Click Clean Report von Greenpeace veröffentlicht: diese Firmen arbeiten sauber – oder auch nicht

13. Mai 2015 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Jedes Jahr gibt die Organisation Greenpeace Erkenntnisse heraus, wie es denn um die „Sauberkeit des Internets“ bestellt ist. Hierbei zielt man beispielsweise darauf ab, wie die riesigen Server-Farmen der einzelnen Anbieter versorgt sind. Nutzen die Anbieter Kernkraft, Kohle – oder ist man mit Solar- und Windkraft unterwegs? Zu den „grünen Innovatoren des Internets“ gehören laut Greenpeace Apple, Google und Facebook.

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Danach folgen Equinix, Salesforce und Yahoo. Etwas düsterer sieht es bei IBM. Rackspace und Microsoft aus. Am unteren Ende bewegt sich Telecity, Ebay, HP, Digital Reality und Amazon Web Services. Der riesige Anbieter Amazon bietet unzähligen Firmen Speicher an, beispielsweise Dropbox, Twitter, Path oder auch Vimeo. Ganz dunkel sieht es bei Dupont Fabros und Oracle aus, die Greenpeace im „Zeitalter der schmutzigen Energie“ sieht.

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Greenpeace vergab an die einzelnen Firmen einen Clean Energy Index, dieser wird in Prozent angegeben und setzt sich aus diversen Punkten zusammen, beispielsweise Energieeffizienz, Energietransparenz, erneuerbare Energien – zusätzlich gab es seitens Greenpeace Auswertungen, wie es um den Einsatz von Kohle, Gas oder Atomkraft bestellt ist.

 

Nur eine Firma konnte komplett abräumen, in den Einzelpunkten jeweils das Gütesiegel „A“ kassieren: Apple. Trotz Einsatz von Atomkraft konnte Yahoo einen Clan Energy Index von 73 Prozent erreichen und liegt damit auf Platz 2. Facebook kommt auf 49 Prozent, Google auf 46 Prozent.

Wer sich den kompletten Report anschauen will, der findet diesen hier. Innerhalb des Reports ist noch einmal genauer von Greenpeace aufgeschlüsselt, welche Standorte der einzelnen Betreiber man unter die Lupe genommen hat und wie diese ihre Energie beziehen. Inwiefern das Ganze aussagekräftig ist, darf natürlich diskutiert werden.

Immer mehr Anbieter kümmern sich um Solar- oder Windkraftanlagen – stellt man sich allerdings Amazon und deren unzählige Zentren vor, dann ist dies für die Firma sicherlich ein weitaus größerer Kraftakt, als für einen Anbieter mit weniger Serverfarmen. So schneidet Apple zwar in Sachen Energie am besten ab, doch das weiter hinten liegende Google hat laut Report alleine im Council Bluffs eine höhere Nennkapazität als der komplette Apple-Konzern – und das bei einer 100 %-igen sauberen Energiezufuhr zum Datencenter.


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