt die Leitung mittels Connectify via Wireless Lan mit anderen Geräten teilen. Theoretisch könnte man auch, sofern man via Handy und Notebook ins Internet geht, diese Leitung teilen. Wie bereits erwähnt: ich selber fand es unspannend und würde eh immer auf Hardware-Lösungen zurück greifen. Seht ihr etwa einen weiteren Einsatzbereich, den ich jetzt übersehen habe?
Connectify: Wifi Hotspot für jedermann








Ich weiß noch einen weiteren Anwendungsbereich:
o2-Surfstick in der WG teilen – meinste das geht auch?
Sollte funzen.
Yeah, super – das ist es was ich gesucht habe! Jetzt kann ich meine Wii über meinen Computer ans Internet anschließen.
Ein dickes Dankeschön, dass du es doch noch gepostet hast.
Cool, dann kenn ich jemand, der sich sicher sehr über das Programm freut.
Toll das Du es nun doch im Blog vorgestellt hast.
Danke.
Naja ist zwar eher ein Spezialfall aber könnte für alle Nintendo DS Homebrew Leute interessant sein, die ins WLAN wollen. Die Geräte unterstützen nämlich nur WEP Verschlüsselung und wer möchte seinen Hardware-Router schon auf WEP umstellen? Daher könnte man immer wenn man mit dem DS ins Netz will über Connectify ein WEP Netz aufbauen und wär versorgt.
Habs nicht probiert, aber dürfte ja bestimmt auch klappen.
-evident-
der O2-Surfstick erlaubt kein Sharing
Ohne die Software jetzt getestet zu haben, funktioniert doch so weit auch mit Bordmitteln? Im Netzwerk- und Freigabecenter ein Ad-hoc-Netzwerk einrichten und im letzten Schritt noch auswählen, dass die Internetverbindung weitergereicht werden soll. Oder hab ich jetzt was falsch verstanden?
Perfekt – sowas brauche ich auch. Für Leute mit ner LAN-Steckdose im Zimmer (z.B. Wohnheime der Uni) ohne eigenen Hub/Switch/Router und mehreren technischen Endgeräten… das Umstöpseln geht nämlich auf die Nerven.
Eigentlich geht ja das ganze auch mit den Windows-Bordmitteln, aber wie gewohnt extremst schlecht. Ich musste mal ne Zeit mein UMTS-Internet teilen, mit Windows selber war das tierisch eine Qual.
also ich wüsste da schon so einiges: regelmäßig bin ich irgendwo mit mehreren leuten, von denen mehrere einen Laptop haben, es gibt aber wenn überhaupt ein Lan-kabel mit Internet – da ist die software genau das richtige – bei mac geht das mit bordmitteln – bei windows hab ichs noch nie so richtig geschafft.
@onegasee59: weil es o2 verbietet, oder weil es einfach nicht geht?
@topic: ich habs mit windows alleine schon öfter versucht aber nie geschafft.
hi, gibts sowas auch für xp?
Da ist das aber unter meinem Mac einfacher=) Einfach WLAN Verbindung Sharing aktivieren. Oder jeder kann meine WLAN nutzen=))
Also ich habs gerade ausprobiert und ich konnte nirgends auf wep umstellen. Daher für meinen DS unbrauchbar. Schade
Ansonsten ein nettes Tool für kleine LAN-Sessions ohne Router.
Unter XP geht das nicht, da Connectify Win7 Funktionen benutzt. MS wollte wohl selber so was integrieren, hat es aber dann nicht fertig gestellt. Mehr dazu hier: http://www.pcworld.com/article.....k=rss_news
WOW,
Caschy, wie machst du das?
Ich suche jetzt schon seit zwei Tagen nach so etwas…
… und siehe da mein RSS-Feed von Caschy zeigt die Lösung.
SUPER, Danke !!!
Also das genaze geht auch relativ einfach mit Boardmitteln, wie schon erwähnt. Und in Windows 7 ist das auch gar nicht mal so schwer o.ò
Gruß
Hannes
Das Prinzip von Virtual WiFi (und Connectify als graphischer Aufsatz) wurde hier nicht ganz richtig erläutert. Virtual WiFi klont den drahtlosen Netzwerkadapter, d.h. man erhält im Grunde zwei unabhängige drahtlose Netzwerkadapter, obwohl physisch nur ein drahtloser Netzwerkadapter vorhanden ist.
