Chromecast: Videos lassen sich mit TV-Fernbedienung steuern

17. März 2015 Kategorie: Google, Internet, Streaming, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Googles Chromecast ist eines der beliebtesten Geräte, um Inhalte von Smartphones, Tablets oder dem PC auf ein TV-Gerät zu bringen. Als Fernbedienung dienen die entsprechenden Apps mit denen die Inhalte an den Stick gesendet werden – oder die Fernbedienung des TV-Geräts selbst. Denn auch das ist möglich, Videos lassen sich so pausieren und wieder starten. Funktioniert (noch) nicht mit allen Apps, die an den Chromecast streamen und wird auch nicht von allen TV-Geräten utnerstützt. Wenn es aber funktioniert, ist es eine praktische Sache.

chromecast

Voraussetzung, damit der Chromecast-Stick auf die Fernsehfernbedienung reagiert ist die Unterstützung von HDMI-CEC, dem Protokoll, das auch den Fernseher automatisch einschaltet, wenn man den Chromecast (oder andere angeschlossene HDMI-Geräte) aktiviert. Außerdem benötigt die Fernbedienung des TV logischerweise eine Play-/Pause-Taste.

Bei Reddit sammeln Nutzer gerade Apps, die mit diesem Feature funktionieren. Unter den kompatiblen Apps befinden sich Allcast, YouTube, Google Play Music, Plex, WatchESPN, HBO Go, Chrome Web Videos, BBC iPlayer und TuneIn Radio. Allerdings funktioniert das Feature nicht bei anderen beliebten Diensten wie Hulu Plus, Netflix oder Pandora.

Falls Ihr die technischen Voraussetzungen erfüllt, probiert es ruhig einmal aus und hinterlasst einen Kommentar, mit welchen Apps es bei Euch funktioniert. Einen Request zur Aufnahme der HDMI-CEC-Steuerung gab es bereits Ende 2013, die aktuellen Einträge zeigen jedoch, dass dieses Feature anscheinend erst jetzt aktiviert wurde.

(via TechCrunch)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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