Citrix Receiver for Chrome geht in die zweite Runde

30. April 2016 Kategorie: Google, Software & Co, geschrieben von: Oliver Pifferi

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Der Citrix Receiver ist das passende Stück Software, um unter anderem Euren virtualisierten Desktop oder aber bereitgestellte Anwendungen auf Eure Endgeräte zu holen. Dabei ist es unerheblich, ob Ihr auf Windows-, Mac-, Android- oder iOS als Zielsystem setzt: Der Receiver ist hier die plattformübergreifende Schnittstelle und lieferte auch bereits für Chrome erste zufriedenstellende Ergebnisse. Nun geht Citrix es an, den Receiver for Chrome in die zweite Runde zu schicken und man fragt sich: Was hat sich geändert?

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Chrome OS fokussiert Euch auf das Notwendigste am Rechner, die Erweiterbarkeit ist dank der Apps aus dem Chrome Web Store immer gegeben. Für viele ist das ein Vorteil, für viele Anwender im Business-Bereich aber eher ein Nachteil, laufen doch die bekannten Anwendungen eben nicht auf Chrome OS-basierten Devices. Citrix möchte hier einen weiteren Schritt gemacht haben und liefert die Anwendungen über den Receiver nun nicht mehr im Browser-Fenster, sondern eben als nativ wirkende Anwendung aus.

Durch das Feature im neuen Receiver verhalten sich dann Windows-Apps wie native Chrome OS-Apps: Jede einzelne Anwendung bekommt ihr eigenes Fenster und auch das Umschalten von der einen zur anderen Applikation soll problemlos möglich sein, übrigens ebenso wie das Verschieben einer Windows-Anwendung auf einen weiteren Bildschirm.

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Auch das Connection Center hat Citrix hier überarbeitet – da es keine Funktion gibt, um beispielsweise die STRG+ALT+ENTF-Tastenkombination zu emulieren oder externe USB-Geräte zu verbinden, kann das Connection Center nun jede Applikation und Sitzung separat verwalten. Hierzu bedarf es einen Rechtsklick auf das Receiver-Icon, um die weiterführenden Optionen auf den Bildschirm zu bringen:

Citrix_Receiver_LaunchingConnectionCenter

An die Toolbar für die Session der jeweiligen virtuellen Desktops wurde ebenfalls noch Hand angelegt. Diese kann nun frei an jeden Fensterbereich angedockt werden und nach Bedarf ein- und wieder ausgeklappt werden, ohne dabei während der Session unnötig Bildschirmplatz zu verschwenden. Wer in seinem Chromebook auch einen Touchscreen verbaut hat, kann die Toolbar nun auch mit einer entsprechenden Berührung bedienen.

Citrix_Receiver_Session_Toolbar

Des weiteren hat Citrix nun das hardwarebasierte Decoding für das H.264-Codec wieder aktiviert, was in den Sessions selbst bei den schwächeren Chromebooks eine entsprechende Darstellungsqualität liefern soll. Hier wird allerdings mindestens Chrome OS ab Build 50 benötigt, Ihr solltet also recht aktuell unterwegs sein, um das Feature auch nutzen zu können. Auch der Citrix PDF-Drucker wurde nun mit einer Kompatibilität für virtuelle Windows 10-Desktops versehen und macht es so nun möglich, aus der XenDesktop-Sitzung heraus auf Euer Chrome-Device zu drucken.

Citrix Receiver
Citrix Receiver
Entwickler: Citrix
Preis: Kostenlos
  • Citrix Receiver Screenshot

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Über den Autor: Oliver Pifferi

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