Die erste WLAN Karte kann man so z.B. drahtlos mit dem internetfähigem Router verbinden. Die zweite WLAN Karte hat man nun zur Verfügung um ein drahtloses Ad-hoc (d.h. eine Direktverbindung) mit einem einzigen anderen Gerät herzustellen, was bereits sehr angenehm ist, und mit Bordmitteln nicht zu erzielen ist, da sonst nur ENTWEDER drahtlos der Router angebunden sein kann ODER ein drahtloses Ad-hoc genutzt wird, aber nicht beides gleichzeitig.
Noch weitaus genialer ist die Möglichkeit die zweite WLAN Karte als Access Point (für viele weitere Geräte!) zu nutzen. Falls über die erste WLAN Karte die Verbindung zum Internet besteht, erhält man am Ende nicht nur einen Access Point, sondern sogar einen HotSpot, d.h. ein Internetzugang für alle verbundenen Geräte.
Ist der Rechner durch ein Kabel mit dem internetfähigem Router verbunden, so kann man die erste WLAN Karte als Ad-hoc zu einem Gerät nutzen, die zweite WLAN Karte dient dann als Access Point bzw. HotSpot (WLAN Server). Eine weitere Möglichkeit wäre es, mit der ersten WLAN Karte einen Access Point (WLAN Server) einzurichten, und mit der zweiten WLAN Karte selbst auf diesen Access Point zuzugreifen (WLAN Client), um mit den anderen Geräten, die den Access Point ebenfalls nutzen (WLAN Clienten), Daten austauschen zu können.
Durch Virtual WiFi kann man also ganz einfach und günstig das WLAN (und Internet) erweitern, ohne auf einen Repeater zurückgreifen zu müssen. Der Rechner muss als Access Points bzw. HotSpot in der Regel allerdings eingeschaltet sein, da nur wenige drahtlose Netzwerkadapter auch nach dem Ausschalten stromversorgt und betriebsbereit bleiben.
Sofern man bereits einen Treiber für seinen drahtlosen Netzwerkadapter hat, der Virtual WiFi unterstützt, ist es ein wirklich geniales Feature, das von Microsoft eigentlich viel deutlicher hervorgehoben werden müsste, weil das andere Betriebssysteme meines Wissens nicht können! Leider mangelt es noch an angepassten Treiber, was wohl auch der Hauptgrund dafür ist, weshalb Virtual WiFi nicht intensiv beworben wurde.
Hui, hört sich das alles kompliziert an.
Mir reichts, wenn ich weiß, wo ich die 2 Kabeln von meinen Headset anstecken muß.
@Eatofid + Ergänzung zu Nils
…ist überhaupt nicht kompliziert und da hier im Blog viel “wissende” uherschwirren, sollte es ein einfaches sein …
hier ein Link “mit” Anleitung
http://blogs.technet.com/dmela.....point.aspx
Gruß Axel
Hmm, folgende Konstellation: ich habe bei Verwandten einen LAN-Zugang über irgendsoein USB-Gerät… also weder WLAN noch echter LAN-Kabelsalat, den man weiter aufzweigen könnte. Ein PC kann so also in Netz – könnte man demnach einen zweiten Rechner per WLAN und dieser Software ins Netz bringen, sofern der erste Rechner angeschaltet ist? Was für nicht-Win7-Varianten sind empfehlenswert?
Gibt’s sowas auch für XP?
Das Idee, die hinter dem Tool steckt, finde ich ganz brauchbar. Da könnte ich meine UMTS-Karte über WLAN weiterreichen, um mit dem handy unterwags mal schnell einen Abgleich zu machen.
Leider kann das Proggi mit meiner WLAN-Karte Intel 4965AGN scheinbar nicht umgehen (No compatible Wlan devices found…).
Beim Hersteller findet man leider nichts dazu, schade
ich kann mit der software den einsatzbereich meines netbook um ca 10 meter auf meine terasse erweitern, da ich so meinen nur via wlan angebuundenen pc als router nutzen kann
Was, kann Windows das etwa nicht von Haus aus? Ist doch eigentlich eine Standardfunktion… habe ich unter OS X schon oft benutzt.
Wie Dominik bereits geschrieben hat, ist das relativ einfach machbar, indem man ein AdHoc-Netzwerk einrichtet und die Internetverbindung freigibt. Gibt es schon seit Urzeiten (wenn ich mich recht erinnere sogar schon in Win 98), nur war das damals noch ein bisschen aufwendiger.
Am Mac ist das natürlich kinderleicht – Internet Sharing und los gehts.
Also meiner Meinung nach brauchts die Softwarelösung überhaupt nicht.
Sehr interessant, bisher wusste ich nicht, daß so etwas überhaupt möglich ist. Ich dachte bisher immer die WLAN-Karte zB. im Notebook ist immer nur als Client einsetzbar um eben auf den Router bzw. Access Point zugreifen zu können. Da fallen mir gleich hunderte Fragen ein; zB. kann man im ‘Access Point-Modus’ Connectify sagen ich möchte nur diese oder diese IP zulassen, so wie ich es vom Router gewohnt bin?
Unter Mac OS X kann man einen Netzwerkadapter in der Tat mit Bordmitteln in einen Access Point umwandeln. Windows 7 stellt die Access Point Funktion über Virtual WiFi nun ebenfalls von Haus aus bereit. Man sollte jedoch wissen, dass Microsoft dieses Feature optional bereits für das acht Jahre alte Windows XP ermöglicht hat.
Virtual WiFi hat jedoch nicht nur den Access Point mitgebracht, sondern geht noch einen Schritt weiter, und zwar in dem der drahtlose Netzwerkadapter geklont werden kann, so dass man praktisch zwei drahtlose Netzwerkadapter erhält, unzählige Szenarien sind dadurch denkbar.
1)
Mit einem einzigen drahtlosen Netzwerkadapter kann man zwar einen Access Point einrichten, doch alle Geräte die diesen nutzen, sind meines Wissens für den Rechner der als Access Point fungiert, nicht verfügbar. Erst mit einem zweiten drahtlosen Netzwerkadapter kann man sich mit dem eigenen Access Point verbinden, dadurch hat man Zugriff auf alle anderen Geräte die den Access Point nutzen.
Das alles könnte man natürlich auch mit einem einzigen Netzwerkadapter über Ad-hoc realisieren, doch je mehr Teilnehmer im Ad-hoc angebunden sind, desto mehr Datenaufkommen wird verursacht. Ein Access Point ist eine zentrale Vermittlungsstelle und bietet hier eine höhere Geschwindigkeit. Im Grunde stellt Virtual WiFi damit ein leistungsfähigeres Ad-hoc dar.
2)
Wenn man einen drahtlosen Netzwerkadapter als Ad-hoc einrichtet, hat man den zweiten frei, um sich drahtlos mit dem internetfähigem Router zu verbinden. Natürlich könnte man auch gleich alle Geräte mit dem internetfähigem Router verbinden und auf das Ad-hoc verzichten, doch das Ad-hoc kann unkompliziert eingerichtet werden, und erspart wiederum Router-Einstellungen (MAC-Filter, IP-Filter, usw.) und hat einen weiteren Vorteil;
Im Grunde kann man sich zwei Netzwerke einrichten, eines führt zum internetfähigem Router an dem z.B. die gesamte WG angeschlossen ist. Mit dem zweiten Adapter richtet man sich ein weiteres Netzwerk als Ad-hoc ein, z.B. für seinen Bruder der einen besucht und mit dem man Dateien austauschen möchte, die nicht für die WG Bewohner bestimmt sind. Man hat also zwei getrennte drahtlose Netzwerke mit unterschiedlichen Freigaben.
Diese beiden Szenarien sind mir spontan eingefallen, aber ich bin mir sicher, dass es mit zwei drahtlosen Netzwerkadaptern noch viele weitere Möglichkeiten gibt.
Hoffe das Programm funktioniert auch mit nem UMTS-Surf Stick
Das ganze funktioniert aber nur um Verbindungen mit anderen PCs aufzubauen, oder?
ALso nicht so wie Intels My Wifi, wo der PC zu einem echten accesspoint für handy, ds und co wird?
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